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Frauen verdienen in Vorständen deutscher Großunternehmen deutlich mehr

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In Dax-Unternehmen stehen 23 weiblichen Vorstandsmitgliedern 116 Männer gegenüber.

Managerinnen verdienen in den Vorständen großer deutscher Unternehmen mehr als ihre männlichen Kollegen. Nach einer Studie der Unternehmensberatung EY lag die Direktvergütung weiblicher Vorstandsmitglieder in den größten deutschen börsennotierten Unternehmen (Dax, MDax, SDax) im vergangenen Jahr im Durchschnitt bei 2,27 Millionen Euro und damit 27 Prozent höher als bei den Männern.

EY-Vergütungsexperte Jens Massmann erklärt das damit, dass Frauen als Top-Managerinnen bei vielen Firmen – vor allem unter den 30 Dax-Unternehmen – besonders begehrt sind. „Da geeignete Kandidatinnen knapp sind, steigt ihr Marktwert und damit auch ihre Vergütung“, heißt es in der Studie.

Im Dax verdienen weibliche Vorstandsmitglieder im Schnitt 3,04 Millionen Euro, männliche nur 2,92 Millionen. Vorstandschefs hat EY allerdings in der Studie ausgeklammert – die erste (Co-)Vorstandschefin eines Unternehmens im Leitindex Dax wurde mit Jennifer Morgan (SAP) erst im Oktober bestellt. Insgesamt stehen 40 weiblichen Vorstandsmitgliedern 350 Männer gegenüber, im Dax ist das Verhältnis 23 zu 116.

„Vorstände müssen sich auf weitere Gehaltseinbußen einstellen“

Insgesamt mussten die Top-Managerinnen und -Manager deutscher Unternehmen im vergangenen Jahr Gehaltseinbußen hinnehmen. Im Durchschnitt bekamen die Vorstandsmitglieder 2,09 Millionen Euro, ein halbes Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 2013, im ersten Jahr der Erhebung, verdienten sie noch 30.000 Euro mehr. „Die zunehmend schwierige konjunkturelle Lage und die durchwachsene Geschäftsentwicklung hat zu Gehaltseinbußen bei den Top-Managern geführt“, erläutert Massmann. Die Frauen in den Vorständen erhielten dagegen im Schnitt 6,5 Prozent mehr.

Der Trend zeigt laut EY nach unten. Viele Großkonzerne aus Deutschland befänden sich im Umbruch, so die Berater. „Die Gewinne sinken, die Aktienkurse sind unter Druck. Daher müssen sich die Vorstände und vor allem die Vorstandsvorsitzenden wohl auf weitere Gehaltseinbußen einstellen“, sagt Massmann.


„Income Bubble“:

Platzt die Gehaltsblase in der Startup-Szene?

Wir erleben gerade eine Situation, die einer Blase gefährlich nahekommt, warnt eine Personalexpertin: Viele digitale Köpfe sind massiv überbewertet – und das wird sich rächen.

Bild: Getty Images / Shannon Fagan





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Jeff Bezos verliert Titel wieder an Bill Gates

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Nach über zwei Jahren hat sich Microsoft-Gründer Bill Gates den Titel des reichsten Menschen der Welt von Amazon-Boss Jeff Bezos zurückerobert. Grund war ein Megaauftrag des Pentagon.

Je nach Ranking war Bill Gates zuletzt Anfang 2018 (Forbes) oder Mitte 2017 (Bloomberg) als reichster Mensch der Welt geführt. Den Titel hatte ihm Jeff Bezos streitig gemacht, der zwischendurch mit einem Vermögen von über 150 Milliarden US-Dollar zur reichsten Person der jüngeren Geschichte aufgestiegen war. Jetzt hat sich Gates den Titel des reichsten Menschen zurückerobert, wie Bloomberg unter Berufung auf den hauseigenen Billionaires Index berichtet.

Bezos teilt Vermögen mit Ex-Frau

Bezos hat einen Teil seines Vermögens aufgrund der Scheidung von seiner Ehefrau MacKenzie verloren, die im Juli ein Viertel der gemeinsamen Amazon-Aktien erhielt. Dieser Anteil ist derzeit 35 Milliarden Dollar wert. Jeff Bezos, der hinter Gates (110 Milliarden Dollar) immerhin noch der zweitreichste Mensch der Welt ist, kommt auf ein Vermögen von 108,7 Milliarden Dollar.

Dass das Pendel zuletzt knapp in Richtung Gates ausgeschlagen hat, liegt laut Marktbeobachtern aber daran, dass Microsoft sich bei einem Zehn-Milliarden-Dollar-Auftrag für Cloud-Dienste für das Pentagon gegen Amazon durchgesetzt hat. Während die Aktien des Softwareriesen – und damit das Vermögen von Gates – daraufhin im Wert zulegten, mussten Bezos und Amazon einen Rückgang beim Aktienkurs hinnehmen.

Allerdings hat die Microsoft-Aktie im Laufe des Jahres insgesamt satte 48 Prozent gewonnen. Gates hält noch einen Anteil von einem Prozent. Der Rest des Vermögens stammt aus den Aktivitäten seiner Investmentfirma Cascade. Und Gates würde das Ranking noch deutlicher anführen, hätte er nicht seit 1994 mehr als 35 Milliarden Dollar an die von ihm und seiner Frau gegründeten Wohltätigkeitsorganisation Bill & Melinda Gates Foundation gespendet.

Drittreichster Mensch ist Europäer

An dritter Position hinter Gates und Bezos findet sich mit Bernard Arnault übrigens der reichste Europäer. Arnault verfügt laut Bloomberg über ein Vermögen von 102,7 Milliarden Dollar. Platz vier geht an Investorenlegende Warren Buffett, dessen Vermögen sich auf 86,6 Milliarden Dollar beläuft. Aus finanzieller Sicht wieder berappelt hat sich offenbar Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der jetzt 22,5 Milliarden Dollar mehr als zu Jahresbeginn auf seinen Konten hat (74,5 Milliarden Dollar).

Die erste Frau im Ranking ist Julia Flesher Koch, die Witwe des Industriemagnaten David Koch. Sie besitzt 61,7 Milliarden Dollar. Der reichste Milliardär aus Deutschland ist Dieter Schwarz an Position 40, dessen Schwarz Group Europas größter Lebensmittelhändler ist. Zur Schwarz Group gehören etwa die Supermarktketten Lidl und Kaufland. Der „ärmste“ Milliardär in der Top-500-Liste von Bloomberg, Woody Johnson, kann immer noch über ein Vermögen von 4,2 Milliarden Dollar verfügen. Unter den 500 reichsten Milliardären sind 32 Deutsche.

Ebenfalls interessant: So viel Geld verdienen Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg pro Stunde



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Mixed Content kann zu Crawling-Problemen führen

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Google Chrome weist Websites mit Mixed Content bereits seit Version 68 als nicht sicher aus (Foto: Shutterstock).

Google hat auf Twitter bekannt gegeben, dass Mixed Content dem Googlebot beim Crawlen von Websites Probleme bereiten kann.

Seit Version 68 verpasst Googles Browser Chrome jeder Website mit Mixed Content, also mit über HTTPS und zudem über HTTP eingebundenen Inhalten, den Stempel „nicht sicher“. Mit dem Update auf Version 79 wird er solchen Mixed Content zudem vollständig blockieren und versuchen, Inhalte immer über HTTPS zu laden. Doch damit nicht genug: Wie Google nun indirekt auf Twitter verkündet hat, kann der parallele Einsatz von HTTPS und HTTP auch dem Googlebot Probleme beim Crawlen bereiten und sich somit gegebenenfalls auf die Indexierung von Websites auswirken.

Bye bye Mixed Content

Wer also immer noch nicht vollständig auf HTTPS samt zugehörigem TLS- oder SSL-Zertifikat umgestellt hat und auf seiner Website weiterhin Inhalte unverschlüsselt über HTTP einbindet, sollte spätestens jetzt umstellen. Nicht nur, um saftige Abmahnungen zu vermeiden. Für den Umstieg hat Google den Tweet um eine Anleitung zum Erkennen und Ausmerzen von Mixed Content mithilfe der Chrome Developer Tools ergänzt.

Neben den Chrome Developer Tools helfen Dienste wie Missing Padlock oder dieser HTTPS-Guide.

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Proptech-Finanzierung: Darauf können Gründer setzen

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Die Proptech-Finanzierung wächst

Proptech – also der Zusammenschluss aus Digitalisierung und Immobilienbranche – steckt im deutschsprachigen Raum noch in den Kinderschuhen. Zwar haben sich schon zahlreiche vielversprechende Startups gegründet, aber mit der Finanzierung kämpfen noch viele von ihnen. Im Jahr 2018 wurden 217 Millionen Euro in Proptechs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert – 25 Prozent mehr als im Vorjahr.[1]

Diese Zahl klingt erst einmal vielversprechend, ist aber im weltweiten Vergleich noch immer verschwindend gering. Allein das Startup Clutter erhielt Anfang 2019 auf einem Schlag knapp 200 Millionen Dollar – also eine durchaus vergleichbare Summe – vom japanischen Riesen Softbank und anderen Investoren.

Doch wie gelangen Proptech-Gründer in Deutschland und Umgebung an genügend Kapital? Welche Möglichkeiten gibt es, um eine Branche zu digitalisieren, die eine Auffrischung dringend benötigt?


Ihr sucht für euer Startup aus dem Bereich Fintech oder Proptech noch die passende Unterstützung? Dann meldet euch für das Startup-Programm der Aareal Bank Gruppe an und profitiert von jahrelangem Expertenwissen.


Direktbeteiligung oder Fonds?

Suchen Gründer nach der richtigen Finanzierung, denken sie schnell an Pitches, VCs und strategische Partner. Auch Proptech-Startups können so die richtigen Investoren finden. Wichtig sollte hierbei jedoch immer sein, dass sie sich einen Unterstützer suchen, der die Branche kennt und gemeinsam mit ihnen verändern möchte.

Auch Finanzierungsmethoden wie Multi Corporate-Fonds sind für Proptech-Gründer denkbar. Sie bieten häufig eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Hier investieren mehrere Geldgeber in Startups einer bestimmten Branche. Diese Finanzierungsform ist also eher etwas für Investoren, die allgemein auf junge Talente setzen wollen und kein bestimmtes Startup bevorzugen. Wächst das unterstützte Unternehmen, wird auch den Investoren ein Gewinn ausgezahlt.

Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt das Beispiel von PropTech1 Ventures. Der erste dezidierte europäische Venture-Capital-Fonds, der sich auf das Innovationspotenzial der Immobilienbranche fokussiert, schafft eine Plattform für Investoren und Gründer. Das überzeugte auch Geldgeber wie die Aareal Bank Gruppe, die in das Projekt investierte. Im Interview spricht Hennig Zander, Leiter des Startup-Programms von Aareal über die Relevanz der Beteiligung und die nächsten gemeinsamen Schritte.

Henning, warum hat die Aareal Bank Gruppe in PropTech1 Ventures investiert?

„Die Areal Bank Gruppe hat sich über die Jahre als Partner der Immobilienbranche etabliert und ist der Proptech-Szene durch das firmeneigene Startup-Programm sehr nah. Wir suchen immer wieder nach frischen Ideen und innovativen Ansätzen, um unseren Kunden in einer Welt voranschreitender Technologisierung weiterhin überzeugende Lösungen zu bieten. Und PropTech1 passt als führender Proptech-Fonds in Europa perfekt zu unserem Ansatz, beide Engagements weiter auszubauen.”

Was heißt das konkret?

„Konkret bedeutet dies, dass wir durch den Fonds eine Beteiligung an zehn bis fünfzehn jungen, technikaffinen Unternehmen in der Immobilienbranche aus Europa eingehen und deren Entwicklung eng verfolgen werden.

Es ist sehr wichtig für uns, dass wir noch besser verstehen, was die Treiber der digitalen Entwicklung sind, um noch näher dran zu sein an den wichtigen Trends. Damit erhöhen wir unsere Innovationskraft, um digitale Lösungen anzubieten, die unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten.”

Und wie sehen die nächsten Schritte aus?

„Während der Investitionsphase haben wir die Möglichkeit, uns parallel zur indirekten Beteiligung über den Fonds auch direkt an dem ein oder anderen Startup zu beteiligen, was wir in der Vergangenheit schon eigenständig getan haben, wie beispielsweise bei immomio oder plusForta.

Wir sehen in Fintechs und Proptechs führende Treiber einer Branche, in der wir uns täglich selbst bewegen und werden deshalb auch weiterhin investieren. Dazu gehören neben Beteiligungen unsere Teilnahme an Accelerator-Programmen wie dem Plug and Play Fintech Europe für Fintechs und blackprint Booster im Bereich Proptech. Diese Maßnahmen unterstützen den Konzern darin, sich weiter digital zu transformieren und somit für die Zukunft fit zu machen.”

Im Zuge ihres Startup-Programms sucht die Aareal Bank Gruppe kontinuierlich nach jungen Gründern im Bereich Proptech und Fintech, mit denen sie gemeinsam neue Lösungen schaffen kann. Die Startups erhalten Expertenunterstützung, finanzielle Hilfe und können auf ein breites Netzwerk zurückgreifen, das die Aareal Bank Gruppe als etablierter Partner der Immobilien- und Bankenbranche in der Hinterhand hat. Interessiert? Weitere Informationen gibts auf der Website des Startup-Programms. Ihr wollt direkt mit Henning Zander in Kontakt treten? Dann sendet einfach eine Mail an henning.zander@aareal-bank.com.

[1]  Handelsblatt 
 
Artikelbild: Adobe Stock 





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