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Black Friday Recap: Steigender Umsatz trotz Konsumkritik

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Mehr als drei Milliarden Euro soll die Black Week Händlern eingebracht haben. Gleichzeitig wurde der Konsumwahnsinn von Angestellten bestreikt oder ganz boykottiert.

Der Black Friday liegt hinter uns und erste Auswertungen liegen vor. Mit steigenden Umsätzen kam auch steigendes Chaos, ganz besonders im Online-Handel. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir für euch zusammengefasst.

Black Friday: Mehr als nur ein Tag

Der Angebots-Wahnsinn beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf einen Tag, sondern ist zu einer regelrechten Event-Woche geworden. Viele Händler hatten schon in den Tagen vor dem 29. November Angebote in petto. Besonders Amazon stach dabei jedoch hervor. Anstatt der üblichen acht Tage dehnte das Unternehmen seine Black Friday Week auf ganze elf Tage aus – seit dem 22. November können die Kunden fleißig shoppen und heute, mit dem Cyber Monday, findet das Finale statt. Eine Auswertung von mydealz zeigt außerdem, dass die Nachfrage nach Angeboten gestiegen ist.

In der Woche vor dem Freitag informierten sich 8,9 Millionen Kunden über die aktuellen Deals. Das ist ein Anstieg von 16,2 Prozent im Vergleich zu 2018 und sogar um 90,1 Prozent im Vergleich zu 2016. Es scheint so, als würde die Black Week also an Beliebtheit gewinnen. Tatsächlich stehen jedoch viele Kunden dem US-Trend immer noch skeptisch gegenüber. Nur 43,7 Prozent der Befragten wollten am Black Friday shoppen. Besonderes Interesse herrschte in den Bereichen Mode, Kosmetik und Parfüm und Haushaltselektronik.

© Statista

Shopping-Wahnsinn während der Black Week

Bürgerkriegsähnliche Zustände wie in den USA, wo die Kunden Läden förmlich überlaufen und sich prügeln, blieben hierzulande zum Glück größtenteils aus. Nichtsdestotrotz lieferten sich die Verbraucher online eine wahre Schlammschlacht, um die besten Deals zu erhalten. Die Seite Notebooksbilliger.de warnt daher ihre Käufer, dass es zu größeren Verzögerungen im Versand kommen kann durch die Masse an Bestellungen am Black Friday. Bei O2 gab es bereits seit Mittwoch ein Super-Angebot für Apples AirPods. Diese waren am Freitag schon Deutschlandweit ausverkauft – sowohl online, als auch in den Läden.

Und auch bei Amazon könnte es zum Versandchaos kommen. Denn am 29. November fand nicht nur der globale Klimastreik statt, sondern auch Streiks in mehreren deutschen Standorten des Versandriesens. Das gleiche heute am Cyber Monday. Die Gewerkschaft Verdi erhofft sich dadurch Amazon besonders zu treffen und endlich ein Zeichen zu setzen – für bessere Arbeitsverhältnisse und Bezahlung. Die Streiks sollen sich noch bis in den frühen Dienstagmorgen ziehen.

Shops boykottieren Black Friday

Und auch einige Händler hatten keine Lust auf den Konsumwahnsinn. Stattdessen riefen sie zum Beispiel zum besinnlichen und bewussten Einkaufen auf, ganz im Sinne des globalen Klimastreiks. Andere ersparten ihren Mitarbeitern den Stress am Freitag und hatten stattdessen lediglich am Donnerstag einige Angebote in petto. Es gibt sogar eine ganze Gegenbewegung zum Black Friday, nämlich den Kauf-Nix-Tag. Dieser wird beispielsweise von der schwedischen Outdoor-Marke Haglöfs unterstützt. Statt Rabatten gibt es Preiserhöhungen und die Schließung des Online Shops. In einem Statement heißt es:

Als Outdoor-Marke sorgen wir uns um unsere Natur. Einzukaufen, ohne das Produkt wirklich zu benötigen, kommt der Umwelt in keiner Weise zugute. Mit der Abkehr vom Black Friday wollen wir unsere Verbraucher zum Nachdenken anregen, bevor sie ein neues Produkt kaufen. 

Doch trotz des Chaos und der Kritik am Konsumwahnsinn rechnet der Handelsverband Deutschland mit Umsätzen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 2,4 Milliarden. Es zeigt sich, das zwar immer noch Skepsis gegenüber der Black Week und all ihren Angeboten herrscht, die Konsumenten aber doch oft die Finger nicht davon lassen können. Und so wie es aussieht, wird auch im nächsten Jahr weiterhin mit wachsenden Umsätzen zu rechnen sein.





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Xiaomi treibt Markt an, Fitbit so schlapp wie nie

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Xiaomi Mi Smart Band 4. (Foto: Xiaomi)

Der Markt für Fitnessarmbänder und Smartwatches ist zuletzt stark gewachsen. Verantwortlich dafür zeichnete Branchenprimus Xiaomi. Fitbit hingegen fiel in Europa erstmals aus den Top-5.

Der chinesische Tech-Konzern Xiaomi hat im abgelaufenen dritten Quartal seine weltweite Spitzenposition auf dem Markt für Fitnessarmbänder und Smartwatches gefestigt. Mit 12,2 Millionen verkauften smarten Armbändern (plus 74 Prozent) verbuchte Xiaomi einen Marktanteil von 27 Prozent. Apple und Huawei – mit einem Wachstum von 243 Prozent – komplettieren die Top-3, wie es bei der Analysefirma Canalys heißt.

Xiaomi profitiert von günstigen Preisen

Insgesamt legte der Markt gegenüber dem Vorjahresquartal um 65 Prozent zu. Weltweit wurden 45,5 Millionen Fitnessarmbänder und Smartwatches verkauft. Den größten Anteil hat China mit 40,2 Prozent, das größte Wachstum gab es im asiatisch-pazifischen Rau, wo sich die Verkäufe mehr als verdoppelten (plus 130 Prozent). Basis für die Zunahme der Verläufe waren laut den Analysten schrumpfende Preise. Davon profitierten nicht zuletzt Xiaomi und Huawei.

Bei Apple war allerdings die im Herbste neu vorgestellte Apple Watch Series 5 Wachstumstreiber. Die Uhr machte fast 60 Prozent der Verkäufe im abgelaufenen Quartal aus, so Canalys. Keine guten Ergebnisse erzielte Fitbit, das unter dem zunehmenden Wettbewerbs- und Preisdruck besonders zu leiden scheint. Das kürzlich von Google übernommene Unternehmen war der einzige Top-Hersteller, der kein Wachstum verzeichnen konnte.

Fitbit in Europa mit Problemen

In Europa (EMEA) flog Fitbit zum ersten Mal seit dem Markteintritt aus den Top-5. Canalys-Analyst Ben Stanton sieht viel Arbeit auf Neubesitzer Google zukommen. Fitbit könne zwar auf Googles Hardware-Expertise zurückgreifen. Wichtig sei aber, dass die Marke nicht geschwächt werde. Konkurrent Xiaomi arbeite daran, mithilfe der günstigen Armbänder, seine Marke in Europa zu stärken – was dann auf die Smartphones des Konzerns abfärbe, so Stanton. Der Branchenprimus konnte in Europa seine Verkäufe um 110 Prozent auf 2,7 Millionen mehr als verdoppeln. Apple liegt wie weltweit auch hier an zweiter Position.

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Auf diese Tools setzt Smartsteuer

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In unserer Artikelserie „Auf diese Tools setzt …“ gewähren bekannte Internetfirmen aus Deutschland seltene Einblicke in ihren Tech-Stack. Heute an der Reihe: der Dienst für Online-Steuererklärungen Smartsteuer.

t3n: Welches Tool setzt ihr für das HR- und Bewerbermanagement ein?

Um die passenden Leute für unser Team zu finden, setzen wir – neben Empfehlungen – auf Umantis. Das ist eine Talent-Management-Software der Haufe Group, zu der auch Smartsteuer gehört. Für uns ist die Nutzung von Umantis daher quasi familiär bedingt und ein echter Benefit.

t3n: Welches Tool hilft euch beim Kundensupport?

Tatsächlich ist der Customer-Support bei uns als Anbieter von Online-Steuererklärungen – der wir den Prozess so einfach wie möglich gestalten wollen – essenziell und wir achten sehr auf die Sicherheit sensibler Kundendaten. Deshalb nutzen wir hier Jitbit als On-Premise-Version in Kombination mit einer zusätzlich entwickelten Integration von Parlamind zur automatisierten Beantwortung von Kundenanfragen.

t3n: Und wie sieht es bei der Buchhaltung aus?

Noch so ein Vorteil, als „Grown-up“ zu einem Konzern zu gehören: Die Buchhaltung übernimmt die Muttergesellschaft, die SAP-basiert arbeitet.

t3nAuf welches Tool für das Team-Messaging setzt ihr? 

Slack. Und das sogar so intensiv, dass unser Nutzungsverhalten auf die Gestaltung des neuen Smartsteuer-Büros abgefärbt hat! Der Vorteil gegenüber E-Mails mit CC-Kaskaden: Slack bietet „Transparency by default“. Kommuniziert wird in offenen Channels und jeder kann mitlesen. Slack ist schlank, bietet viele Integrationen und erschlägt einen nicht so wie MS-Teams.

t3nIst ein Tool zur Messung der Teamstimmung beziehungsweise zur Optimierung der Unternehmenskultur im Einsatz?

Nein, wir nutzen dazu keine Tools. In der Vergangenheit haben wir ein paar Tools ausprobiert, waren aber nicht zufrieden damit. Seitdem wir bei Smartsteuer jegliche Hierarchien abgeschafft haben und auf Selbstorganisation setzen, halten wir aber regelmäßige Retrospektiven mit dem ganzen Team ab. Dabei kann jeder Feedback zur Stimmung geben oder einfordern.

t3n: Welches CRM-System kommt bei euch zum Einsatz?

Man mag es kaum glauben, aber unser CRM-System haben wir selbst entwickelt. Weil das sehr anspruchsvoll ist, würden wir das heute wahrscheinlich nicht wieder so machen. Aber vor gut zwölf Jahren, als Smartsteuer gegründet wurde, sah die Verfügbarkeit guter Cloud-Tools noch anders aus.

t3nAuch das Projektmanagement und die Aufgabenverwaltung wird heute über Tools abgewickelt. Welche kommen bei euch zum Einsatz?

Zwar setzen wir seit unserer Re-Organisation vor einigen Monaten bewusst nicht mehr auf Methoden wie Scrum, aber die Atlassian Suite mit Confluence und Jira hat sich bewährt. Auch hier sorgen die vielen Integrationsmöglichkeiten dafür, dass die Tools mächtig sind. Für manche Projekte, die weniger IT-lastig sind, darf es aber gern auch ein Trello-Board sein.

t3n: Welche Tools kommen bei euch für das E-Mail-Marketing und die Verwaltung von Newslettern zum Einsatz?

Mit Mailjet setzen wir bewusst auf einen französischen und damit europäischen Anbieter mit DSGVO-Kompatibilität. Der Einsatz von Nicht-EU-Tools für die externe Kommunikation ist immer mit besonders vielen datenschutzrechtlichen Klärungen und Unsicherheiten verbunden, weshalb wir uns für Mailjet entschieden haben.

t3nFast jedes Startup verfügt auch über ein KPI-Dashboard zur Messung von Kennzahlen. Welches nutzt ihr und warum gerade das?

Im Unternehmen gibt es keine starren Strukturen mehr. Jeder kann und soll jederzeit erfahren, was kundenseitig passiert. Dazu haben wir schon seit längerer Zeit eine eigene, pragmatische Lösung zur Transparenz von KPI gefunden: Monitore, die in unserem Büro verteilt hängen und die Daten – übergreifend oder auf Teilaspekte wie Marketing fokussiert – anzeigen. Elasticsearch dient dabei als Datensenke („Data-Lake“) für diverse Unternehmenskennzahlen, aus denen sich die Dashboards auf Dashing-Basis speisen.

t3n: Nutzt ihr auch ein Tool zur Konkurrenzbeobachtung? 

Wir wollen Innovationstreiber sein, aber Google Alerts, Crunchbase und der Blick ins Handelsregister helfen uns dabei, wenn wir doch mal einen Blick auf die Mitstreiter werfen wollen.

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