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Exklusiv: Heftige Duplicate-Content-Attacken bei Reiseuhu.de

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Das Travel-Portal Reiseuhu.de wurde zuletzt Opfer von Duplicate-Content-Attacken, die womöglich auf die Schädigung der Autorität der Seite abzielten. Gründer Hagen Föhr verrät, wie Webmaster auf solche Angriffe reagieren können.

Stell dir vor, deine Website wird komplett kopiert und plötzlich hast du ein großes Problem mit Duplicate Content. Genau das ist dem Reiseportal Reiseuhu.de jüngst passiert. Reiseuhu.de liefert Usern regelmäßig Reiseschnäppchen für Flüge, Hotels, Pauschalreisen, Party-Urlaube und dergleichen mehr. Im Reise-Sektor sind die Top-Positionen in den SERPs besonders umkämpft, weshalb die SEO immer im Fokus stehen sollte. Bei einer Prüfung in der Google Search Console fiel Hagen Föhr, Gründer von Reiseuhu, auf, dass zwei Domains die Website des Reiseportals komplett mappiert hatten. Ein Angriff auf das Ranking von Reiseuhu.de?

Unbekannte Domains zeigten hohe Anzahl an Links zu Reiseuhu.de

Hagen Föhr gab der OnlineMarketing.de-Redaktion Einblick in die gezielten Duplicate-Content-Angriffe, die er und sein Team kürzlich entdeckt und schließlich abgewehrt haben.
Aufgefallen war Föhr über die Suchfunktion in der Google Search Console eine Ungereimtheit in der Kategorie „Links >> Top linking sites“. Zwei dem Unternehmen unbekannte Domains mit einer sehr hohen Anzahl an Links zu Reiseuhu.de tauchten auf. 

Screenshot aus der Search Console: Unbekannte Domains zeigen enorm viele Links zu Reiseuhu.de (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), Quelle: Reiseuhu.de

Es stellte sich heraus, dass beide Domains die Seiten des Reiseportals komplett mappiert und zusätzlich die absoluten Canonical Links in den Texten entfernt hatten. Das dürfte bei neu veröffentlichten Texten dazu geführt haben, dass Google von einer parallelen Veröffentlichung auf verschiedenen Domains ausgeht. Daher entstand für Reiseuhu.de ein flächendeckendes Duplicate-Content-Problem. Eine der Domains, tandem-race.de, zeigte eine Kopie der Reiseuhu-Seite, wie sie hier zu sehen ist:

HTML Code der Domain tandem-race.de zur Mappierung von Reiseuhu-Content
HTML Code der Domain tandem-race.de zur Mappierung von Reiseuhu.de-Content (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), Quelle: Reiseuhu.de
Screenshot: Duplicate Content auf tandem-race.de
Der Duplicate Content auf tandem-race.de (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), Quelle: Reiseuhu.de

Der Angriff der Domain tandem-race.de war identisch mit einem der Domain ifan-online.de. Hagen Föhr geht daher davon aus, dass hier auch ein und dieselbe Person am Werk war.

So wurden die Angreifer kontaktiert

Nachdem die Angriffe entdeckt wurden, meldete sich Reiseuhu.de direkt bei der DENIC (der zentralen Registrierungsstelle und Betreiberin aller Domains mit der Länderendung .de), um Informationen über die Domaininhaber zu erhalten. Aufgrund der Sachlage habe man diese unmittelbar erhalten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich offenbar um frei erfundene Inhaber handelte. Tatsächlich findet in Deutschland beim Erwerb von Top Level Domains keinerlei Identitätsprüfung statt, wie Hagen Föhr bekräftigt.

Allerdings konnte die Whois-Abfrage der DENIC die Kontaktdaten für den zuständigen „Abuse Contact“ ermitteln.

Screenshot der DENIC: Der sogenannte Abuse Contact für die Domains wurde ermittelt
Der sogenannte Abuse Contact für die Domains wurde ermittelt, Quelle: Reiseuhu.de

Binnen 24 Stunden erhielten Föhr und sein Team Rückmeldung, dass der Domaininhaber 72 Stunden Zeit habe, um zu reagieren. Andernfalls werde die Domain gelöscht. Was dann nach Ablauf dieser Frist auch geschehen ist.

Wie Hagen Fähr erklärt, wurde tandem-race.de inzwischen aber schon wieder registriert und mappiert, um eine neue Seite zu attackieren – der Klick auf die Domain bringt derzeit den Fehlercode 403 hervor.

Hagen Föhr von Reiseuhu.de
Hagen Föhr von Reiseuhu.de

Herausgefunden hat Föhr ebenso, dass im Falle von tandem-race der letzte Domaininhaberwechsel vor der Suspendierung im November 2019 stattgefunden hat, der schädliche Content also über mehrere Wochen live war. So kommt er zu dem Schluss:

Diese Seiten sollen offenbar auch nicht ranken, es geht klar um die (heimliche) Schädigung der Autorität bestimmter Seiten. Daher ist wohl die angesprochene Suchfunktion in der Search Console und eben nicht das Auftauchen einer solchen Domain in den SERPs die beste Möglichkeit Angriffe dieser Art frühzeitig zu erkennen. 

Tipps, um sich gegen Duplicate-Content-Angriffe zu wehren

Der konkrete Fall von Duplicate-Content-Angriffen auf Reiseuhu.de zeigt, wie schnell betrügerische Domains das Ranking renommierter Seiten bei Google kompromittieren könnten. Webmaster und Marketer, die sich dagegen schützen möchten, erhalten von Hagen Föhr drei Tipps, die er aus seinen Erfahrungen ableitet:

Google selbst liefert noch weiterführende Informationen dazu, wie Dulicate Content bei eigenen Inhalten vermieden werden kann. Bei Angriffen, wie Reiseuhu.de sie erlebt hat, gilt es jedoch beim Monitoring wachsam zu bleiben.

Wir bedanken uns bei Hagen Föhr und Reiseuhu.de, dass dieser konkrete Vorfall geteilt wurde, um auch anderen Webmastern die Gefahr nicht nur vor Augen zu führen, sondern auch Lösungen für den Fall der Fälle aufzuzeigen.





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Amazons erster Mitarbeiter hat inzwischen „Angst“ vor dem Onlinehändler

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Shel Kaphan war fünf Jahre bei Amazon, 1999 stieg er schließlich aus.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Shel Kaphan wird gerne als erster Mitarbeiter Amazons bezeichnet, denn Kaphan war federführend bei der Entwicklung der Website. Er kam 1994 zu Amazon und hatte als Chief Technology Officer eine wichtige Rolle inne. Kaphan, der eher medienscheu ist, gab nun in einem Dokumentarfilm – einem zweistündigen Spezial mit dem Titel „Das Amazon Imperium: Der Aufstieg und die Herrschaft von Jeff Bezos“ – ein Interview über seine Zeit bei dem Onlinehändler.

Darin sagte Kaphan, er sei stolz auf seine frühe Rolle in der Geschichte von Amazon, aber das heutige Unternehmen mache ihm eher „Angst“. Deswegen sei er jemand, der die Zerschlagung von Amazon befürworte, eine Idee, die US-Kartellbehörden bereits abwägen und die einige US-Präsidentschaftskandidaten wie Elizabeth Warren befürworten. [Mehr bei CNBC]

Auf Gründerszene: Kommentarspalten einiger Youtuber sähen ausgesprochen miese aus – würden sie nicht gewisse Kommentare blocken. Das Onlinemagazin Vice entdeckte in einer Recherche, dass es bei der Videoplattform einen Zensurmechanismus gibt: Bestimmte Begriffe kann man auf einen Uploadfilter legen. [Mehr bei Gründerszene

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Google Cloud ist in Kauflaune und hat mit Cornerstone Technology ein weiteres Unternehmen aufgekauft. Ein Preis wurde nicht genannt. CEO Thomas Kurian hat in seinen ersten zwölf Monaten im Amt die Google-Muttergesellschaft Alphabet dazu überredet, mehrere Akquisitionen und Einstellungen vorzunehmen, um mit den Cloud-Marktführern Amazon und Microsoft Schritt halten zu können. [Mehr bei CNBC]

Grab erhält über 700 Millionen US-Dollar von der größten Bank Japans – der Mitsubishi UFJ Financial Group. Mit der Investition will die Bank Zugang zu Millionen Kunden in der Region erhalten, die die mobile App von Grab nutzen, um Autos und Mahlzeiten zu bestellen. Grab arbeitet daran, eine „Super-App“ für die Region zu bauen, über die verschiedenste Angebote gebucht werden können – von Mitfahrgelegenheiten bis zu Finanzierungen. [Mehr bei Bloomberg]

Peter Thiels Investmentfirma Founders Fund hat wie im vergangenen Jahr angekündigt, neues Kapital in Höhe von drei Milliarden US-Dollar über zwei Investmentfonds eingesammelt, um jungen Technologiefirmen auf die Beine zu helfen. [Mehr bei Axios]

Maven, ein US-amerikanischer Dienstleister mit Schwerpunkt auf Frauengesundheit und Familienplanung, erhält 45 Millionen US-Dollar, um sein Geschäft weiter auszubauen. Zu den Dienstleistungen des Startups gehören der Versand von Muttermilch, das Einfrieren von Eiern, Fruchtbarkeitsbehandlungen, Leihmutterschaft und Adoption. [Mehr bei Techcrunch

Teikametrics, ein Startup, das Einzelhändlern hilft, ihre Online-Werbeausgaben zu optimieren, hat zusätzliche Mittel in Höhe von 15 Millionen US-Dollar aufgebracht. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, Amazon-Verkäufern dabei zu helfen, effektiver zu werben. Vor Kurzem hat die Firma nun aber auch eine ähnliche Partnerschaft mit Walmart geschlossen. [Mehr bei Techcrunch

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Prominente VCs haben 400 Startups analysiert, um herauszufinden, wer demnächst Chancen auf eine Milliardenbewertung hat. Wir stellen euch die vielversprechenden Startups aus Deutschland vor. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: Nikki Kahn/The Washington Post via Getty Images





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Kontaktlos zahlen per Girocard in Deutschland auf dem Vormarsch

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Kontaktlos zahlen mit der Girocard. (Foto: Euro Kartensysteme)

Die Möglichkeit, kontaktlos zu zahlen, gibt der Girocard massiven Auftrieb. 4,5 Milliarden 2019 über das System ausgeführte Transaktionen bedeuten Rekord. Zuletzt war jede dritte Zahlung kontaktlos.

Seit einigen Jahren können Verbraucher in Deutschland mit der Girocard (früher: EC-Karte) auch kontaktlos zahlen – dank der eingebauten NFC-Funktion. Die Möglichkeit, kontaktlos zahlen zu können, scheint der Girocard in den vergangenen Monaten einen kräftigen Schub verliehen zu haben. Die Zahl der via Girocard getätigten Zahlungen kletterte 2019 um 19 Prozent auf 4,5 Milliarden – neuer Rekord, wie die Deutsche Kreditwirtschaft mitteilt. Über das Jahr hinweg erfolgte dabei jede vierte Zahlung kontaktlos.

Girocard: Drei Viertel haben Kontaktlos-Funktion

Die Entwicklung verlief in den vergangenen Monaten aber rasant. Nachdem im Januar nur 19 Prozent der Bezahlvorgänge kontaktlos erfolgten, waren es im Dezember schon 35,7 Prozent. 2018 verbuchten die Anbieter gerade einmal 9,8 Prozent Kontaktlos-Zahlvorgänge. Laut der Deutschen Kreditwirtschaft verfügen mittlerweile 75 der über 100 Millionen Girocards über eine Kontaktlos-Funktion. Die Zahl der aktiven Terminals auf dem Markt stieg um 3,7 Prozent auf 871.000. Im Dezember unterstützten fast 755.000 davon eine kontaktlose Zahlungsabwicklung.

Den Kartenanbietern zufolge sollen auch ehemalige Bargelddomänen wie Bäckereien oder Fleischereien immer häufiger eine Bezahlmöglichkeit via Karte anbieten. Dass die Deutschen zunehmend schneller zur Karte greifen und ihr Bargeld stecken lassen, legen auch die Daten über die Entwicklung der Durchschnittspreise bei der Kartenzahlung nahe. Demnach sank der durchschnittliche Betrag beim Zahlen gegenüber 2018 um 2,53 Euro auf 46,86 Euro. Beim kontaktlosen Zahlen wurden im Schnitt sogar nur 33,93 Euro beglichen.

Mobile-Payment versus Girocard

Marktbeobachter wie Christian Kirchner vom Branchennewsletter Finanz-Szene.de weisen allerdings darauf hin, dass der aktuelle Siegeszug der Bezahlung per Girocard zumindest zum Teil auf dem Rückgang des unterschriftbasierten Lastschriftverfahrens basiert. Dazu beigetragen habe die Deckelung der Interchange-Gebühr durch die EU-Kommission auf 0,2 Prozent je Transaktion – auch bei der Girocard. Kritiker des Girocard-Bezahlsystems sehen künftig eher das Mobile-Payment von Anbietern wie Apple oder Google auf der Überholstraße. Allerdings kann man mit der Girocard auch mobil bezahlen.

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Update hilft euch beim Seitenumzug

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Google verpasst der Search Console ein weiteres Update. (Foto: Shutterstock)

Google hat seiner Search Console ein paar neue Funktionen verpasst, die Seitenbetreibern beim Adresswechsel ihrer Website helfen sollen.

Soll die Domain einer Website geändert werden, kann dabei viel schiefgehen. Um Seitenbetreiber dabei zu unterstützen, hat Google bereits im Herbst 2019 ein überarbeitetes Tool zum Adresswechsel bekannt gemacht. Jetzt hat der Suchmaschinenriese weitere Funktionen für das Tool vorgestellt.

Mit dem Tool zur Adressänderung können Webmaster Google über einen Domainwechsel ihrer Seite informieren. Dadurch wird Google das Crawlen und Indexieren der neuen Domain gegenüber der alten Domain priorisieren. Zur Verbesserung des Tools hat Google nun diese neuen Funktionen eingeführt:

Redirect-Validierung

Das Tool prüft künftig die Weiterleitungen für die fünf wichtigsten URL einer umziehenden Website. Die Google Search Console zeigt an, ob die Weiterleitung der alten URL auf eine neue URL gültig ist. Ist die Weiterleitung valide, kann der Umzug direkt bestätigt werden. Treten allerdings Probleme auf, erhalten Webmaster eine entsprechende Mitteilung und können so schnell auf etwaige Schwierigkeiten reagieren.

Die neue Funktion zur Redirect-Validierung. (Screenshot: Google Webmasters)

Erinnerungen für die umziehende und die Ziel-Domain

Die zweite wichtige Neuerung ist ein Erinnerungsbanner, der am oberen Bildschirmrand nach dem Öffnen der Search Console angezeigt wird. Diese Erinnerung wird in beiden Dashboards dargestellt – in dem der alten Domain und in dem der Ziel-Domain.

Seitenbetreiber werden jetzt an den Adressumzug erinnert. (Screenshot: Google Webmasters)

Mehr zum Tool für Adressänderungen

Das Adressänderungstool soll Seitenbetreiber dabei unterstützen, ihre Google-Suchergebnisse von einer alten zu einer neuen Website zu migrieren. Das gilt für Umzüge von Websites von einer Domain oder Subdomain zu einer anderen, also etwa example.com zu example.org.

Google weißt explizit darauf hin, das Tool in folgenden Fällen nicht zu verwenden:

  • beim Wechsel von http auf https
  • beim Verschieben von Seiten zu einem anderen Ort innerhalb der Website – also etwa example.com/alterpfad zu example.com/neuerpfad; hier reicht eine Weiterleitung
  • Verschiebung zwischen Varianten mit und ohne „www“ in derselben Domain
  • Verschiebung einer Website ohne für Nutzer sichtbare URL-Änderungen

Mehr Infos zum Tool zur Adressänderung findet ihr im Hilfebereich der Search Console.

Zum Weiterlesen:





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//onemboaran.com/afu.php?zoneid=2954224
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