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Unterhaltung

#033 – Viktor Giacobbo – Vu Offeheit, Selbstironie und guete Debatte

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Viktor Giacobbo

Komiker, Sartiremacher, Schauspieler, Autor, Moderator, Regisseur, Filmemacher, Produzent… Du merkst, dieser Mensch hat viel erlebt und erreicht. Eine Ikone der Schweizer Unterhaltungsindustrie, welche diese in allen Facetten kennt.

Deshalb war es mir eine riesen Ehre mich mit ihm zu unterhalten.

Bereits seine Einstellung sich für mich Zeit zu nehmen, an einem Ostersamstag, finde ich sehr beeindruckend. Denn was kann ich ihm bieten? Genau diese Einstellung zieht sich über die ganze Linie durch, eine unglaubliche Offenheit, Neugierde und eine verlangen von allen lernen zu wollen.

Keypoints:

Selbstironie

Ehrliche Kritik

Offenheit

Debattieren

Zitate:

«Wenn du auf allen Plakaten bist, dann weisst du, du musst.»

«Wenn du das Gefühl hast du kannst nichts mehr lernen, dann bist du alt.»

«Information kostet etwas. Wenn etwas immer gratis sein muss, sinkt die Qualität.»

Fragen:

1:30 Giacobbodcast – Dein eigener Podcast, was ist Podcast für dich?

3:00 Anfänge der Komik

7:00 Selbstironie

10:00 Zurückgeben – Junge Komiker fördern

13:00 Comedy Szene

20:00 Offene und ehrliche Kritik

28:00 Digitalisierung

31:00 Man kann immer lernen

33:00 Zirkus

35:00 Druck

38:00 Journalismus

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Unterhaltung

Vor 30 Jahren: Pilot landet im Havelland auf dem Acker | Umschau | MDR

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30 Jahre nach der spektakulären Landung einer ausrangierter IL-62 erinnert sich nicht nur die Umschau an den besonderen Moment. In Stölln kommen alle Beteiligten zum Jubiläum zusammen, auch Pilot Heinz-Dieter Kallbach.

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So wird man Donald Trump nicht schlagen | ZEIT ONLINE

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Ach, es war so schön. Damals, als dieser aufstrebende, unbekannte Politiker die Massen begeistert hat. Mit Reden voller „hope“ und „change“. Viel mehr musste auch gar nicht auf die kunstvollen Wahlplakate geschrieben werden. Der junge Senator aus Illinois war die Botschaft für Amerika, ein Versprechen, dass alles anders werden könnte nach acht Jahren George W. Bush, einem konservativen Rechtsruck im Land, zwei Kriegen und viel Frust. Elf Jahre ist es her, dass Barack Obama in der Nacht des 4. November 2008 in Chicago seine Siegesrede hielt. 

„Hallo Chicago, wenn es da draußen immer noch jemanden gibt, der daran zweifelt, dass in Amerika alles möglich ist, wenn es jemanden gibt, der glaubt, der Traum unserer Gründerväter sei nicht mehr lebendig, der an der Kraft der Demokratie zweifelt – dann ist diese Nacht unsere Antwort darauf“, begann der erste afroamerikanische Präsident der USA seine Rede.

Diese Novembernacht ist lange her. Heute spricht bei seinen exzellent bezahlten Vorträgen ein anderer Obama. Einer, der seine Partei vor einem radikalen Linksschwenk warnt. „Der Durchschnittsamerikaner ist nicht der Ansicht, dass wir das ganze System niederreißen und neu aufbauen müssen“, sagte er bei einer Veranstaltung Ende vergangener Woche. Ein zu linker Kandidat, so die nicht neue These, werde zu viele Wählerinnen und Wähler verschrecken, die dann ihre Stimme Donald Trump geben. Ein Alptraumszenario für die Demokraten. Aber eins, das man nicht lösen wird, indem man sich weiter ständig der Frage widmet: „Wie links ist zu links?“

Obama war ein guter Präsident, aber wahrlich nicht der linke Heilsbringer, zu dem ihn sein Wahlkampfteam gemacht hat und den so eine Mehrheit der Amerikaner gewählt hat. Er war ein moderater Demokrat, einer, der Kompromisse gemacht hat. Ein Präsident, der – frustriert durch die Mühen der Ebene der Washingtoner Politik und einen Kongress, der in weiten Teilen seiner beiden Amtszeiten republikanisch dominiert war – getan hat, was möglich war. Darunter eine historische Gesundheitsreform, Obamas wohl größter Erfolg. Darunter aber auch Rettungspakete für Banken, ausgeweitete Drohnenkriege, die Förderung der Öl- und Gasindustrie.

Auf Obamas Aussagen folgte am Wochenende, was folgen musste: unzählige Artikel über die Frage, wo sich die einzelnen Präsidentschaftsbewerber nun einsortieren innerhalb des linken Spektrums. Ein Hashtag #TooFarLeft, unter dem auf Twitter vermeintlich zu linke Inhalte wie Mindestlohn und Gesundheitsversorgung geteilt werden. Und Spekulationen darüber, ob Obama mit seinen Äußerungen nicht nur die weiter links stehenden Kandidaten Bernie Sanders oder Elizabeth Warren treffen, sondern gleichzeitig seinen ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden stärken wollte – dem er bis jetzt eine offizielle Unterstützung verwehrt hat.

Mit einem „Alles ist möglich“-Gefühl allein gewinnt man das Weiße Haus nicht

Das alles wird den Demokraten nur überhaupt nicht helfen, Trump im kommenden Jahr zu schlagen. Dass „in Amerika alles möglich ist“, wie Obama es einst formulierte, hat nicht nur seine Wahl gezeigt, sondern auch die von Donald Trump. Und es wäre naiv zu glauben, dass die Demokraten nur dank dieses „Alles ist möglich“-Gefühls das Weiße Haus zurückerobern.

Wahlen funktionieren in Amerika zwar stark über Bilder, Projektionen, Versprechen und Verheißungen – Obama wie Trump haben das bewiesen. Aber sie hängen eben auch in einem hohen Maße von einer kleinen Gruppe Wählerinnen und Wähler in wenigen Staaten ab, die politisch nicht festgelegt sind und sich alle vier Jahre neu entscheiden. 

Dafür ist es natürlich wichtig, inwieweit Umfragen darauf hinweisen, dass Menschen von umfassenden Bildungsideen, tiefgreifendem Klimaschutz und anderen, aus demokratischer Sicht sehr linken Ideen abgeschreckt werden. Aber für die Demokraten muss es darum gehen, diese Wählerinnen nicht darüber zu erreichen, ihnen eine vermeintlich linke Idee als akzeptabel zu verkaufen. Sondern es muss darum gehen, eine gute inhaltliche Idee eben als genau das zu präsentieren: eine gute Idee. Egal mit welchem Label. Und deutlich zu machen, warum diese Politik unterstützenswert ist.

Ein Mindestlohn, ein gerechteres Bildungssystem und umfassender Klimaschutz sollten unbedingt dazu gehören. Das richtig zu verkaufen, nicht über eine verschreckendes „Achtung links“, muss die Aufgabe sein. Elizabeth Warren hat übrigens nach Obamas Äußerung nicht darauf reagiert, ob sie nun zu links sei oder nicht. Und ihn für seine umfassende – für konservative Wähler unerträgliche – Gesundheitsreform gelobt.

Der Kohlearbeiter im Mittleren Westen hat seinen Job schon seit Jahren verloren. Trump wird ihn nicht zurückbringen, und egal ob Biden, Sanders oder Warren gegen ihn antreten, auch sie werden ihn nicht zurückbringen. Viele Menschen in den USA haben Angst um ihre Zukunft. Die Demokraten haben Angst vor einer falschen Richtung und damit vor vier weiteren Jahren Donald Trump. Mit Ängsten ist das so seine Sache: Sie machen starr, unbeweglich und unfrei. Antworten auf die Ängste der Menschen formulieren, das ist die Aufgabe der Demokraten, wollen sie die Präsidentschaftswahl gewinnen. In Sachen Verkaufe können sie dabei durchaus von Obama lernen. Aber sie müssen sich dafür vor allen Dingen von unnötigen Debatten und den darin liegenden Ängsten endlich befreien.





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Unicef warnt vor neuen Gefahren für Kinder | ZEIT ONLINE

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Das Kinderhilfswerk Unicef hat vor Stillstand und sogar Rückschritten beim Ausbau der weltweiten Kinderrechte gewarnt. „Ohne Zweifel wurde in den letzten drei Jahrzehnten viel für Kinder erreicht“, sagte Georg Graf Waldersee, Vorsitzender von Unicef Deutschland. Aber: „Vor allem für die Ärmsten unter ihnen hat sich seit 1989 zu wenig zum Guten gewendet“, sagte er bei Vorstellung eines Berichts der Organisation zu 30 Jahren Kinderrechte. Am 20. November 1989 hatten die UN-Mitgliedstaaten das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ verabschiedet.

Kinder sterben zwar seltener in ganz jungen Jahren und leben auch gesünder, dafür sind sie aber neuen Bedrohungen ausgesetzt, wie aus dem Bericht hervorgeht. Unicef-Geschäftsführerin Henrietta Fore sagte in den USA, zusätzlich zu den anhaltenden Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung müssten sich Kinder heute mit neuen Bedrohungen wie dem Klimawandel, Onlinemissbrauch und Cybermobbing auseinandersetzen. Gerade von den Auswirkungen der Klimakrise seien sie besonders bedroht.

In dem Bericht heißt es, die weltweite Sterblichkeitsquote von Kindern unter fünf Jahren sei im Vergleich zu 1989 um etwa 60 Prozent gesunken. Zudem gingen inzwischen deutlich mehr Kinder in Grundschulen, und ihre Rechte würden in vielen Ländern besser gesetzlich geschützt. Allerdings seien die Fortschritte nicht gleichmäßig verteilt: So ist in Entwicklungsländern die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren in armen Familien doppelt so hoch wie in wohlhabenderen Haushalten.

Nur die Hälfte der in besonders armen Familien lebenden Kinder in Ländern südlich der Sahara sei zudem gegen Masern geimpft, heißt es in dem Bericht. Die Zahl der bekannten Masernfälle habe sich von 2017 auf 2018 weltweit mehr als verdoppelt. Unicef-Geschäftsführerin Fore forderte „Innovation, neue Technologien, politischen Willen und mehr Ressourcen“, um das Leben von Kindern in aller Welt zu verbessern.



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