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Von der Trotzphase in die Pubertät. Interview mit Brigitte Manz-Gill.

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Wütendes Kleinkind oder unglücklicher Teenager – zwischen Eltern und ihrem Nachwuchs läuft nicht immer alles reibungslos. Diplompsychologin Brigitte Manz-Gill aus der Erziehungsberatungsstelle Neuperlach springt bei unterschiedlichen Problemen als Vermittlerin ein. Sie hilft gegenseitiges Verständnis aufzubauen und den Alltag gemeinsam zu meistern.

Ein Film der Journalistenakademie München für das Evangelische Beratungszentrum München (ebz), April 2016. Redaktion: Johanna Wild und Lehrgangsteilnehmende der Kurse Online-Redakteur Crossmedia OC05 und Pressereferent Crossmedia PC05.

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„Neo Magazin Royale“: Jan Böhmermann tötet den Bambi

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Vielleicht ist Jan Böhmermann deshalb das deutsche Satire-Aushängeschild, weil er so vielfältig ist. Böhmermann beherrscht die politische Investigativ-Satire genauso gut wie den derben Kalauer. Mal die feine Klinge, mal die Abrissbirne, ganz nach Bedarf.

In den vergangenen Sendungen hielt es Böhmermann bei seiner Satire eher mit der feinen Klinge, vor allem aber mit der Relevanz. So machte er das Abzock-Potenzial einer Spiele-App genauso zum Thema wie die Entschädigungsforderungen der Hohenzollern.

In der jüngsten Ausgabe des „Neo Magazin Royale“ wollte sich Jan Böhmermann offensichtlich ein bisschen erholen von so viel Relevanz. Dafür legte er die feine Klinge beiseite und griff – zwar nicht zur Abrissbirne – aber immerhin zum Holzhammer.

Jan Böhmermann gegen den Bambi

Den bekam als Erster Andreas Scheuer zu spüren. Wegen der Maut-Affäre wäre Scheuer derzeit ein leichtes Opfer, doch Böhmermann hat es auf Scheuers Kompetenzen beim versprochenen Ausbau der digitalen Infrastruktur abgesehen: „Ich lass mir meinen Digitalminister nicht schlechtreden. Er hat gute Ideen – oft hinterher nachdem er schlechte hatte.“

Kurz zuvor hatte Böhmermann bereits #BAMBIMUSSSTERBEN zum Hashtag der Woche ausgerufen, nun geht es der deutschen Preisverleihungskultur an den Kragen. Am Freitag startet nämlich der Nachfolge-Preis des Echos, die International Music Awards, kurz IMA.

Böhmermann macht sich darüber lustig, dass Sting und Udo Lindenberg bei einem Preis auftreten, der explizit Innovationen feiern will. Er hofft, dass so viel Mut nicht in die Hose geht und schlägt gleichzeitig auf die Bambi-Verleihung ein: „Dass was in die Hose geht, kann beim Bambi nicht passieren. Da haben die meisten Künstler und Zuschauer standardmäßig Erwachsenenwindeln an.“

Damit ist Böhmermanns Hauptopfer dieser Ausgabe an der Reihe: die Bambis. „Der Integrations-Bambi geht in diesem Jahr, ich vermute, an Bernd Höcke“, stichelt Böhmermann zum Beispiel in Anspielung auf die Verleihung des Integrations-Bambis an Bushido vor ein paar Jahren.

Und Böhmermann macht weiter: „Die große Frage ist: Wer gewinnt den Bambi-Publikumspreis?“, lästert Böhmermann voll Ironie, denn mehr Mainstream als in diesem Jahr geht beim Bambi-Publikumspreis kaum: Die Zuschauer können aus Max Giesinger, Nico Santos und Lena Meyer-Landrut auswählen.

Jan Böhmermann und der Adventskalender-Adventskalender

Als besonderen Gag hat sich die Redaktion diesmal ausgedacht, Lena Meyer-Landrut für die Show anzukündigen, während die zur selben Zeit gerade bei der Bambi-Verleihung sitzt. Und in der Tat huscht zweimal eine Person durchs Bild, die wie Lena aussieht, aber durch eine simulierte Bildstörung nicht zu erkennen ist. Humortechnisch eher so mittel.

Lustig, wenn auch nicht absichtlich, sind dagegen die echten Adventskalender-Ideen, die Böhmermann im Anschluss aufs Korn nimmt: ein Salami-Adventskalender, ein Tomatensamen-Adventskalender, ein DDR-Süßigkeiten-Adventskalender oder ein Fliegenfischen-Adventskalender.

Da will Böhmermann natürlich gegenhalten und hat sich selbst Adventskalender ausgedacht: einen Grüne-Paprika-Adventskalender, einen SPD-Adventskalender mit Tränen von Willy Brandt und hinter 18 Türchen „einfach nur Leere“, und als besonderes Highlight: den großen Adventskalender-Adventskalender mit 24 Adventskalendern hinter den Türchen.

Bei so viel weihnachtlicher Stimmung will Böhmermann im Anschluss seine angeschlagene Beziehung zum Saarland retten und reist zu diesem Zweck nach Saarbrücken. Zumindest theoretisch, denn Böhmermann hat lediglich ein Tablet auf Elektro-Rollen geschnallt und quatscht per Video-Chat Passanten in der Fußgängerzone von Saarbrücken an. „Saarland, reich mir deine Hufe!“, beendet Böhmermann völlig unversöhnlich seinen „Ausflug“. (Lesen Sie auch: Jan Böhmermanns starke Botschaft gegen Rechts)

Geplauder mit Ralf Moeller und gelüftete Geheimnisse

Zum Abschluss der lustigen, aber völlig irrelevanten Satire plaudert Jan Böhmermann noch mit Ralf Moeller über Angela Merkel, Arnold Schwarzenegger und Donald Trump, über dessen Leistungen für die amerikanische Wirtschaft Moeller völlig ohne Einordnung erzählt: „Er hat schon Einiges bewegt, ohne Zweifel.“

„Diese Woche haben wir eine entspannte Sendung. Diese Woche ist keine Action-Sendung“, erklärt Jan Böhmermann im Gespräch mit Ralf Moeller und fasst seinen wilden Kalauer-Mix damit ganz treffend zusammen.

Immerhin gibt Böhmermann zwischendurch ein bisschen was vom Fahrplan der Sendung preis, zum Beispiel, dass die aktuelle Sendung die viertletzte ist. Und auch für die Zeit nach der Pause lüftet Böhmermann ein Geheimnis: „Livemusik heute vom Rundfunktanzorchester Ehrenfeld wie letze Woche auch, wie nächste Woche auch und wie nächstes Jahr auch.“ Dann ist auch wieder Zeit für ein bisschen mehr Action.



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Der krasse Style von Transfrau Hunter Schafer aus „Euphoria“

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Bei ihrer Geburt wurde Hunter Schafer für männlich erklärt, bereits am Ende ihrer Highschoolzeit hatte sie die Umwandlung zum weiblichen Geschlecht vollzogen, was sie mit ihrer Serienrolle, der Transfrau „Jules“, auf eine ganz persönliche Art verbindet. Hunter, die die Anrede mit dem weiblichen Pronomen „sie“ oder als Plural bevorzugt, zog bereits nach dem Schulabschluss das Interesse großer Modelabel auf sich. Seitdem geht es für die 19-Jährige karrieretechnisch steil bergauf: In New York City gab sie für Marc Jacobs und Dior ihr Laufstegdebüt, 2017 kürte sie die amerikanische Teen Vogue unter die 21 jungen Frauen unter 21, die das Zeug dazu haben, die Welt zu verändern. Die Fans lieben ihren besonderen Look, auf Instagram verfolgen mittlerweile mehr als 1,2 Millionen User ihre provokanten Einblicke in Schauspiel und Style:

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Einflussreiche Karriere

Auch wenn sie bereits einen beeindruckenden Werdegang hingelegt hat – Hunter Schafer bleibt bescheiden, ihren Platz in den Medien habe sie nach eigenen Angaben noch nicht wirklich gefunden, ganz langsam öffnet sich die Öffentlichkeit für Transfrauen und -männer. Im Interview mit der deutschen Vogue sagte die 19-Jährige: „Ich bin echt noch neu in dieser Branche. Ich lerne immer noch, wie alles abläuft und wie das System [funktioniert].“ Diese Unsicherheit merkt man der Nachwuchsschauspielerin nicht an, im Gegenteil: Ebenso wie sie in ihrer Rolle in „Euphoria“ vermeintliche gesellschaftliche Normen hinterfragt und herausfordert, setzt Hunter auch auf dem Roten Teppich nonverbale Statements – mit herausragenden Styles. 

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Coole Eleganz

Mit ihrer ätherischen Ausstrahlung, ihren schlanken 1,78 m Größe, dem hellem Teint und den platinblonden Haaren erinnert sie dabei an die junge Tilda Swinton. Genau wie die 59-jährige Schauspielerin gibt sich Hunter eher cool und elegant denn sexy und verleiht dem schlichten Hosenanzug mit Bandeau-Top von Dior mit genau dieser Mischung einen echten Wow-Effekt:

Für das Modehaus Dior lief Hunter Schafer schon während der Fashion Week in Paris.
Foto: Getty Images

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Subtiler Sexappeal

Statt den Blick aufs Dekolleté zu lenken, überrascht Hunter auf dem Roten Teppich mit extravagantem Rückenausschnitt und üppigen Volants, die sie mit selbstbewusst vor den Kameras präsentiert.

Hunter Schafer mit Rücken-Dekolleté

Ein schöner Rücken kann auch entzücken – weiß auch Hunter Schafer

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Mustermix in Nudetönen

Mit ihrem Elfen-Teint kann Hunter eigentlich alle Farben tragen, besonders gerne greift sie aber zu Nude-Tönen wie Beige, Hellgrau oder Pastell, die sie gekonnt miteinander mixt. So gelingen mit verschiedenen Mustern in verschiedenen Größen aufregende Looks, für die sie gerne mehrere Couture-Teile übereinander kombiniert:

Hunter Schafer in Karo-Outfit

In einem Komplett-Body mit beigefarbenen Karos zu chic auszusehen, das muss man erstmal schaffen.
Foto: Getty Images

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Spaß haben

Egal was sie trägt, Hunter Schafer hat ganz offensichtlich Freude an Mode, spielt mit verschiedenen Stilen und Outfits und mag dabei die Gegensätze: Zur ultraknappen Hotpants kombiniert sie etwa ein niedliches Ringelshirt, das passende Halstuch und eine transparente Spitzen-Weste mit rockigem Nietengürtel – ein Look, der in keine Schublade passt, ebenso wenig wie Hunter selbst. Mit ihren experimentierfreudigen Outfits nimmt sie sich selbst nicht zu ernst – der Geheimtipp für einen gelungenen Look.

Hunter Schafer Streetstyle

Zur knappen Hot Pants kombiniert Hunter Ringelshirt und Halstuch
Foto: Getty Images

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Konsequente Farbakzente

Gerade weil die junge Schauspielerin ihre Basics so perfekt aufeinander abstimmt, beherrscht sie auch den Einsatz von Farben virtuos. Ihr Credo: Immer nur eine Knallfarbe unter die schlichten Töne mischen und diese Nuance dann im Outfit wiederholen, wie hier geschehen bei Jacke und Schuhen:

Hunter Schafer in roter Regenjacke

Schlechte Laune ausgeschlossen: Hunter Schafer zeigt wie stylisch und farbenfroh Funktionsmode sein kann
Foto: Getty Images

Dazu passt ihr Signature-No-Make-up-Look, die Transfrau zeigt sich meist minimal geschminkt und betont natürlich. Statt mit Schminke akzentuiert sie ihre Outfits eher mit aufwändigen Flechtfrisuren oder Haarfarben von Blassrosé bis Platinblond.





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