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Ihr könnt fünf Tage durch Clubs ziehen – und der Chef bezahlt’s

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Bildungsurlaub kennt viele Formen: In Berlin zum Beispiel können Interessierte die Clubszene kennenlernen

Ein Großteil der Arbeitnehmer hat ein Recht darauf, nur beantragen höchstens drei Prozent ihren Extraurlaub tatsächlich. Die Rede ist von Bildungsurlaub. Je nach Bundesland können Mitarbeiter jährlich bis zu fünf Tage zusätzlich bezahlt bekommen, wenn sie sich in der Zeit weiterbilden. Um welche Inhalte es sich dabei handelt, ist häufig egal. Grundsätzlich muss nicht einmal ein Bezug zum Job hergestellt sein. 

Spanisch lernen auf Kuba, Stressbewältigung durch den Kontakt zu Schafen oder Podcasts erstellen – das Angebot ist groß und erscheint mitunter absurd. Die Berliner Volkshochschule zum Beispiel bietet ein Seminar mitsamt Besuchen zum Thema Clubkultur an. Kostenpunkt 155 Euro.

Bis auf Sachsen und Bayern ermöglicht jedes Bundesland Bildungsurlaub. Die Konditionen unterscheiden sich jedoch von Region zu Region. Oftmals müssen Arbeitnehmer mindestens ein halbes Jahr bei ihrer Firma angestellt gewesen sein, um die bezahlten Urlaubstage nehmen zu dürfen. Beamten und Selbstständigen werden die Extratage meist nicht gestattet. Mancherorts darf nur die Hälfte der Belegschaft den Urlaub beantragen oder die Firma muss mindestens zehn Personen beschäftigen. Haben Angestellte ihren Bildungsurlaub vom Vorjahr nicht genommen, können sie die verbliebene Zeit ins nächste Jahr übertragen. In Berlin ist das problemlos möglich, in anderen Regionen muss dafür ein Antrag gestellt werden.

Firmen dürfen Bildungsurlaub nicht ablehnen

Ob ein Kurs als Bildungsurlaub zugelassen ist oder nicht, entscheiden die Bundesländer. Ausschlaggebend ist das Land, in dem Angestellte ihren Arbeitsplatz haben. Wer beispielsweise im Homeoffice in Hessen sitzt, das Büro aber in Berlin liegt, für den gelten die hessischen Regeln. Haben Mitarbeiter etwa ein Yoga-Seminar in Südfrankreich gefunden, das noch nicht als Bildungsurlaub zugelassen ist, müssen sie den Anbieter bitten, einen Antrag bei ihrem Bundesland zu stellen. In der Regel führen die zuständigen Ministerien Datenbanken mit sämtlichen Weiterbildungsmaßnahmen. Aber auch Portale wie Bildungsurlauber.de oder Bildungsurlaub.de vermitteln Kurse.

Haben sich Mitarbeiter für einen Lehrgang oder eine Reise entschieden, reichen sie den Antrag auf Bildungsurlaub plus die vom Bundesland genehmigte Anerkennung bei ihrem Arbeitgeber ein. Unternehmen sind verpflichtet, den Urlaub zu genehmigen. Eine Ausnahme bilden betriebliche Gründe – etwa, wenn außerordentlich viele Kollegen gleichzeitig abwesend sind oder es eine wichtige Projektfrist einzuhalten gilt. 


Flexibler arbeiten:

Unbegrenzte Urlaubstage – ein System, das wirklich aufgeht?

Immer mehr Unternehmen führen flexible Urlaubsregelungen ein. Doch ist das System wirklich so sinnvoll, wie es scheint? Casper, SnappCar und eShot geben Antworten.

Das Gehalt während des Sonderurlaubs bezahlt der Arbeitgeber. Die Kosten für den Kurs sowie Anreise, Unterkunft und Verpflegung übernehmen die Angestellten. Wenn ein Zusammenhang zum Job besteht, können die Gebühren oftmals als Werbungskosten bei der nächsten Steuererklärung abgesetzt werden. Das Bildungsministerium bezuschusst die Seminare beispielsweise mit einer Bildungsprämie. Die Förderung erhalten jedoch nur Personen, die ein Jahresgehalt von höchstens 20.000 Euro haben. In dem Fall erstattet das Ministerium bis zu 500 Euro im Jahr. Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz haben außerdem die Möglichkeit, bis zu 600 Euro zu bekommen, wenn sie mehr als 20.000 Euro im Jahr verdienen.

Bild: Morten Falch Sortland / Getty Images





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Amazons erster Mitarbeiter hat inzwischen „Angst“ vor dem Onlinehändler

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Shel Kaphan war fünf Jahre bei Amazon, 1999 stieg er schließlich aus.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Shel Kaphan wird gerne als erster Mitarbeiter Amazons bezeichnet, denn Kaphan war federführend bei der Entwicklung der Website. Er kam 1994 zu Amazon und hatte als Chief Technology Officer eine wichtige Rolle inne. Kaphan, der eher medienscheu ist, gab nun in einem Dokumentarfilm – einem zweistündigen Spezial mit dem Titel „Das Amazon Imperium: Der Aufstieg und die Herrschaft von Jeff Bezos“ – ein Interview über seine Zeit bei dem Onlinehändler.

Darin sagte Kaphan, er sei stolz auf seine frühe Rolle in der Geschichte von Amazon, aber das heutige Unternehmen mache ihm eher „Angst“. Deswegen sei er jemand, der die Zerschlagung von Amazon befürworte, eine Idee, die US-Kartellbehörden bereits abwägen und die einige US-Präsidentschaftskandidaten wie Elizabeth Warren befürworten. [Mehr bei CNBC]

Auf Gründerszene: Kommentarspalten einiger Youtuber sähen ausgesprochen miese aus – würden sie nicht gewisse Kommentare blocken. Das Onlinemagazin Vice entdeckte in einer Recherche, dass es bei der Videoplattform einen Zensurmechanismus gibt: Bestimmte Begriffe kann man auf einen Uploadfilter legen. [Mehr bei Gründerszene

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Google Cloud ist in Kauflaune und hat mit Cornerstone Technology ein weiteres Unternehmen aufgekauft. Ein Preis wurde nicht genannt. CEO Thomas Kurian hat in seinen ersten zwölf Monaten im Amt die Google-Muttergesellschaft Alphabet dazu überredet, mehrere Akquisitionen und Einstellungen vorzunehmen, um mit den Cloud-Marktführern Amazon und Microsoft Schritt halten zu können. [Mehr bei CNBC]

Grab erhält über 700 Millionen US-Dollar von der größten Bank Japans – der Mitsubishi UFJ Financial Group. Mit der Investition will die Bank Zugang zu Millionen Kunden in der Region erhalten, die die mobile App von Grab nutzen, um Autos und Mahlzeiten zu bestellen. Grab arbeitet daran, eine „Super-App“ für die Region zu bauen, über die verschiedenste Angebote gebucht werden können – von Mitfahrgelegenheiten bis zu Finanzierungen. [Mehr bei Bloomberg]

Peter Thiels Investmentfirma Founders Fund hat wie im vergangenen Jahr angekündigt, neues Kapital in Höhe von drei Milliarden US-Dollar über zwei Investmentfonds eingesammelt, um jungen Technologiefirmen auf die Beine zu helfen. [Mehr bei Axios]

Maven, ein US-amerikanischer Dienstleister mit Schwerpunkt auf Frauengesundheit und Familienplanung, erhält 45 Millionen US-Dollar, um sein Geschäft weiter auszubauen. Zu den Dienstleistungen des Startups gehören der Versand von Muttermilch, das Einfrieren von Eiern, Fruchtbarkeitsbehandlungen, Leihmutterschaft und Adoption. [Mehr bei Techcrunch

Teikametrics, ein Startup, das Einzelhändlern hilft, ihre Online-Werbeausgaben zu optimieren, hat zusätzliche Mittel in Höhe von 15 Millionen US-Dollar aufgebracht. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, Amazon-Verkäufern dabei zu helfen, effektiver zu werben. Vor Kurzem hat die Firma nun aber auch eine ähnliche Partnerschaft mit Walmart geschlossen. [Mehr bei Techcrunch

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Prominente VCs haben 400 Startups analysiert, um herauszufinden, wer demnächst Chancen auf eine Milliardenbewertung hat. Wir stellen euch die vielversprechenden Startups aus Deutschland vor. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: Nikki Kahn/The Washington Post via Getty Images





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Kontaktlos zahlen per Girocard in Deutschland auf dem Vormarsch

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Kontaktlos zahlen mit der Girocard. (Foto: Euro Kartensysteme)

Die Möglichkeit, kontaktlos zu zahlen, gibt der Girocard massiven Auftrieb. 4,5 Milliarden 2019 über das System ausgeführte Transaktionen bedeuten Rekord. Zuletzt war jede dritte Zahlung kontaktlos.

Seit einigen Jahren können Verbraucher in Deutschland mit der Girocard (früher: EC-Karte) auch kontaktlos zahlen – dank der eingebauten NFC-Funktion. Die Möglichkeit, kontaktlos zahlen zu können, scheint der Girocard in den vergangenen Monaten einen kräftigen Schub verliehen zu haben. Die Zahl der via Girocard getätigten Zahlungen kletterte 2019 um 19 Prozent auf 4,5 Milliarden – neuer Rekord, wie die Deutsche Kreditwirtschaft mitteilt. Über das Jahr hinweg erfolgte dabei jede vierte Zahlung kontaktlos.

Girocard: Drei Viertel haben Kontaktlos-Funktion

Die Entwicklung verlief in den vergangenen Monaten aber rasant. Nachdem im Januar nur 19 Prozent der Bezahlvorgänge kontaktlos erfolgten, waren es im Dezember schon 35,7 Prozent. 2018 verbuchten die Anbieter gerade einmal 9,8 Prozent Kontaktlos-Zahlvorgänge. Laut der Deutschen Kreditwirtschaft verfügen mittlerweile 75 der über 100 Millionen Girocards über eine Kontaktlos-Funktion. Die Zahl der aktiven Terminals auf dem Markt stieg um 3,7 Prozent auf 871.000. Im Dezember unterstützten fast 755.000 davon eine kontaktlose Zahlungsabwicklung.

Den Kartenanbietern zufolge sollen auch ehemalige Bargelddomänen wie Bäckereien oder Fleischereien immer häufiger eine Bezahlmöglichkeit via Karte anbieten. Dass die Deutschen zunehmend schneller zur Karte greifen und ihr Bargeld stecken lassen, legen auch die Daten über die Entwicklung der Durchschnittspreise bei der Kartenzahlung nahe. Demnach sank der durchschnittliche Betrag beim Zahlen gegenüber 2018 um 2,53 Euro auf 46,86 Euro. Beim kontaktlosen Zahlen wurden im Schnitt sogar nur 33,93 Euro beglichen.

Mobile-Payment versus Girocard

Marktbeobachter wie Christian Kirchner vom Branchennewsletter Finanz-Szene.de weisen allerdings darauf hin, dass der aktuelle Siegeszug der Bezahlung per Girocard zumindest zum Teil auf dem Rückgang des unterschriftbasierten Lastschriftverfahrens basiert. Dazu beigetragen habe die Deckelung der Interchange-Gebühr durch die EU-Kommission auf 0,2 Prozent je Transaktion – auch bei der Girocard. Kritiker des Girocard-Bezahlsystems sehen künftig eher das Mobile-Payment von Anbietern wie Apple oder Google auf der Überholstraße. Allerdings kann man mit der Girocard auch mobil bezahlen.

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Update hilft euch beim Seitenumzug

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Google verpasst der Search Console ein weiteres Update. (Foto: Shutterstock)

Google hat seiner Search Console ein paar neue Funktionen verpasst, die Seitenbetreibern beim Adresswechsel ihrer Website helfen sollen.

Soll die Domain einer Website geändert werden, kann dabei viel schiefgehen. Um Seitenbetreiber dabei zu unterstützen, hat Google bereits im Herbst 2019 ein überarbeitetes Tool zum Adresswechsel bekannt gemacht. Jetzt hat der Suchmaschinenriese weitere Funktionen für das Tool vorgestellt.

Mit dem Tool zur Adressänderung können Webmaster Google über einen Domainwechsel ihrer Seite informieren. Dadurch wird Google das Crawlen und Indexieren der neuen Domain gegenüber der alten Domain priorisieren. Zur Verbesserung des Tools hat Google nun diese neuen Funktionen eingeführt:

Redirect-Validierung

Das Tool prüft künftig die Weiterleitungen für die fünf wichtigsten URL einer umziehenden Website. Die Google Search Console zeigt an, ob die Weiterleitung der alten URL auf eine neue URL gültig ist. Ist die Weiterleitung valide, kann der Umzug direkt bestätigt werden. Treten allerdings Probleme auf, erhalten Webmaster eine entsprechende Mitteilung und können so schnell auf etwaige Schwierigkeiten reagieren.

Die neue Funktion zur Redirect-Validierung. (Screenshot: Google Webmasters)

Erinnerungen für die umziehende und die Ziel-Domain

Die zweite wichtige Neuerung ist ein Erinnerungsbanner, der am oberen Bildschirmrand nach dem Öffnen der Search Console angezeigt wird. Diese Erinnerung wird in beiden Dashboards dargestellt – in dem der alten Domain und in dem der Ziel-Domain.

Seitenbetreiber werden jetzt an den Adressumzug erinnert. (Screenshot: Google Webmasters)

Mehr zum Tool für Adressänderungen

Das Adressänderungstool soll Seitenbetreiber dabei unterstützen, ihre Google-Suchergebnisse von einer alten zu einer neuen Website zu migrieren. Das gilt für Umzüge von Websites von einer Domain oder Subdomain zu einer anderen, also etwa example.com zu example.org.

Google weißt explizit darauf hin, das Tool in folgenden Fällen nicht zu verwenden:

  • beim Wechsel von http auf https
  • beim Verschieben von Seiten zu einem anderen Ort innerhalb der Website – also etwa example.com/alterpfad zu example.com/neuerpfad; hier reicht eine Weiterleitung
  • Verschiebung zwischen Varianten mit und ohne „www“ in derselben Domain
  • Verschiebung einer Website ohne für Nutzer sichtbare URL-Änderungen

Mehr Infos zum Tool zur Adressänderung findet ihr im Hilfebereich der Search Console.

Zum Weiterlesen:





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