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Unterhaltung

Domian zurück im TV: Die Nacht hat wieder ein offenes Ohr – TV

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Vor fast drei Jahren hieß es zuletzt in der Nacht: „Hallo ihr Lieben“. Da beendete Kult-Talker Jürgen Domian (61) vorerst seine gleichnamige Sendung „Domian“ – nach fast 22 Jahren mit vielen skurrilen und bewegenden Anrufern.

Jetzt ist er wieder zurück: „Domian live“ flimmerte Freitagnacht das erste Mal über den Bildschirm. Aber in seiner neuen Show ist vieles anders!

Anstatt einsam mit Kopfhörern am Telefon moderierte Domian in einem Studio mit Publikum und begrüßte persönlich seine Gäste, nahm keine Anrufe mehr entgegen.

Fans vermissten dabei schmerzlich den weißen Kult-Elch – und auch sonst hatte das neue Format seine Schwächen …

Immerhin: Domian selbst kannte die Gäste seiner Show nicht. Das offene Ohr der Nation erklärte: „Ich weiß nicht, wer kommt. Ich weiß nicht, um welche Themen es geht.“

Das waren die Gäste seiner Comeback-Show:

Christian (36): „Ich habe eine seltene Erbkrankheit, Neurofibromatose, und bei mir wachsen im Körper gutartige Tumore.“

Francis (49): „Ich bin 2015 aus der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgestiegen.“

Marikka (66): „Ich bin hier, weil ich von einer Affäre erzählen möchte. Ich habe mich also schockverliebt in einen Mann. (…) Und dieser Mann hat mich ausgepeitscht und es war wunderschön.“

Regina (73): „Heute ist der 09. November, 30 Jahre Mauerfall und ich bin 1966 illegal geflüchtet. Da hat mein Mann mich im Tank versteckt.“


Francis erzählt Domian von den Zeugen Jehovas – und was sie als Mitglied der Sekte erleiden mussteFoto: WDR

Im Gespräch war Domian wie eh und je, fragte behutsam, bohrte auch an unangenehmen Stellen nach. Manchmal jedoch auch mehr als fragwürdig. Francis zum Beispiel erklärte: „Ich bin auch vergewaltigt worden.“ Domian hakte nach: „Wie oft?“ Francis: „Das kann ich gar nicht mehr so sagen. Weil das für mich ein Thema ist, mit dem ich schon abgeschlossen habe.“

Die Schwächen der Sendung: Man vermisste die kürzeren Telefonate, die Bilder im Kopf, wenn ein Anrufer nicht wie jetzt sichtbar im Studio saß – und letztlich auch die intimeren und krasseren Geschichten.


Anders als früher sitzt Domian seinen Gästen nun gegenüber: Christian öffnete sich im Gespräch, erzählte von seiner Erbkrankheit
Anders als früher sitzt Domian seinen Gästen nun gegenüber: Christian öffnete sich im Gespräch, erzählte von seiner ErbkrankheitFoto: WDR

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Mitten in der Sendung eröffnete Domian dann auf einmal: „Da das eine Livesendung ist, könnt ihr hier bei uns auch anrufen.“ Doch in der gesamten Sendung kam dann weder ein Anrufer durch, noch nutzte man das Angebot, Zuschauer per Skype zuzuschalten. Was sollte das?

Die ersten Reaktionen der Zuschauer waren verständlicherweise gespalten.

Fazit: Es ist gut, dass Domian wieder zuhört und Menschen die Chance gibt, ihre Geschichten zu erzählen. Und wen die fehlende Anonymität stört, der kann ja einfach die Augen zumachen. Dann ist alles fast wieder wie beim alten „Domian.“ Dafür hätte es aber dann kein neues Format gebraucht.

Für die meisten Fans wird aber ohnehin das Domian-Motto gelten: „Schlecht wie immer. Gucke ich nie wieder. Bis nächste Woche!“ Der WDR plant erst einmal nur vier Folgen von „Domian Live“. (pck)





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Bild-„Tatort“-Inspektor – Was passiert einer Koks-Kommissarin? – TV

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Es war ein Geburtstag der besonderen Art.

Anlässlich ihres 30-jährigen Dienstjubiläums begegnet Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 58) einem alten Bekannten, mit dem sie nicht nur der Beruf verbindet.

Was passiert einer Koks-Kommissarin?

In ihrem Fall „Die Pfalz von oben“ konnte der „Tatort“-Zuschauer Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 58) beim Konsumieren einer weißen Substanz beobachten. Die Vermutung, dass es sich um Kokain handeln könnte, liegt nahe. Die Sache blieb folgenlos – im echten Leben undenkbar. Die hoheitlichen Aufgaben und Befugnisse eines Polizisten erfordern „eine unbedingte Rechtstreue“. Der Besitz von Rauschgiften in einer „nicht geringen Menge“ kann wie bei jedem anderen Bürger auch zu einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe führen. Außerdem droht ein Disziplinarverfahren, das eine Versetzung bis zur Suspendierung zur Folge haben kann.

Wie entstand die Idee einer Fortsetzung von
„Tod im Häcksler“?

Annette Gilcher vom SWR zu BILD: „Die Idee zu der Fortsetzung hatte der Redakteur Ulrich Herrmann. Er wollte gern zum Geburtstag des Formats die Geschichte zwischen Lena Odenthal und Stefan Tries weitererzählen. Mit Stefan Dähnert (dem Drehbuchautoren, Anmerkung der Redaktion) arbeiten wir ohnehin immer mal wieder zusammen, deshalb sprach er ihn an, ob er interessiert daran sei, noch mal mit Lena Odenthal die Westpfalz zu erkunden. Der Plan hing dann noch davon ab, ob Ben Becker sowohl Lust als auch Zeit haben würde mitzumachen. Als das klar war, wurde losgelegt.“


„Tod im Häcksler“ war 1991 der dritte Tatort von Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Damals auch dabei: Ben BeckerFoto: SWR/Johannes Hollmann

Dürfen Polizisten wirklich nur zu zweit Streife fahren?

Ja! Streifen sind aus Sicherheitsgründen beziehungsweise Eigenschutz grundsätzlich zu zweit durchzuführen. Ausnahmen bilden beispielsweise Kontaktbeamte.

Gibt es provisorische Reviere an Orten wie im „Tatort“ in einer Kegelbahn?

Das wäre allenfalls eine Ausnahme bei einer laufenden Lage. Im Regelfall würde die Polizei auf umliegende Reviere ausweichen.


Ulrike Folkerts spielt seit 30 Jahren die Rolle der „Lena Odenthal“ und zählt zu den beliebtesten Ermittlerinnen in Fernsehdeutschland
Ulrike Folkerts spielt seit 30 Jahren die Rolle der Lena Odenthal und zählt zu den beliebtesten Ermittlerinnen in FernsehdeutschlandFoto: picture alliance / Stephan Persc

Warum gibt es für den französischen Text keine Untertitel?

Annette Gilcher vom SWR zu BILD: „Die Redaktion hat darüber nachgedacht, kam aber zu dem Schluss, dass die wenigen Stellen sich durch den Kontext selbst erklären und man den Fluss nicht unterbrechen muss.“

Wie viele Fälle von Bestechlichkeit gibt es wirklich bei der Polizei in Rheinland-Pfalz?

Es sind keine bekannt. Ein Sprecher des LKA Rheinland-Pfalz zu BILD: In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) werden nur bei Opfern einer Straftat ausgewählte Berufsgruppen dezidiert erfasst. Der Beruf von Tatverdächtigen (in diesem Fall: Polizeibeamte) ist dagegen in keinem Fall ein Erfassungsparameter.“

Wie und wann geht es weiter mit Lena Odenthal?

Annette Gilcher vom SWR zu BILD: „Der nächste Lena-Odenthal-„Tatort – Leonessa“ ist bereits fertig, spielt in einer Ludwigshafener Hochhaussiedlung und erzählt eine auch wieder sehr bewegende Geschichte um drei einigermaßen haltlose, aber anrührende Jugendliche. Der ,Tatort‘ danach stammt wieder von Thomas Bohn, da geht es um den Betreiber einer Security-Firma, der sowohl Aufträge der öffentlichen Hand bekommt als auch Beziehungen zur dubiosen Türsteher-Szene unterhält.“





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Loredana – Genick (Cover Giuseppe Riggio)

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LOREDANA – GENICK (prod. Miksu & Macloud)
Loredana – Genick (Cover Giuseppe Riggio)
Das ist mein Cover zu dem Song von Loredana “Genick“
Giuseppe Riggio Cover.

Prod by. Noah Zane
Video by Tim Respondek

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Es handelt sich hier um ein Cover. Ich habe keine Rechte an diesem Song.

Auf meinem Channel geht es um Musik, lustige Vlogs, Unterhaltungsvideos oder lustige Challenges.
Ich nehme euch mit auf meine Reise und ihr bekommt Einblicke hinter die Kulissen. Wie entsteht ein Song? Ihr bekommt Einblicke über mein Musikleben und über mein Leben als Youtuber.

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News im Video: Sauerstoff-Bar – In Neu Delhi zahlt man für frische Luft

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Sauerstoff aus der Dose. Wie war das noch mal mit der frischen Luft? Für die Bürger in Neu Delhi ist der Versuch an saubere Luft zu kommen gar nicht so einfach. Bilder von Donnerstag zeigen, wie die Luftverschmutzung in Indiens Hauptstadt Ausmaße annimmt, die eine klare Sicht kaum noch möglich macht. Wer davon genug hat, besucht die Sauerstoffbar, die es hier seit Juni dieses Jahres gibt. Für etwa sieben Euro gibt es hier 15 Minuten lang frischen Sauerstoff. In verschiedenen Geruchssorten. „Ohne sauberen Sauerstoff ist es sehr schwierig, auch für das Herz. Man kann gereinigtes Wasser trinken, aber die Luft ist ungenießbar. Hier bekomme ich 99 Prozent Sauerstoff, sie geben ihr bestes. Wir haben Glück. In den letzten Tagen schwankte die Luftqualität von der Kategorie „schlecht“ bis „stark plus“. Die Betreiber der Bar sagen, dass eine Sitzung den Körper schon entgiftet. Zudem werde man energetisiert und die Kunden fühlten sich entspannt.



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