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Grabeskirche in Jerusalem wegen Coronavirus geschlossen

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Die Grabeskirche in Jerusalem, eine der bedeutendsten heiligen Stätten des Christentums, ist wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen worden. Die Schließung der normalerweise jährlich von Millionen von Pilgern besuchten Basilika in der Altstadt erfolgte am Mittwoch aufgrund von verschärften Maßnahmen der israelischen Behörden gegen die Ausbreitung des Virus.

Die Schließung der Grabeskirche sei nach seinem Verständnis zunächst auf eine Woche befristet, sagte ein Sprecher der katholischen Bischöfe im Land. Er äußerte die Hoffnung, dass die heilige Stätte bis Ostern – also in zweieinhalb Wochen – wieder geöffnet sei. Nach christlicher Überlieferung befindet sich in der Kirche das Grab von Jesus Christus.

Der Tempelberg in Jerusalem ist wegen des Coronavirus bereits seit Montag geschlossen. Dies geschah auf Anordnung der Behörde, die für die Verwaltung der heiligen Stätten des Islam in der Stadt zuständig ist. Auf dem Tempelberg befinden sich der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee. Der Tempelberg ist eine heilige Stätte nicht nur des Islam, sondern auch des Judentums und Christentums.



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Erschreckende Befunde vom Meeresboden der Arktis

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Dass die Meere und Ozeane stark durch Plastikmüll verschmutzt sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Inzwischen wurden weltweit auch eine Reihe an Gegenmaßnahmen eingeleitet: Von zahlreichen Plastiktüten-Verboten bis hin zum ambitionierten „Ocean Cleanup Project“. Gelöst ist das Problem damit aber noch lange nicht. Denn Plastik baut sich nur extrem langsam ab und wird die Umwelt daher noch für Jahrhunderte belasten. Allerdings wird der Müll auch nicht ewig an der Oberfläche schwimmen. Stattdessen zerfällt er in seine Einzelteile und lagert sich irgendwann auf dem Meeresboden ab. An einem eher ungewöhnlichen Ort haben Forscher nun erstmals ein solches „Endlager“ für Mikroplastik entdeckt: Auf dem Grund der Framstraße.

Bild: Antarctica, Andreas Kambanis, Flickr, CC BY-SA 2.0

Zwei Meeresströme fließen in entgegengesetzter Richtung

Dabei handelt es sich um einen 500 Kilometer breiten Meeresstreifen zwischen Grönland und Spitzbergen. Dort fließen zwei Meeresströmungen direkt aneinander vorbei: Der Ostgrönlandstrom bringt kaltes Wasser aus der Arktis in den Atlantik, während der Westspitzbergenstrom warmes Wasser aus dem Ozean in Richtung Norden schiebt. Am Boden der Framstraße – in einer Tiefe von bis zu fünfeinhalb Kilometern – haben die Forscher nun Proben entnommen. Das Ergebnis: In einem Kilogramm Sediment wurden bis zu 13.000 Mikroplastikpartikel gefunden. Weil es sich zudem um verschiedene Arten von Kunststoffen handelte, sind sich die Forscher sicher, dass die kleinen Plastikteilchen aus aller Welt angeschwemmt wurden und sich nun auf dem Boden der Framstraße anreichern.

Forscher befürchten Auswirkungen auf die Umwelt

Bei mehr als der Hälfte der gefundenen Partikel war der Zersetzungsprozess zudem schon sehr weit fortgeschritten, sodass die Größe weniger als 25 Mikrometer betrug. Nun muss untersucht werden, inwieweit diese kleinen Fragmente eine Belastung für die Umwelt darstellen. So wurden in den Proben auch zahlreiche Kleinkrebse gefunden. Nun soll unter anderem geschaut werden, ob diese eventuell das Plastik gefressen haben. Interessant war zudem, woher der gefundene Kunststoff am Meeresboden der Arktis stammte. So wurden am häufigsten Partikel aus chloriertem Polyethylen (CPE) gefunden. Das Material wird beispielsweise für Kabel, Schläuche, Folien und Antiblockiersysteme verwendet. An der Oberfläche des Meeres fanden die Forscher hingegen vermehrt Partikel aus Polyamid – hierbei handelt es sich vor allem um Kunststoff-Fasern von Kleidung.

Via: Der Standard

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