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Hon Trade Fair 2nd Edition 2019

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Must Read: Sustainability’s Funding Problem, People Won’t Stop Searching for J.Lo’s Grammys Dress

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Jennifer Lopez in a reprisal of the iconic Versace dress at the brand’s Spring 2020 show.

These are the stories making headlines in fashion on Thursday. 

Sustainable fashion has a funding problem
Sustainability might be the buzziest word of the moment, but that doesn’t mean there’s enough funding being poured into sustainable innovation to actually get the fashion industry where it needs to be. One estimate claims that the industry might need to invest up to $30 billion per year on sustainability, which far outpaces current spending. {Vogue Business}

Opening Ceremony’s store closure marks the end of shopping as we know it
The closure of Opening Ceremony’s fabled stores marks a shift in the way we shop: Multibrand retailers just don’t have that useful of a role to play anymore. When everything’s available in a variety of locations — not to mention online — there’s very little reason to walk into any particular store. {Business of Fashion}





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Mode

Volants, Spitze, schulterfrei: Diese Brautkleider sind 2020 Trend

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In einem Punkt sind sich die Chefdesigner der großen Modehäuser einig: 2020 sind pompöse Glitzer-Roben so gut wie passé. Stattdessen wird bei Brautkleidern jetzt auf aufwändige Schnitte, Drapierungen, Spitzen-Bestickungen und jede Menge Transparenz gesetzt.

Carmenträger

Heidi Klum machte es mit ihrem Valentino-Brautkleid vor, die Designer auf der Pariser Fashion Week ziehen mit ihren Kreationen nach: Der Trend heißt Carmenträger! Wie’s geht? Die Schulterpartie liegt frei, an den Oberarmen befinden sich lediglich kleine Ärmelchen, die ein bisschen so wirken, als wären sie von den Schultern gerutscht.

Auch interessant: Spitze, Tüll, Satin-Optik – was taugen die Brautkleider von H&M?

Bei Givenchy wurde auf die angesagten Träger in der Volant-Version gesetzt. Durch die entblößte Schulterpartie wirkte das Kleid trotz weiter Passform sehr weiblich, die angesetzten Ärmel sorgten in Kombination mit der floralen Lochspitze für einen verspielten Boho-Look:

Bei Givenchy zeigte sich Kaia Gerber im verspielten Brautkleid mit volantartigen Carmenträgern und jeder Menge Stickereien
Foto: Getty Images

Carmenträger gehen aber auch in weniger verspielt und dafür umso eleganter, wie Alexis Mabille bewies. Der französische Designer zeigte in seiner Show ein schlichtes, weißes Modell mit leicht ausgestelltem Rock und – als Eyecatcher – sorgsam in Falten gelegten Seiden-Carmenträgern.

Model bei Alexis Mabille

Schulterfrei, aber nicht ärmellos: Auch bei Alexis Mabille gab es Carmenträger zu sehen
Foto: Getty Images

Volants und Transparenz

Model in Dior-Brautkleid

Bei Dior wurde auf leichte (und ziemlich durchsichtige) Stoffe gesetzt
Foto: Getty Images

Bei Givenchy wurde es dann ein bisschen cooler, hier trafen lange, voluminöse Ärmel, ein hochgeschlossener Schnitt und ein weißer Taillengürtel mit Schnalle auf einen gestuften Zipfelrock und eine leicht durchsichtige Optik.

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Model bei Givenchy

Auch Givenchy-Designerin Claire Waight Keller entschied sich bei ihren Brautkleid-Kreationen für transparente Optik und Volantröcke
Foto: Getty Images

Kurz und voluminös

Ein Brautkleid muss Reinweiß sein und bodenlang ausfallen? Nicht so 2020! In der Chanel-Show schritt Kaia Gerber in einem kurzen Hochzeitskleid mit schwarzen Mesh-Einsätzen über den Laufsteg und auch andere Designer setzten auf das Braut-Dress in der voluminösen Miniversion.

Kaia gerber im Chanel-Brautkleid

Kaia Gerber präsentierte für Chanel das etwas andere Brautkleid: ein kurzes Prinzessinnen-Modell mit schwarzen Details
Foto: Getty Images

Sie können sich nicht zwischen lang und kurz entscheiden? Für diesen Fall hatten Ralph & Russo in ihrer Show das passende Modell parat. Das Designer-Duo präsentierte ein Vokuhila-Brautkleid mit jeder Menge Rüsche. Der nicht wirklich lange und nicht wirklich kurze Schnitt spaltet seit jeher die Geschmäcker – entweder man liebt oder man hasst ihn. Fest steht aber: Mit dem auffälligen Designer-Teil sind der Braut alle Blicke sicher.

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Model bei der Ralph & Russo Show in Paris

Ralph & Russo konnten sich wohl nicht zwischen kurz und lang entscheiden und machten einfach beides! In der Show schickten sie ein Model im voluminösen Vokuhila-Dress mit Rüschenbesatz über den Runway
Foto: Getty Images

Schlicht und hochgeschlossen

Auch Freunde schlichter Eleganz kommen bei den Pariser Brautkleider-Trends auf ihre Kosten. Virginie Viard kreierte für Chanel ein midilanges Spitzenkleid mit langen Ärmeln und hohem Kragen – der perfekte, zurückhaltende Braut-Look fürs Standesamt:

Model in Chanel-Show

Viel Spitze und wenig Haut: Dieses Chanel-Brautkleid lebt von seiner perfekten Passform und zeitloser Eleganz
Foto: Getty Images

Ein bisschen aufregender fiel das langärmlige Brautkleid von Stephane Rolland aus. Die Robe verhüllte zwar Schulter- und Dekolleté-Bereich, zeigte – XXL-Schlitz sei Dank – dafür aber umso mehr Bein. Spezieller Hingucker: Die glitzernde Deko am ansonsten schlicht-weißen Oberteil, die ein bisschen an Leuchtwedel aus den 90ern erinnerte:

Model in Stephane Rolland

Irgendwie schlicht, aber irgendwie auch nicht: Das langärmlige Brautkleid von Stephane Rolland punktet mit zurückhaltendem Schnitt und aufregendem Beinschlitz
Foto: Getty Images

Prinzessin

Das Prinzessinnenmodell mit XXL-Tüllrock war einmal der große Star am Brautmoden-Himmel, erinnern wir uns beispielsweise an den Vera-Wang-Tülltraum, den Kate Hudson einst im Film „Bride Wars“ trug. Die Begeisterung für Korsagenkleider mit XXL-Röcken ist mittlerweile zwar etwas abgeflacht, ganz vorbei ist der Trend aber (noch) nicht. So zeigten einige Designer für die kommende Saison Neuauflagen der früher heiß begehrten Reifrockkleider mit nackter Schulterpartie:

Nicolas Jebran

Nicolas Jebran entschied sich als einer der wenigen für Glitzer und Reifrock – aber nicht in der klassischen Variante: Tüll ist in der oberen Lage des Rockes nicht zu sehen, stattdessen ist er über und über mit weißen XXL-Pailletten besetzt
Foto: Getty Images

Stephane Rolland bewies, dass das Prinzessinnen-Kleid auch in einer modernen Variante funktioniert. Er verzichtete auf tausende (und extrem unpraktische) Lagen von Tüll und Chiffon an den Beinen und beschränkte sich auf das volumengebende Material im Hüftbereich. Bis zum Boden reichten letztlich nur zwei Stofflagen. Ein Prinzessinnen-Dress in der Light-Version!

Model bei Stephane Rolland

Bei Stephane Rolland gab es ebenfalls ein prinzessinnenartiges Kleid zu sehen, allerdings in der modernen Transparenz-Variante
Foto: Getty Images



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