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Katrin Göring Eckardt (Grüne) zu "30 Jahre Mauerfall" am 08.11.19

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ميركل تريد الانتقال بألمانيا إلى عصر جديد حتى عام 2021

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Vertuschung britischer Kriegsverbrechen in Afghanistan und im Irak — RT Deutsch

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Britische Soldaten in Afghanistan, 12. Dezember 2015

Laut Nachforschungen von BBC und Sunday Times hat sich das britische Militär der Kriegsverbrechen in Afghanistan und im Irak schuldig gemacht. Kinder wurden getötet und Zivilisten gefoltert. Aus „politischen Gründen“ kam es zur Vertuschung der Verbrechen.

Die Anschuldigungen gegen das britische Militär ergaben sich aus Untersuchungen zu Kriegsverbrechen, durchgeführt vom Iraq Historic Allegations Team (IHAT) und Operation Northmoor. Operation Northmoor wurde 2014 gegründet und befasste sich mit 52 Morden. Die britischen Befehlshaber hätten die Verbrechen absichtlich vertuscht. Laut Sunday Times wurden Dokumente so gefälscht, dass keine der Soldaten belangt werden konnten. Zu einer Strafverfolgung sei es deshalb nicht gekommen. 

Ein Soldat von der SAS-Einheit habe sich des Mordes schuldig gemacht. Die Liste der Verbrechen in Afghanistan und im Irak sind lang. Hierzu zählen die Verantwortlichkeit für den Tod von Häftlingen, Schläge, Folter und sexuelle Misshandlung durch Mitglieder der „Black Watch“-Infanterie.

So soll ein britischer Soldat 2012 drei Minderjährige und einen 20 Jahre alten Mann im Dorf von Loy Bagh in Afghanistan getötet haben. Das Video von BBC-Panorama beginnt mit der Mutter der getöteten Kinder. Man habe ihnen in den Kopf geschossen, als sie gerade Tee tranken. Britische Truppen hatten das Dorf gestürmt. Laut britischer Regierung habe es sich vermutlich um die Taliban gehandelt. Die Tat schob das britische Militär fälschlicherweise den afghanischen Einheiten unter. 

Dies teilten Militärdetektive den Zeitungen Sunday Times und der BBC mit:

Das (britische) Verteidigungsministerium hatte keine Intentionen, irgendeinen Soldaten jeglichen Ranges zu belangen, solange es nicht absolut notwendig war, und sie konnten ihren Weg rauswinden. 

Das Verteidigungsministerium widersprach den Vorwürfen. Es handle sich um „Unwahrheiten“. Der britische Außenminister Dominic Raab sagte, allen Vorwürfen, zu denen es Beweise gab, wurde nachgegangen. Laut Sunday Times könnte Großbritannien vor dem Internationalen Strafgerichtshof der Kriegsverbrechen angeklagt werden.  



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IAEA: Iran bricht weitere Regel des Atomvertrags | Aktuell Welt | DW

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Der Iran lagere derzeit mehr als die erlaubten 130 Tonnen an Schwerwasser, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien mit. Teheran habe der Behörde die geplante Aufstockung am Samstag angekündigt. Bei einer Kontrolle am Sonntag seien dann Bestände in Höhe von 131,5 Tonnen festgestellt worden.

Schwerwasser wird in Reaktoren verwendet, die atomwaffenfähiges Plutonium herstellen können. Die Anlage zur Herstellung schwerer Wasser sei im Einsatz und habe erstmals seit dem angekündigten schrittweisen Rückzug Teherans aus dem internationalen Atomvertrag den Grenzwert überschritten, erklärte die IAEA.

Unmut der Vertragspartner wächst

Es ist nicht das erste Mal, dass der Iran demonstrativ gegen zentrale Auflagen des Atomabkommens von 2015 verstößt, das die Islamische Republik am Bau von Atomwaffen hindern soll. Unter anderem lagert das Land zu viel angereichertes Uran und hat vor Kurzem eine unterirdische Anlage in Fordo wieder in Betrieb genommen. 

US-Außenminister Mike Pompeo kündigte an, die Ausnahmegenehmigung für Fordo werde am 15. Dezember ablaufen. Entsprechende Genehmigungen ermöglichen es Russland und europäischen Staaten bislang trotz der US-Sanktionen, bei bestimmten Projekten an den iranischen Atomanlagen Fordo, Arak und Buschehr mit dem Iran zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, den zivilen Charakter der Aktivitäten dort sicherzustellen. „Die richtige Menge  der Urananreicherung für den weltweit größten Förderer von Terrorismus ist null“, sagte Pompeo. Es gebe keinen legitimen Grund, die Urananreicherung in Fordo wieder aufzunehmen.

IAEA tagt am Donnerstag 

Die Regierung in Teheran rechtfertigt die Verstöße damit, dass ihr für die Einschränkung ihres Atomprogrammes eine Aufhebung der wirtschaftlichen Isolierung versprochen worden war, diese aber wegen US-Sanktionen nicht zustande kommt. Die USA waren Anfang Mai 2018 einseitig aus dem Atomvertrag ausgestiegen.

Die Atomanlage Fordo im Iran

Die andauernden Regelbrüche Teherans sorgten bei den verbliebenen Vertragspartnern – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China – zuletzt für immer größeren Ärger. Vor einer Woche drohte der deutsche Außenminister Heiko Maas der Islamischen Republik mit einem Verfahren zur Wiedereinführung von europäischen Wirtschaftssanktionen. Am Donnerstag tagt in Wien der Gouverneursrat der IAEA. Auch das Vorgehen des Irans steht auf der Tagesordnung.

hk/nob/jj (dpa, afp)





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