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Facebook – Die Methode Zuckerberg – Digital

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Digitalkonzerne wie Facebook sind Meister darin, Steuern zu vermeiden. Ihr Datenschatz lädt zum Missbrauch ein und schafft Monopole. Die EU muss eingreifen.

Gut möglich, dass es sich Mark Zuckerberg in seinen Anfangsjahren als Konzernchef etwas leichter vorgestellt hat, wie es sein würde, die Welt zu beherrschen. Nun, da sein Firmenkonglomerat aus Facebook, Instagram und Whatsapp diesem Ziel so nahe ist, wie es die vertrackte Weltlage überhaupt zulässt, muss er aber erfahren: Mit viel Marktmacht kommt auch viel Verantwortung. Schließlich ist der Facebook-Konzern ja kein Hersteller von Zahnbürsten oder Fernsehgeräten. Er ist – auch wenn die Verantwortlichen es aus verständlichen Gründen verneinen – ein Medienkonzern, der großen Einfluss auf das Weltgeschehen besitzt.

Facebook – und viele andere Unternehmen aus den USA – verfahren dabei gerne nach dem Motto: „Lass uns erst mal loslegen, wenn es dann Probleme gibt, kümmern wir uns drum.“ Das ist wichtig, um im schnelllebigen Digitalzeitalter eine kritische Masse zu erreichen. Doch die Probleme gibt es eben auch. Und Facebook gehört nicht zu denjenigen, die einem als Erstes einfallen, wenn es darum geht, diese ernsthaft in Angriff zu nehmen.

Dass der Facebook-Chef eine Steuerreform begrüßt, ist mehr Kalkül als Einsicht

Privatsphäre bei Facebook

Listen mit Schock-Potenzial

Facebook neue Funktion „OFA“ zeigt Nutzern erstmals, in welch erschreckendem Ausmaß der Konzern sie im halben Internet überwacht. Wie man sich damit einen Teil seiner Privatsphäre zurückholt.


Von Simon Hurtz


Die Methode Zuckerberg ist es eher, immer nur so wenig nachzugeben, wie es irgendwie geht. Soziale Netzwerke sind so designt, dass sie die Nutzer süchtig machen nach der Anerkennung durch Likes? Seriöse Nachrichten gehen eher unter im Strom der Eitelkeiten, Lügen und Nebensächlichkeiten? Immer noch sind soziale Netzwerke Plattformen, auf denen Unwahrheiten verbreitet werden, sich Informationsblasen bilden? Alles richtig. Aber weil Mark Zuckerberg sich nicht selbst schaden will, wird er daran, soweit es geht, festhalten. Denn genau das waren ja die Faktoren, die zum Erfolg seiner Dienste geführt haben. Sie treiben das Werbegeschäft, von dem Facebook zu fast hundert Prozent lebt.

Mittlerweile kämpft der zur Reizfigur gewordene Jungmilliardär aber auch mit dem ziemlich schlechten Ruf seines Lebenswerks. Also versucht er, auch vorbeugend zu handeln. Regulierung? Ja, bitte, verkündet sein oberster Kommunikator Nick Clegg. Und nun: Mehr Steuern zahlen? Ja, gerne. Die Initiative der OECD dazu sei begrüßenswert, lässt Zuckerberg verlauten. Als ob er nicht wüsste, wie langsam die Mühlen internationaler Gremien mahlen und wie wenig dabei am Ende oft herauskommt. Das bringt erst mal Zeit. Und wenn sich Einzellösungen vermeiden lassen, die kompliziert und vermutlich teurer für Facebook wären, spart ihm das Milliarden. Das gilt übrigens genauso für eine Vielzahl anderer Konzerne, die es wie Facebook zur Perfektion getrieben haben, ihre Steuerlast durch allerlei Tricks zu minimieren.

Sie beteiligen sich dadurch nicht nur zu wenig an den Gemeinwesen, in denen sie ihr Geld verdienen. Die Digitalkonzerne häufen auch ein ebenso wertvolles Gut an: Daten. Eine Stasi mit einem derartigen Werkzeug ist eine äußerst bedrückende dystopische Vorstellung, aber keineswegs irreal. Die Macht der Datensammler ist aber auch aus wirtschaftlicher Sicht zu verurteilen. Auf ihrer Grundlage lassen sich äußerst lukrative Geschäftsmodelle errichten, von denen Konkurrenten mangels Datenmasse quasi ausgeschlossen sind.

Immer wieder hört man, bei Produkten wie sozialen Netzwerken und Internet-Shopping sei es zu spät, man müsse sich nun auf Europas Stärken besinnen und die Fertigung digitalisieren. Da ist etwas Wahres dran. Aber es ist auch geboten, die Datenmonopolisten einzubremsen. Warum können Messenger-Dienste wie Whatsapp nicht App-übergreifend funktionieren? Und es wäre ein erster Schritt, den Datenschatz der Konzerne – natürlich zuverlässig anonymisiert – der Allgemeinheit wenigstens teilweise zugänglich zu machen.

© SZ vom 15.02.2020/jab

Facebook "Wir müssen reguliert werden"

„Wir müssen reguliert werden“

Wie gewinnt man Vertrauen zurück? Ex-Politiker Nick Clegg gehört zum Führungszirkel von Facebook. Er fordert nun von der Politik, Social-Media-Konzernen Grenzen zu setzen.


Interview von Marc Beise, Jannis Brühl und Helmut Martin-Jung




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Ikariam Hack Tool Download

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Ikariam Hack Tool –

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The film presents the operation of the Game-Hack program. The program „Ikariam Hack Tool“ can generate raw materials and premium currency, if you want to download it, click the link above. At Game-Hack.best you will not only be able to download this program but also other programs for other games.

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Ikariam –

Ikariam is one of the most popular browser production in the offer of the German company Gameforge. The developers were clearly inspired by the culture of ancient Greece by creating a real-time strategy in which the players‘ task is to expand the ancient policies and then dominate the game world. In terms of gameplay assumptions, Ikariam is not much different from competing titles. At the beginning of the game, players take control of a small coastal settlement on one of the thousands of islands in the game. Using resources such as wood, marble, wine, crystal, sulfur and gold, they need to expand their policies, invent various technologies, create an army and begin military, economic and diplomatic expansion.

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Verwirrung durch Zählweise: China meldet starken Rückgang bei Viruskranken

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Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in China nach offiziellen Angaben auf den tiefsten Stand seit Wochen gefallen – allerdings sorgt eine erneut geänderte Zählweise für Verwirrung.

Die Gesundheitskommission in Peking teilte mit, dass die Zahl neu bestätigter Infektionen auf 394 Fälle zurückging, nachdem es am Vortag noch 1749 gewesen waren. Die Zahl neuer Todesopfer wurde mit 114 angegeben.

Wie aus einem am Mittwoch veröffentlichen Papier der Gesundheitskommission hervorging, sollen klinische Diagnosen nicht mehr als offiziell bestätige Fälle in die Statistik einfließen. Die besonders betroffene Provinz Hubei, wo das Virus ursprünglich in der Millionenstadt Wuhan ausgebrochen war, hatte vergangene Woche damit begonnen, auch solche Diagnosen zu zählen, die auf einer Kombination von Faktoren wie etwa Lungenbildern und dem körperlichen Zustand beruhen. Nun sollen auch dort wieder nur Labortests maßgeblich sein, die aber laut Experten in der Vergangenheit auch offensichtliche Erkrankungen nicht immer gleich erkannt haben.

In Hubei gingen die neuen Infektionen im Vergleich zum Vortag von 1649 auf 349 zurück. Mehrere Städte meldeten auch negative Zahlen bei den neuen Infektionen, was mit der erneut angepassten Zählweise zusammenhängen dürfte.

Insgesamt haben in China nach den offiziellen Angaben bislang 74.576 Menschen die Covid-19 genannte Lungenkrankheit, die vom Coronavirus ausgelöst wird. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus.

Trotz der rückläufigen Zahlen warnte ein führender chinesischer Wissenschaftler davor, dass das Coronavirus zu einer etablierten Krankheit wie die Influenza-Grippe werden könnte. «Das neue Coronavirus könnte zu einer Langzeitkrankheit werde, die genau wie die Grippe mit dem Menschen koexistiert», sagte Wang Chen, Präsident der China Academy of Medical Science, am Mittwoch im chinesischen Staatsfernsehen.

Außerhalb des chinesischen Festlands sind bislang mehr als 1000 Infektionen und acht Todesopfer bekannt, davon 16 in Deutschland.

Die noch in Kambodscha verbliebenen Passagieren des Kreuzfahrtschiffs «Westerdam» konnten sich derweil auf eine Heimreise vorbereiten. Die Reederei Holland America Line habe die gestrandeten Passagiere in einem Hotel in der Hauptstadt Phnom Penh über die Flugpläne informiert – so schilderte es der deutsche Reisende Stefan Habel der Deutschen Presse-Agentur. 440 Passagiere sollten demnach am Donnerstag nach Hause fliegen, wenn alles nach Plan läuft – viele davon mit einem Charterflug über Istanbul.

Zuvor waren nach Angaben der Reederei keine weiteren Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Die 781 Reisenden seien negativ getestet worden, teilte die Holland America Line am Mittwoch unter Berufung auf das Gesundheitsministerium des südostasiatischen Landes über Twitter mit.

Mehrere asiatische Länder hatten dem Kreuzfahrtschiff aus Sorge vor einer möglichen Einschleppung des Virus Sars-CoV-2 das Anlegen untersagt, obwohl keine Fälle an Bord bekannt waren. Erst Kambodscha ließ das Schiff schließlich anlegen.

Bei einer US-Passagierin der «Westerdam» wurde dann am Wochenende bei der Weiterreise in Malaysia überraschend eine Infektion festgestellt. Da waren viele der rund 2300 Menschen an Bord bereits an Land gegangen. Das Ausschiffen wurde gestoppt.

Von den ursprünglich 57 auf dem Kreuzfahrtschiff mitgereisten Deutschen habe inzwischen gut die Hälfte ausreisen können, hieß es am Mittwoch vom Auswärtigen Amt. Zu den bereits zurückgekehrten «Westerdam»-Passagieren zählen zwei Brandenburger und zwei Hessen, die nun zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen.

Die chinesische Wirtschaft bekommt die Folgen der Epidemie unterdessen immer deutlicher zu spüren. Der angeschlagene chinesische Mischkonzern HNA soll nach einem Medienbericht von der südchinesischen Provinz Hainan übernommen werden. Wie die Finanzagentur Bloomberg am Donnerstag berichtete, sieht der Plan der Behörden auch vor, die Flugzeugsparte Hainan Airlines zu verkaufen. Der Ausbruch der Lungenkrankheit in China, der unter anderem die Luftverkehrsindustrie schwer trifft, erschwere es dem massiv verschuldeten Konzern, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit dem Vorhaben vertraut seien.

So habe die Regierung der Inselprovinz Gespräche aufgenommen, um die Kontrolle über das Konglomerat zu übernehmen. Eine Ankündigung könnte schon heute erfolgen, «obwohl die Gespräche auch andauern oder platzen könnten», berichtete Bloomberg unter Berufung auf seine Quellen. Nach den sich abzeichnenden Plänen könnte der Großteil von Hainan Airlines an die drei größten chinesischen Fluggesellschaften Air China, China Southern und China Eastern Airlines verkauft werden.



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ERTICO is Making Mobility Smarter, Safer and Cleaner in Europe

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ERTICO works to achieve its vision and to fulfill its mission by being a thought leader and engaging the relevant stakeholders to advance the smart mobility agenda. They promote and facilitate the roll out of Intelligent Transport Systems and Services in Europe through a variety of European co-funded projects, Innovation Platforms, international cooperation, advocacy and events.

About Jacob Bangsgaard

Jacob Bangsgaard holds a degree in Economics from Aalborg University, Denmark, and is the CEO of ERTICO as of January 2017. His expertise lies within strategy, management, advocacy, economics, Intelligent Transport Systems (ITS), mobility as a service and road safety.

On the back of a 26-year experience working in Brussels on transport and mobility issues, Jacob has previously worked at ERTICO as from 2001 to 2006 as Director of International Affairs and communications and was Director General of FIA Region, as well as Director of International Relations at the FIA Foundation. He has also represented mobility interests for a regional authority and he worked for two years in the European Commission Transport Directorate.

Jacob is also President of the MaaS Alliance, and was on the Board of Euro NCAP from 2010-2016 and Secretary General of the Belgian association eSafetyAware from 2009-2016. He speaks Danish, English, French, Norwegian, Swedish and German.

About ERTICO

ERTICO – ITS Europe is a public-private partnership of 120 companies and organizations representing service providers, suppliers, traffic and transport industry, research, public authorities, user organizations, mobile network operators, and vehicle manufactures.

ERTICO embodies thought leadership and fosters stakeholder engagement; Together with our partners, we develop, promote and deploy Intelligent Transport Systems and Services (ITS) through a variety of activities including European co-funded projects, innovation platforms, international cooperation, advocacy and events. ERTICO is the organizer of the annual ITS regional and global Congress in Europe.

Their work focuses on Connected & Automated Driving, Urban Mobility, Clean Mobility, and Transport & Logistics.

ERTICO’s mission is to achieve societal and political goals, strengthen the competitiveness of the industry and optimize services for the user, ERTICO puts together the interests of public and private stakeholders across Europe. ERTICO’s final goal is to create safer, smarter and cleaner transport services and networks for the benefit of all.

About Matt Stephenson

Insecurity host Matt Stephenson (@packmatt73) leads the Security Technology team at BlackBerry, which puts him in front of crowds, cameras, and microphones all over the world. Twenty years of work with the world’s largest security, storage and recovery companies has introduced Stephenson to some of the most fascinating people in the industry. He wants to get those stories told so that others can learn from what has come before.

Every week on the InSecurity Podcast, Matt interviews leading authorities in the security industry to gain an expert perspective on topics including risk management, security control friction, compliance issues, and building a culture of security. Each episode provides relevant insights for security practitioners and business leaders working to improve their organization’s security posture and bottom line.

Can’t get enough of the InSecurity Podcast? You can find us at ThreatVector InSecurity Podcasts, iTunes/Apple Podcasts and GooglePlay as well as Spotify, Stitcher, SoundCloud, I Heart Radio and wherever you get your podcasts!

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