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Gold / GoldMining: Physische Goldbestände zum Großteil schon vergriffen! Kaufen Sie daher jetzt Gold im Boden – und das noch mit Discount!

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Die Aktienkurse der Firmen sind lediglich aufgrund der aktuellen Marktlage völlig überverkauft! Eine Chance, die sich oft nur einmal im Leben bietet und das nur den vorrausschauenden Anlegern.

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

was wir seit der Corona-Krise derzeit an den Aktien- und Rohstoffmärkten erleben ist wahrscheinlich bisher einmalig in der
Geschichte. Zumindest sind uns derartige Verkettungen in dieser Art nicht bekannt. Aber, und jetzt kommt die Gute Nachricht, jede Krise eröffnet auch unglaubliche Chancen. Man muss sie nur sehen
und vor allem nutzen!!!


Aussichts- und chancenreich präsentiert sich der sichere Hafen Gold – gerade jetzt mehr denn je. Am Goldmarkt braut sich
derzeit eine extrem spanende Konstellation zusammen, die kluge Investoren bestens für sich nutzen können. Nachdem die Edelmetallhändler ihre Ladengeschäfte schon längst schließen mussten, wurden
nun teilweise auch die Onlineshops geschlossen. Nur noch vereinzelt, wenn überhaupt, bekommt man alle klassischen Goldmünzen. Warum?

 

GOLDHÄNDLER SIND AUSVERKAUFT und DIE LAGER WEITGEHEND LEER!!!

 

Wie man aus gut unterrichteten Kreisen hört, stößt gerade eine extreme Nachfrage auf ein sehr knappes Angebot. Der ideale
Nährboden für explosive Kurssteigerungen!


Warum verknappt sich das Goldangebot so dramatisch?


Scheinbar gibt es aufgrund des Coronavirus Logistikausfälle, die eine ausreichende Versorgung verhindern. Ein weiteres
Problem steht ebenfalls schon Gewehr bei Fuß! Nun wird das Angebot auch noch durch Raffinerieschließungen weiter verknappt.

 

Denn die Schweizer Edelmetallraffinerien, wurden als eine „nicht
wesentliche Industrie“ eingestuft und deshalb zunächst geschlossen. Davon betroffen sind die namhaften Barrenhersteller wie Valcambi, Argor-Heraeus und PAMP.

 

Die Schließungen sollen zunächst bis Ende März/Anfang April andauern. Wenn man bedenkt, dass die Schweizer
Edelmetallraffinerien etwa die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach verarbeitetem Gold bedienen, ist das schon ein dramatischer Einschnitt. Zudem wurde nun noch bekannt, dass es auch
Produktionskürzung in Südafrika gibt. Das Land hat alle Minen, außer denen, die zur Stromerzeugung notwendig sind, für zunächst drei Wochen (21 Tage) geschlossen. Auch andere Goldminen weltweit haben massive Probleme und Produktionsausfälle zu verzeichnen! Damit braut sich eine hoch explosive Mischung für den Goldpreis zusammen!!!

 

Wie Investieren, wenn die physischen Lagerbestände leergefegt sind?

 

Bei der Goldnachfrage soll laut Banken und Händlern regelrecht die „Hölle los sein“!!! Denn neue Investoren betreten das
Feld. Diese sehr reichen Privatkunden, aber auch Institutionellen Anleger, die bisher noch nie Gold gekauft hätten, würden in Millionenhöhe ordern! Dabei passiert folgendes: Wenn Banken und
Goldhändler von einer zu großen Nachfrage „überrannt“ werden, steigen die Aufschläge für das physische Material. Ein Trend, den wir schon seit mehreren Tagen beobachten und Anfang der Woche einen
neuen Höhepunkt erreichte.
Da man physisch derzeit nur sehr schwer, wenn überhaupt, und nur zu überhöhten Aufschlägen an Gold herankommt, drängt
sich umso mehr ein Investment in „ausgebombte“, aber qualitativ extrem hochwertige Edelmetallgesellschaften auf.

 

Quasi der eigene ‚Goldsafe‘ im Boden! Sie investieren in die Goldporduktion von morgen und das aktuell noch zu
Schnäppchenpreisen! Die Aktienkurse der Firmen sind lediglich aufgrund der aktuellen Marktlage völlig überverkauft! Eine Chance, die sich oft nur einmal im Leben bietet und das nur den
vorrausschauenden Anlegern. Kaufen wenn andere in Panik verfallen machten Buffett & Co. zu Milliardären! Das Prinzip ist einfach und auch für Sie jederzeit nachzuvollziehen! Wer jetzt in die
besten Gold-Ressourcen der Welt investiert, kann schon bald ein Vermögen machen!

 

Unsere gestrige Vorstellung Treasury Metals (ISIN: CA8946471064 / TSX: TML) explodierte in der Spitze um 20 % – doch
jetzt wird es noch viel besser:

 

Kaufen Sie sich in die größte Gold-Ressource der Welt ein! Sie bekommen die Firma zudem noch im
Sonderangebot deutlich unter dem Jahreshoch!

 

Ein exzellent positioniertes Unternehmen und damit ein „risikoarmes Hebelzertifikat auf den Goldpreis“ ist die
bereits von uns vorgestellte GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol:
GOLD
).


 

GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) hat ein Portfolio mit einer Ressource von mehr als 23 Mio.
Unzen Gold zusammengestellt, was übrigens die weltgrößte Goldressource in einem Unternehmen vereint darstellt. Die unternehmensweite Ressourcenbewertung liegt bei extrem niedrigen

~ 6,- USD je Unze Gold im Boden, beziehungsweise rund ~ 13,55 USD je Unze im Boden in der hochwertigen ‚gemessenen und angezeigten‘
Kategorie.

 

Quelle: GoldMining

 

GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) notiert derzeit wieder auf dem Niveau von Ende Dezember 2019, als der Goldpreis bei etwa 1.570,- USD je Unze notierte. Heute, trotz des Corona-Crashs, notiert Gold
rund 2,5 Prozent höher. Damals, und auch das muss man wissen, befand sich sogar noch ein hochwertiges Projekt weniger in Unternehmens-Portfolio.

 

Lächerliche Bewertung im Vergleich zu früheren Übernahmen!

 

Mitte Dezember etwa übernahm Teranga Gold das ‚Massawa‘-Goldprojekt im Senegal für insgesamt 380 Mio. USD. Der
Übernahmepreis lag somit bei 92,68 USD je Unze in der ‚gemessenen und angezeigten‘ Kategorie. In dieser hochwertigen Ressourcenkategorie hat GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol:
GOLD) bereits 10,5 Mio. Unzen Gold nachgewiesen, was alleine schon einen Wert von 973.140.000 USD darstellen würde. Und ein Abschlag aufgrund der Projektlagen ist auf keinen Fall gerechtfertigt, da
GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) seine Projekte in politisch einwandfreien Ländern mit hoher Rechtssicherheit liegen!!!

 

Die derzeitige Marktkapitalisierung von GoldMining liegt gerade einmal bei rund 155 Mio. USD, bzw. 221 Mio.
CAD!!!
Da sich die fundamentalen Rahmenbedingungen für Gold deutlich verbessert haben und die ersten Analysten Kursziele von kurzfristig sogar
etwa 1.700,- USD je Unze ausrufen, sollte GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) noch viel Luft nach oben haben.

 

Vielleicht kann der ein oder andere Investor der Corona-Krise wenigstens etwas Gutes abgewinnen, nämlich dass, dass man
noch einmal die Möglichkeit bekommt, in ein solches Spitzenunternehmen wie GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) extrem günstig einsteigen zu können.

 

Halten wir es also wie GoldMinings (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) Chairman, der in einer
katastrophalen Rohstoffbaisse ein erstklassiges Portfolio sehr günstig zusammengekauft hat.

 

Mit dem steigenden Goldpreis sollte nun auch GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) seine Ernte
einfahren, und damit auch die Aktionäre. Das Beet ist bestellt! In kürze könnte schon Erntezeit sein und der Mut zu investieren reichlich belohnt werden. So sehen es auch die Analysten von Roth
Capital Partners!

 

Kaufempfehlungen mit Kurszielen von 4,50 CAD und 6,- CAD

 

Quelle: Roth Capital Partners

 

Basierend auf einer Summenanalyse des Nettoinventarwertes von 10 % auf dem am weitesten fortgeschrittenen ‚São
Jorge‘-Projekt und einem ‚In-situ‘-Wert für den Rest der Ressourcenbasis von 25,- USD pro Unze Goldäquivalent in der ‚gemessenen und angezeigten‘-Kategorie sowie 10,- USD in der
‚abgeleitete‘-Kategorie errechnen die Analysten von einen fairen Wert je Aktie von 4,50 CAD. Die Analysten wiesen allerdings ausdrücklich auch noch darauf hin, dass aufgrund des jüngsten
Goldpreisanstiegs diese Zahlen als zu konservativ gelten könnten! Das heißt also im Umkehrschluss, dass eine Kurszielerhöhung folgen könnte.

 

Das Kursziel auf 6,- CAD erhöht, hat das Analysten-Team, Heiko F. Ihle, Tyler Bisset und Marcus Gianni, basierend auf
einer langfristigen Goldpreiseinschätzung von 1.575,- USD.

 

H.C. Wainwright & Co.

 

Aufgrund der Übernahme des ‚Almaden‘-Projektes von der Sailfish Royalty Corp. im westlichen Zentrum von Idaho, sehe man
weiteres Bewertungspotenzial. Der Gesamtkaufpreis für das Projekt in Höhe von nur 1,15 Millionen CAD sei für
GoldMining (ISIN: CA38149E1016,
WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD)
dank seines komfortablen Barbestandes von mehr als 8 Mio. CAD leicht zu stemmen, zumal man die Hälfte in
GoldMining-Aktien und nur die zweite Hälfte in bar entrichten würde.

 

Die H.C. Wainwright-Analysten sehen in dem neuen Projekt eine Möglichkeit, sehr schnell den Produktionsstatus zu erlangen.
Allerdings werde man zuvor man noch eine neue Ressourcenschätzung für den Standort erstellen, mit der man dann das Projekt besser bewerten könne. Damit ist eine weitere Kurszielerhöhung schon fast
sicher!

 

 

Investmenthighlights im Schnellüberblick

 

· Einmaliger Goldschatz von mehr als 23 Millionen Unzen Gold im
Boden!

· Extreme Unterbewertung! Marktkapitalisierung derzeit bei einem Kurs von rund
1,40 CAD rund 205 Mio. CAD!

· Extremes Kurspotenzial mit Analysten-Kurszielen zwischen 4 und 6
CAD!

· Hohe Sicherheit für Unternehmen und Investoren aufgrund der pro-Mining
Politik und klarer Rechtsprechung des amerikanischen Kontinents!

· Perfektes Marktumfeld! Großbanken sehen Edelmetallhausse
voraus!

· Hohe Barreserven sowie starke Beteiligungen von Management und
Insidern

· ‚For free on top‘ bekommen die Investoren derzeit 2 Mrd. Pfund Kupfer und ein
25 %-Uran-Joint-Venture, da diese Werte bisher in keiner Bewertung auftauchen!

 

Fazit:

 

Um sicher durch die Krise zu kommen wird Gold im Depot immer wichtiger. Aber vor allem wird es im Nachgang bei einer
möglichen Hyperinflation im ‚Crack-Up‘-Boom überlebenswichtig sein. Damit schützen Sie ihr Vermögen. Sie brauchen diese Versicherung bevor alles brennt.
Physisches Gold wird immer teurer und derzeit immer schwerer zu bekommen. Da bietet sich ein Investment in Firmen mit großen und vor allem nachgewiesenen Goldvorkommen an. Das Gold im Boden ist
einerseits ebenso sicher wie im Banktresor und verschwindet nicht einfach und andererseits kaufen Sie diese Aktien aktuell noch spottbillig. Etwa so, als würden Sie für eine Unze derzeit nur einen
Bruchteil des Marktpreises bezahlen. Zudem kann man Ihnen diese Beteiligung auch im Falle einer Bankenpleite nicht wegnehmen, denn Aktien sind Sondervermögen! Das ist ebenfalls besonders wichtig zu
wissen!

 

Derzeit sprechen also alle Indikatoren für ein Investment in den sicheren Hafen Gold. Da sich der Zugang zu physischen
Metallen derzeit als nicht einfach erweist, drängt sich ein Investment in Unternehmen mit einer nachgewiesenen Ressourcenbasis, und damit dem Gold im Boden, regelrecht auf. Solche Gesellschaften
wir GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) bieten dem Investor sogar noch mehr Vorteile, als Investitionen in physische Metalle. Bei Aktieninvestments wie in
GoldMining (ISIN: CA38149E1016, WKN: A2DHZ0, Symbol: GOLD) entfällt das Lagerproblem, da Save im Boden, und bietet aufgrund seiner Hebelwirkung ein viel höheren Ertrag! Und nun sind Sie
dran, den Investmentansatz von Amir Adnani und Warren Buffett im eigenen Portfolio anzuwenden.

 

Weitere Informationen und Artikel zu GoldMining

 

· Informationen zu diesem sehr interessanten Unternehmen können Sie hier unserer Unternehmensvorstellung entnehmen:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12159103-goldmining-goldmin …

 

· Unser Unternehmens-Update finden Sie hier: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12168823-gold-goldmining-pe …

 

· Was die Analysten zu GoldMining sagen, lesen Sie hier: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12175180-goldmining-ueberna …

 

· Unser Interview mit dem GoldMining-Chairman Amir Adnani, lesen Sie hier:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12190381-goldmining-intervi …

 

· Lesen Sie hier mehr über GoldMining´s jüngste Übernahme und das Kursziel von 4,50 CAD: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12237723-gold-goldmining-go …

 

 

 

Viele Grüße und maximalen Erfolg bei Ihren Investments!

Ihr JS Research-Team

 

 

 

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Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur
marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum
Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten,
Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken,
Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung
bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden),
Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

 

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen
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Finanznachrichten

Wall Street opens higher on coronavirus slowdown hopes

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A man crosses a nearly deserted Nassau Street in front of the New York Stock Exchange (NYSE) in the financial district of lower Manhattan during the outbreak of the coronavirus disease (COVID-19) in New York City, New York, U.S., April 3, 2020. REUTERS/Mike Segar

(Reuters) – U.S. stocks opened higher on Monday, after President Donald Trump expressed hope that the coronavirus health crisis was “leveling-off” in some of the hardest-hit U.S. states.

The Dow Jones Industrial Average .DJI rose 641.10 points, or 3.05%, at the open to 21,693.63.

The S&P 500 .SPX opened higher by 89.63 points, or 3.60%, at 2,578.28. The Nasdaq Composite .IXIC gained 287.09 points, or 3.89%, to 7,660.17 at the opening bell.

Reporting by Shreyashi Sanyal in Bengaluru; Editing by Shounak Dasgupta

Our Standards:The Thomson Reuters Trust Principles.



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Wie CEO June Felix von Kursschwankungen profitiert

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Die Chefin der Handelsplattform IG Group gehört zu den Gewinnern des derzeitigen Marktumfelds. Dabei war sie als Chemieingenieurin ursprünglich nicht für eine Karriere im Finanzsektor prädestiniert.

June Felix, CEO IG Group.

PD

June Felix (63) ist alles andere als eine Quotenfrau. «Von asiatischen Frauen wird erwartet, dass sie sehr leise sprechen», sagt die Chefin der IG Group, die als Tochter einer chinesischen Einwandererfamilie in Pittsburgh aufwuchs. «Aber wenn man führen will, muss man sich Gehör verschaffen.»

Mit Stereotypen konnte sie schon früh in ihrer Karriere aufräumen. Seit Mai vergangenen Jahres steht sie an der Spitze einer FTSE-250-Gesellschaft, deren Geschäft einerseits von der City of London und andererseits von komplexer Hochtechnologie geprägt wird – beides Männerdomänen. Sie kann reichlich Erfahrung sowohl in der City als auch im Technologiebereich vorweisen.



Hochriskante Wetten

Die IG Group ist ein Anbieter von Differenzkontrakten (contracts for difference, CFD). Das Geschäft ging aus dem sogenannten «spread betting» hervor, das es schon seit den 1940er Jahren gibt. Seine Erfindung wird Charles K. McNeil zugeschrieben, einem Mathematiklehrer, der in Chicago zum Buchmacher avancierte.

Der Londoner Investmentbanker Stuart Wheeler gründete 1974 IG Index und ermöglichte Tradern damit, auf die Kursentwicklung von Gold zu wetten. Zu dieser Zeit war der Goldmarkt nur für wenige zugänglich. «Spread betting» war eine willkommene Alternative. Auch für Leerverkäufe bot es sich an. Zudem liess sich so die Stempelsteuer umgehen.

Wer CFD kauft, hat damit nicht etwa das zugrunde liegende Asset – etwa eine Aktie oder Devisen – erworben, sondern lediglich einen Wettschein auf dessen Wertentwicklung. So lässt sich mit grossem Hebel auf Kursbewegungen setzen. In Zeiten extremer Kursschwankungen wie im Moment boomt das Geschäft der CFD-Anbieter. Die hochspekulativen Anlageinstrumente sind aber nicht unumstritten.



«Volatilität wird anhalten»

Der Umsatz der IG Group ist in den drei Monaten per Ende Februar um 29% gestiegen. Es war für die Gesellschaft das stärkste Quartal seit dem Verbot bestimmter Differenzkontrakte und binärer Optionen durch die europäische Finanzmarktaufsicht Esma vor zwei Jahren. «Ich glaube, dass diese Phase erhöhter Volatilität noch eine Weile anhalten wird, bis das volle Ausmass der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Konsequenzen klarwird», sagt sie.

Die Chemieingenieurin war am Anfang ihrer Karriere für Procter & Gamble und Johnson & Johnson tätig, dann als Beraterin für Booz Allen Hamilton. Danach arbeitete sie für Banken. «Als ich bei Chase Manhattan war, war Zahlungsabwicklung kein Geschäft, das man für besonders sexy gehalten hätte. Mittlerweile ist es das.» Erfahrung im Payment-Bereich sammelte sie zuletzt auch bei Verifone. Um die Jahrtausendwende führte Felix ein Startup-Unternehmen namens Certco. «Dann platzte die Internet-Blase, und ich musste eine weitere Finanzierungsrunde stemmen», sagt sie, als wäre nichts dabei gewesen.

Danach ging sie zu IBM. Das wirklich Tolle sei dort gewesen, dass jede technologisch innovative Firma mit einem sprechen wolle, sagt Felix. So bekomme man Einblick in viele Neuheiten. Das bedeute aber nicht, dass sie nun künftige Entwicklungen besser vorhersagen könne. 

Von Quotenregelungen auf Führungsetagen hält sie nichts. «Niemand will eine Quotenfrau sein», sagt Felix. So kämen Leute in Positionen, für die sie vielleicht gar nicht qualifiziert seien. Man müsse Mitarbeitern die Chance geben, zu zeigen, was sie könnten, und das in einer Umgebung, die das ermögliche. 



«Keiner wird dir helfen»

Sie betrachtet sich selbst als «internationale Person». Sie habe grossen Respekt für die optimistische Einstellung der Amerikaner, sagt Felix. Das mache auch ihre eigene Persönlichkeit sehr stark aus. «Der chinesische Teil von mir glaubt daran, dass es von entscheidender Bedeutung ist, eine gute Ausbildung zu haben, hart zu arbeiten und sein Bestes zu geben.» Sie habe einen anderen Blick auf China, als Chinesin und weil sie in Hongkong gelebt und gearbeitet habe. Die chinesische Kultur sei sehr selbstgesteuert, sagt Felix. «Es gibt den starken Glauben, dass einem kein anderer helfen wird. Es liegt an einem selbst. Das ist ein Teil dessen, was mich antreibt.» 



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Tieferer Umsatz bei Ems-Chemie, Zahl der Stellenausschreibungen in der Schweiz sinkt massiv, Boeing verlängert Produktionsstopp, Schweizer ÖV-Branche fordert Millionen-Hilfsgelder – und weitere Wirtschaftsmeldungen

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(awp/sda) Der Spezialchemiekonzern Ems hat zum Jahresauftakt durch den weltweiten Wirtschaftseinbruch aufgrund des Coronavirus einen deutlich tieferen Quartalsumsatz ausgewiesen. Das Unternehmen verfüge aber über hohe Liquiditätsbestände und eine erfreuliche Eigenkapitalquote, heisst es in einer Mitteilung am Montag. Von Januar bis März ging der Umsatz um 18 Prozent auf 496 Millionen Franken zurück. Organisch betrug das Minus rund 13 Prozent. Gewinnzahlen gibt Ems zum ersten Quartal jeweils nicht bekannt.

Bereits 2019 habe sich die Weltkonjunktur verlangsamt und durch die staatlichen COVID-19-Massnahmen sei die Weltkonjunktur im ersten Quartal 2020 massiv getroffen worden, schreibt Ems weiter. Besonders negativ habe sich dies auf die weltweite Automobilindustrie ausgewirkt, die um 25 Prozent einbrach. Während die chinesische Automobilindustrie inzwischen wieder an Fahrt gewonnen habe, seien alle anderen Autowerke weltweit aktuell jedoch für 3 bis 4 Wochen geschlossen.

Ems habe bereits früh Massnahmen getroffen, um die Mitarbeitenden zu schützen. In allen Ländern seien die Rohstoffläger erhöht und Fertigprodukteläger nahe bei den Kundenwerken errichtet worden. Die fünf chinesischen EMS-Produktionsstätten hätten am 10. Februar 2020 bereits wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Durch die bereits zuvor durchgeführten Effizienzprogramme und Kostenmassnahmen seien die negativen Auswirkungen auf die Profitabilität begrenzt worden. Das Management rechnet dennoch mit einem Gewinnrückgang. Im Gesamtjahr 2020 wird ein Betriebsergebnis (EBIT) unter Vorjahr erwartet.

EMS verfüge über hohe Liquiditätsbestände und eine erfreuliche Eigenkapitalquote, wird weiter betont. Man sieht sich deshalb in guter Verfassung, «um Chancen am Markt rasch und flexibel wahrzunehmen». Das Unternehmen rechnet mit Zusatzgeschäften bei medizinischen Anwendungen, wie etwa Corona-Test-Röhrchen, Analysegeräten, Schutzbrillen, Beatmungsmasken, Beatmungsgeräten oder Desinfektionsfläschchen.

(awp/sda) Die Zahl der Stellenausschreibungen in der Schweiz ist mit der Zuspitzung der Corona-Krise massiv gesunken. Sie sackte innert nur zwei Wochen um rund 26 Prozent ab, wie Spezialauswertungen im Rahmen des Adecco Group Swiss Job Market Index für die Schweizer Stellenbörsen zeigen. Noch kurz vor dem 16. März, als der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» verkündet hatte, zeigte der Job Index im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ein Plus von 4 Prozent auf, wie der Schweizer Stellenvermittler am Montag mitteilte.

Der Einbruch der Stellenausschreibungen seither sei markant und erinnere bereits jetzt an vergangene Krisen wie etwa der Frankenschock 2015 oder die Bankenkrise 2008, meint Nicole Burth, CEO der Adecco Gruppe Schweiz. Die Ausgangslage sei hier allerdings eine völlig neue, so dass dank Kurzarbeit die Chancen für eine mittelfristige Erholung intakt seien.

Aktuell werde vor allem medizinisches Personal sehr gesucht, sowie auch Personal in der Lebensmittelindustrie, im Online-Detailhandel und punktuell auch in Logistik und Industriebetrieben. Adecco versuche entsprechend, Mitarbeitende in betroffenen Bereichen auf die gesuchten Bereiche umzupositionieren. Der nächste Job-Index wird Anfangs Juli veröffentlicht, dann dürften sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Gesamtstellenmarkt und insbesondere auch für die verschiedenen Berufsgruppen im Detail zeigen.

(dpa) Die Rohstoff-Grossmacht China könnte wegen neuer politischer Vorgaben und der Folgen der Corona-Krise künftig deutlich geringere Mengen an Handelspartner liefern. Dies zeigt eine Untersuchung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA). Die aktuelle Strategie Pekings berge das Risiko, dass «kritische Rohstoffe verstärkt für die eigene industrielle Fertigung eingesetzt werden, um höherwertige Produkte herstellen zu können». Eine mögliche Folge wäre «eine Beeinträchtigung der Rohstoffversorgung für die deutschen Industrien und ein intensiverer Wettbewerb in der Herstellung von höherwertigen Materialien und Industriegütern».

Die DERA gehört zur deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums Analysen zur Versorgungssicherheit erstellt. Den Experten zufolge ist China der bedeutendste Produzent von 17 derjenigen 27 Rohstoffe, die die EU als «kritisch» einstuft. Auch andere Länder seien auf Importe angewiesen. «Die Lieferabhängigkeit birgt die Gefahr von Versorgungsengpässen, wenn unvorhersehbare industriepolitische Massnahmen oder Ereignisse wie die aktuelle Covid-19-Pandemie auftreten», hiess es.

Die chinesische Führung hat eine veränderte Rohstoffpolitik im Blick. Bei mineralischen Ressourcen wie Seltenen Erden, Magnesium oder Wolfram wächst der Eigenbedarf. Die Versorgung mit Rohstoffen, von denen das Land selbst viel importieren muss, soll laut DERA zudem durch weitere Auslandsinvestitionen abgesichert werden. China ist vor allem in Afrika aktiv und konkurriert dort mit anderen Staaten.

Angesichts des sich insgesamt abkühlenden Wachstums im Land kommt aber noch ein weiterer Faktor hinzu: Die stärkere Orientierung an höheren Umweltstandards und weniger klimaschädlichem Bergbau könnte neue Exportmöglichkeiten eröffnen. «Für die deutsche Industrie bedeutet der Paradigmenwechsel der Wirtschaftspolitik Chancen und Risiken zugleich», erklärt Studienautorin Yun Schüler-Zhou. «Zudem erkennen chinesische Unternehmen, dass die nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen eine wichtige Voraussetzung für gute Geschäftsbeziehungen darstellt.»

Für den Zeitraum von 2016 bis 2020 dürfte Chinas eigene Nachfrage nach Hightech-Metallen wie Kobalt oder Lithium um über 10 Prozent zulegen, schätzt die DERA. Andererseits müssen viele Länder weiterhin chinesische Rohstoffe beziehen. Bei Magnesium, das etwa im Leichtbau der Auto- oder Computerindustrie eingesetzt wird, hat China einen Produktionsanteil von über vier Fünfteln. In der Vergangenheit hatte Peking bei einigen Metallen seine Ausfuhren auch künstlich verknappt.

(reuters) Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im Zuge der Coronavirus-Krise die Produktionsunterbrechung in seinen Werken im Bundesstaat Washington verlängert. Die Herstellung bleibe bis auf Weiteres ausgesetzt, teilte das Unternehmen am Sonntag (5.4. Ortszeit) mit.

Der Boeing-Konzern hat seinen Produktionsstopp auf unbestimmte Zeit verlängert.

Ted S. Warren / AP

Boeing hatte am 23. März einen vorläufigen Produktionsstopp verhängt. Allgemein war damit gerechnet worden, dass die Einschränkungen in dieser Woche wieder aufgehoben würden.

(sda) Die Betriebe im öffentlichen Verkehr (öV) haben von Bund und Kantonen wegen Einnahmeausfällen in der Corona-Krise zusätzliche Hilfsgelder gefordert. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) beklagte in einem Brief an Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga Einnahmeausfälle im Umfang von mehreren hundert Millionen Franken. Die vom Bund angekündigten Liquiditätshilfen und Entschädigungen für Kurzarbeit sowie Investitionsstopps würden bei Weitem nicht ausreichen, die finanziellen Schäden der öV-Branche abzuwenden, heisst es in dem vom 26. März datierten Schreiben an die Bundespräsidentin, über das die «Sonntags-Zeitung» berichtete. Der Brief lag auch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor.

Der Verband beklagte, dass wegen der Pandemie-Massnahmen und den fehlenden öV-Passagieren in Bahnen und Bussen Einzelticket-Einnahmen im grossen Stil ausbleiben würden. Gleichzeitig seien die Bahnen aber weiterhin zu einem Grundangebot mit entsprechenden Kosten verpflichtet. Überdies verlangten öV-Abonnementskunden Rückerstattungen oder würden Abos hinterlegen.

Es gehe insgesamt um Beträge «im dreistelligen Millionenbereich» pro Monat, schreibt der VöV. Zudem würden etliche Transportunternehmen ihren Mitarbeitern trotz Kurzarbeit weiterhin den vollen Lohn zahlen. Eine Aufteilung zwischen Mitarbeitenden mit vollem Lohnanspruch und jenen mit nur 80 Prozent Anspruch könne nicht ohne Willkür umgesetzt werden.

Der Verein VöV fordert von SP-Bundesrätin Sommaruga einen Massnahmenplan und Hilfe von Seiten der Besteller. Welchen Betrag genau die Transportbranche fordert, war zunächst unklar. Die Höhe der zusätzlichen Kosten und Ertragsausfälle sei gegenwärtig noch nicht abschätzbar, heisst es in dem Brief. Die «Sonntags-Zeitung» zitierte VöV-Direktor Ueli Stückelberger mit den Worten, dass in normalen Zeiten aus Billett- und Aboverkäufen pro Monat knapp 500 Millionen Franken in die Kassen der Transportunternehmen fliessen würden. Seit dem Lockdown würden aber 60 bis 80 Prozent dieser Einnahmen wegfallen.

(sda) Die Grossbank UBS hat im Zuge der finanziellen Unterstützung von Schweizer Unternehmen wegen der Corona-Krise bisher 23 000 Anträge im Umfang von 1,8 Milliarden Franken gesprochen. Die Kredithöhe betrug laut Konzernchef Sergio Ermotti im Schnitt 200 000 Franken. Auf die Frage, ob es bereits Anträge für Kredite von über einer halben Million gebe, sagte Ermotti in einem Interview mit dem «SonntagsBlick», der allergrösste Teil betreffe Kredite darunter. Bei den höheren Beträgen gebe es Kredite bis zu 20 Millionen Franken, aber ausserhalb des Programms auch Anträge von multinationalen Konzernen, die weit über diesen Betrag hinausgingen. Es gebe alles: von sehr kleinen Beträgen bis zu Milliardenkrediten.

Er hoffe, dass kleine und mittelgrosse Unternehmen mit Hilfe der Banken gerettet werden könnten. Das Ziel der Aktion sei es, dass die Firmen die Krise überstehen könnten. Natürlich müssten sich die Firmen verschulden. Aber die Kredite seien zinslos. Sie seien somit wenigsten keine Last für den Cashflow. Hinzu komme, dass 80 Prozent der Kunden, die jetzt Sofortkredite bei der UBS aufgenommen hätten, bisher nicht verschuldet gewesen seien. Ermotti betonte einmal mehr, dass die UBS keinen Rappen an den Krediten verdiene. Auch habe die Grossbank keine Liquiditätsvorteile. Sollten Gewinne anfallen, werde die UBS das Geld spenden. Die UBS sei auf die Krise vorbereitet. «Wir sind Teil der Lösung», sagte Ermotti in dem Interview weiter.

(reuters/sda) Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet angesichts der Corona-Krise heftige Folgen für die deutsche und internationale Wirtschaft. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz. «Für Deutschland muss im laufenden Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts von drei bis sechs Prozent gerechnet werden», sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang «Welt am Sonntag». Für diese Annahme geht der BDI von einer Unterbrechung der wirtschaftlichen Aktivitäten von maximal sechs Wochen aus. Sechs Prozent entsprächen dem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland in Folge der Finanzkrise im Jahr 2009.

Lang geht davon aus, dass eine «kräftigte Rezession» weder in den USA noch in Europa in diesem Jahr zu vermeiden sei. In der Euro-Zone und in der EU werde die Wirtschaftskraft um drei bis fünf Prozent sinken. In den USA werde sie um zwei bis vier Prozent wegbrechen. Für China, den Ausgangsort der jetzigen Krise, rechnet der Verband dagegen mit einem Wachstum von bis zu zwei Prozent.

(afp) Durch die Corona-Krise wird sich der Abbau der Filialen bei deutschen Banken beschleunigen. «Corona-bedingt» dürften bis zum Jahr 2025 zusätzlich 3500 Filialen wegfallen. Das schreibt die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf eine Studie der Beratungsgesellschaft Investors Marketing. «Die Krise zeigt mit Nachdruck, wie anfällig die stationären Geschäftsmodelle sind», sagte der Chef von Investors Marketing, Oliver Mihm, dem Blatt. Institute würden feststellen, dass sie weniger Zweigstellen brauchten, als sie dachten. Laut Mihms Prognose wird die Zahl der Bankfilialen damit um durchschnittlich mehr als acht Prozent pro Jahr sinken.

Bereits in den vergangenen Jahren sind zahlreiche Kundenanlaufstellen geschlossen worden. Zuletzt gab es dem Bericht zufolge noch 26 700 Bankfilialen in Deutschland, im Vergleich zu 34 000 im Jahr 2015 – ein jährlicher Rückgang von knapp 6 Prozent.

(dpa/reuters/sda) US-Präsident Donald Trump erwägt die Einführung von Zöllen auf Ölimporte, um amerikanische Jobs zu schützen. Trump sagte zu Journalisten, er werde tun, was notwendig sei. Dazu zählten auch Zölle.Trump hatte am Freitag gesagt, seine Regierung werde dafür sorgen, dass die amerikanische Ölindustrie in «guter Verfassung» bleibe. Die Preise am Ölmarkt sind in diesem Jahr um etwa zwei Drittel gesunken, da der Ausbruch des Coronavirus die Nachfrage nach Treibstoff drückt und die Produzenten Saudiarabien und Russland einen Preiskrieg führen. Vor allem die US-Firmen leiden unter den niedrigen Ölpreisen, da sie höhere Förderkosten haben als ihre Konkurrenten auf der arabischen Halbinsel oder in Russland.

Sonnenuntergang über Erdölpumpen in der Nähe von Los Angeles. US-Präsident Trump erwägt Zölle zum Schutz der amerikanischen Öl-Industrie.

Sonnenuntergang über Erdölpumpen in der Nähe von Los Angeles. US-Präsident Trump erwägt Zölle zum Schutz der amerikanischen Öl-Industrie.

Etienne Laurent / EPA

Die USA sind inzwischen auch ein grosser Öl- und Gasproduzent. Analysten zufolge können die meisten amerikanischen Produzenten bei den gegenwärtigen Marktpreisen jedoch nicht rentabel produzieren. Anders als in Russland und Saudi-Arabien sind die meisten Ölförderer in den USA unabhängig vom Staat, weswegen sie bei anhaltenden Verlusten wohl bald die Produktion drosseln dürften.

Führende Vertreter des Opec-Kartells sowie weitere grosse Förderländer wie Russland wollen sich in wenigen Tagen treffen und ihre weitere Strategie abstimmen. Mehrere Produzenten wollen eine Absenkung der Produktion erreichen, um den Preis zu stabilisieren.

(dpa) Düstere Perspektiven am US-Arbeitsmarkt haben die Anleger am Freitag an der Wall Street wieder in die Flucht getrieben. Anfangs sah es so aus, als ob sie einen Beschäftigungsrückgang um über 700 000 Personen nach den zuvor schon bekannten Hiobsbotschaften wegstecken würden. Dann aber rutschte der Dow Jones Industrial wegen der mit dem Coronavirus verbundenen Rezessionssorgen deutlicher ins Minus ab. Zur Schlussglocke verlor der Leitindex am Freitag 1,69 Prozent auf 21 052,53 Punkte. Auf Wochensicht hat er sein Minus damit auf 2,7 Prozent ausgeweitet. Für den breiter gefassten S&P 500 ging es zu Wochenschluss um 1,51 Prozent auf 2488,65 Punkte bergab. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 1,41 Prozent auf 7528,11 Punkte. Alle Indizes schlossen jedoch etwas erholt von ihrem Tagestief.

Am Jobmarkt der USA sprach die BayernLB von einem «sich aufbauenden Tsunami» wegen des drastischer als befürchteten Stellenabbaus im März. Bernd Krampen von der NordLB sieht darin aber nur «die erste Welle eines Kahlschlags». Das wahre Ausmass werde wohl erst im nächsten Jobbericht zu sehen sein. Am Vortag hatten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in den nun vorgelegten Zahlen noch nicht enthalten sind, bereits ein verheerendes Bild gezeichnet.

(dpa) Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines rechnet wegen der Corona-Krise mit einem Umsatzrückgang um 90 Prozent im zweiten Quartal. Konzernchef Ed Bastian bereitete die Mitarbeiter am Freitag (Ortszeit) in einem Memo auf harte Zeiten vor: Delta verliere derzeit jeden Tag mehr als 60 Millionen Dollar (55,5 Mio Euro), doch die Situation dürfte sich noch weiter verschlimmern.«Ich wünschte, ich könnte voraussagen, dass es bald endet», erklärte Bastian. «Doch die Realität ist, dass wir einfach nicht wissen, wie lange es dauert, bis das Virus eingedämmt ist und die Kunden wieder bereit sind zu fliegen.» Am Samstag habe Delta rund 38 000 Passagiere gehabt, normalerweise seien es zu dieser Jahreszeit ungefähr 600 000.

Delta Air Lines musste einen grossen Teil seiner Flüge streichen. Die Fluggesellschaft verliert 60 Millionen Dollar am Tag.

Delta Air Lines musste einen grossen Teil seiner Flüge streichen. Die Fluggesellschaft verliert 60 Millionen Dollar am Tag.

Elijah Nouvelage / Reuters

Die bisher beantragten US-Staatshilfen seien nicht ansatzweise genug, um das Unternehmen über Wasser zu halten, warnte Delta-Chef Bastian. Ohne drastische Sparmassnahmen und zusätzliche Finanzmittel würde das Geld im Juni ausgehen. Die Luftfahrtbranche ist einer der am stärksten von der Corona-Pandemie getroffenen Wirtschaftszweige. Als wäre die Lage nicht schon kritisch genug, machte auch noch die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von Staranleger Warren Buffett bekannt, ihre Beteiligung an Delta diese Woche um 18 Prozent reduziert zu haben. Die Aktie stürzte nachbörslich um über elf Prozent ab. Im vergangenen Monat war der Kurs um 51 Prozent gesunken.

(reuters) Die sich schnell ausbreitende Coronavirus-Pandemie wird nach Ansicht von Weltbank-Präsident David Malpass wohl eine grosse globale Rezession auslösen. Diese werde wahrscheinlich die ärmsten und verwundbarsten Länder am härtesten treffen. «Wir beabsichtigen, energisch und massiv mit Hilfsprogrammen, insbesondere für arme Länder, zu reagieren», sagte Malpass in einem Beitrag auf LinkedIn. Er plane, bald mit den Führern Äthiopiens, Kenias und anderer Länder zu sprechen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) teilt die Meinung der Weltbank. Die IWF-Chefin Kristalina Georgieva sprach von der «dunkelsten Stunde der Menschheit». «Dies ist eine Krise wie keine andere», sagte sie in einer Videokonferenz. «Wir haben erlebt, wie die Weltwirtschaft zum Stillstand gekommen ist. Wir befinden uns jetzt in einer Rezession.» Die Rezession werde viel schlimmer sein als die globale Finanzkrise von 2008-2009.

(reu) Die US-Regierung führt einem Insider zufolge keine Verhandlungen mit Saudiarabien oder Russland über ein Abkommen zur Drosselung der Ölförderung. Das Weisse Haus möchte, dass die beiden Parteien sich untereinander einigen. Das sagte US-Energieminister Dan Brouillette am Freitag gegenüber Managern der Öl-Industrie, wie eine Person, die den Anruf hörte, der Nachrichtenagentur Reuters erklärte. US-Präsident Donald Trump traf sich am Freitag mit Führungskräften der grossen Ölfirmen. Danach sprach Brouillette mit der gesamten Industrie. Er sagte, das Weisse Haus ermutige Russland und Saudiarabien zu einer Einigung und Trump sei optimistisch, dass in wenigen Tagen eine Übereinkunft erzielt werden könne.

Das Scheitern der Gespräche zwischen Russland und den Opec-Staaten über eine Fortsetzung einer Förderbremse ist ein Grund für den niedrigen Öl-Preis. Dieser setzt nicht nur der russischen Wirtschaft, sondern auch der amerikanischen Öl-Industrie zu. Zusätzlich wird die Weltwirtschaft durch die Coronavirus-Krise ausgebremst, wodurch die Nachfrage nach dem wichtigen Rohstoff drastisch sinkt.

Viele amerikanische Unternehmen stehen derzeit fast still: Angestellte eines Stahlwerks in Farrell, Pennsylvania.

Viele amerikanische Unternehmen stehen derzeit fast still: Angestellte eines Stahlwerks in Farrell, Pennsylvania. 

Aaron Josefczyk / Reuters

(awp/sda/dpa) Die Arbeitslosenquote in den USA ist infolge der Corona-Krise deutlich angestiegen. Sie nahm von 3,5% im Vormonat auf 4,4% im März zu, wie die US-Regierung am Freitag mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten sei um 700 000 gesunken. Vor allem im Hotel- und Gastgewerbe machten sich die Auswirkungen der Epidemie demnach bemerkbar, allein dort fielen 460 000 Stellen weg.

Aufgrund einer verzögerten Erhebung der Statistik vermitteln die neuen Daten jedoch ein zu rosiges Bild. Die jüngste Zuspitzung am Arbeitsmarkt ist davon nur begrenzt widergegeben: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind seit Mitte März auf rund 10 Millionen in die Höhe geschnellt. Experten gehen daher davon aus, dass die Arbeitslosenquote daher eigentlich bereits bei 10% oder sogar darüber liegen könnte.

Die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat das öffentliche Leben in weiten Teilen der USA zum Erliegen gebracht. Rund drei Viertel der rund 330 Millionen Amerikaner unterliegen inzwischen von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Viele Geschäfte sind geschlossen, Restaurants und Hotels bleiben leer, zahllose Reisen wurden abgesagt. Viele Mitarbeiter geschlossener Unternehmen müssen Arbeitslosenhilfe beantragen.



Hire and Fire

Viele Mitarbeiter geschlossener Unternehmen müssen daher Arbeitslosenhilfe beantragen. Entlassungen sind in den USA in der Regel wesentlich schneller möglich als etwa in Europa. In den USA gab es bisher auch keine Regelung wie das Kurzarbeitergeld, um den in Krisensituationen zu stabilisieren.

Der Fremdkapitalmarkt in der Schweiz soll mit einer Steuerreform gestärkt werden. Der Bundesrat hat deshalb entschieden, inländische juristische Personen und ausländische Anleger von der Verrechnungssteuer auf Zinsanlagen zu befreien. Damit sollen Konzerne ohne verrechnungssteuerliche Hindernisse ihre Anleihen aus der Schweiz begeben können. Technisch erfolgt die Änderung mit einem teilweisen Wechsel zum sogenannten Zahlstellenprinzip. Künftig wird also in der Regel eine Bank die neue Verrechnungssteuer erheben. Als Begleitmassnahme soll zudem die Umsatzabgabe auf inländische Anleihen aufgehoben werden, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte.

Mit dem Wechsel aufs Zahlstellenprinzip soll gleichzeitig auch eine Sicherungslücke bei natürlichen Personen im Inland geschlossen und Erträge aus ausländischen Zinsanlagen der Verrechnungssteuer unterstellt werden.

Die neue Verrechnungssteuer führt einmalig zu geschätzten Mindereinnahmen von 750 Mio. Franken. Diese sind jedoch nicht budgetwirksam, da hierfür Rückstellungen bestehen. Weiter ist beim aktuellen Zinsniveau mit wiederkehrenden statischen Mindereinnahmen in der Höhe von geschätzten 165 Mio. Franken zu rechnen (90 Prozent Bund, 10 Prozent Kantone). Statische Mehreinnahmen von geschätzten 35 Mio. Franken ergeben sich aufgrund der Schliessung der Sicherungslücke. Die Aufhebung der Umsatzabgabe auf inländischen Anleihen führt zu geschätzten Mindereinnahmen von 50 Mio. Franken beim Bund.

Die Reform ermöglicht es, dass bisher im Ausland getätigte Anleihensemissionen aus der Schweiz heraus erfolgen. Es besteht zudem die Chance, dass die konzerninternen Finanzierungsaktivitäten vermehrt in der Schweiz stattfinden. Das stärke den Fremdkapitalmarkt in der Schweiz, schreibt der Bundesrat. Dynamisch betrachtet führe die Reform also zu Mehreinnahmen bei Bund, Kantonen und Gemeinden, da sie mittel- und langfristig Impulse in der Wertschöpfung und der Beschäftigung im Finanzsektor auslöse.

Donald Trumps Familienunternehmen verhandelt offenbar wieder mit der Deutschen Bank.

Donald Trumps Familienunternehmen verhandelt offenbar wieder mit der Deutschen Bank. 

Alex Brandon / AP

(Bloomberg) Das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump befindet sich in informellen Gesprächen mit der Deutschen Bank über einen Aufschub bei einigen Kreditzahlungen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte. Die globale Coronavirus-Pandemie hat Kreditnehmer und Kreditgeber gezwungen, Möglichkeiten zur Begleichung von Schulden zu erörtern. Über die Gespräche berichtete die «New York Times».

Ein Sprecher der Deutschen Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Eine Sprecherin der Trump Organization antwortete nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Die Beziehungen zwischen Deutschlands grösster Bank und Trump werden überprüft, seit der ehemalige Immobilienmagnat vor vier Jahren zum führenden Kandidat für die US-Präsidentschaft wurde.

Die Führung der Deutschen Bank war Ende 2016 so besorgt über die möglichen Image-Auswirkungen, sollte die Trump-Organisation Kredite in Höhe von rund 340 Millionen Dollar nicht bedienen, dass sie eine Verlängerung der Rückzahlungstermine bis nach dem Ende einer möglichen zweiten Amtszeit im Jahr 2025 diskutierte, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die Deutsche Bank entschied sich letztlich gegen die Idee und beschloss lediglich, keine neuen Geschäfte mit Trump während seiner Amtszeit abzuschliessen.

Die Trump Organization hat auch mit Palm Beach County in Florida über Leasingzahlungen für einen Golfplatz gesprochen, den das Unternehmen betreibt, heisst es weiter in der «New York Times».

(awp/sda) Das Coronavirus hat im Februar noch keine Spuren in der Schweizer Hotellerie hinterlassen. Die Hotelübernachtungen kletterten um 6,4 Prozent auf 3,31 Millionen. Sowohl Schweizer als auch ausländische Gäste schliefen häufiger in den hiesigen Hotels.

Bereits im Januar war die Zahl der Logiernächte um 6,3 Prozent in die Höhe geklettert. Insgesamt nahmen die Übernachtungen in den ersten beiden Monaten 2020 damit um 6,4 Prozent auf 6,3 Millionen zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag anhand von provisorischen Ergebnissen bekanntgab.

Die Zahl der Schweizer Gäste erhöhte sich in den ersten zwei Monaten um 7,2 Prozent auf 6,23 Millionen. Bei den ausländischen Gästen gab es ein Plus von 5,5 Prozent auf 3,09 Millionen Übernachtungen.



Zahl der Gäste aus China bricht ein

Die Zahl der Hotelübernachtungen von Gästen aus China brach aber laut dem Verband Schweiz Tourismus im Februar um fast 62 Prozent ein. Die chinesische Regierung hatte Ende Januar Gruppenreisen ins In- und Ausland gestoppt.

In absoluten Zahlen ausgedrückt, resultierte ein Minus von mehr als 62 000 Logiernächten von Gästen aus China, Hongkong und Taiwan. Das ist eine kleine Zahl im Vergleich zu den gesamten Beherbergungen – der Februar ist kein typischer Reisemonat für asiatische Touristen in der Schweiz.

Die Scharte wurde durch Gäste aus den Euro-Landern (+16%) mehr als ausgewetzt. Sie machten so zahlreich wie schon lange nicht mehr Ferien in der Schweiz, wie Schweiz Tourismus erklärte.



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