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Kobe Bryant: Los Angeles hat einen Engel verloren – Sport

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Der Tod von Kobe Bryant treibt den Bewohnern von Los Angeles die Tränen in die Augen. Der Basketballer hat die Stadt geprägt – weil er, trotz seines Talents, ein Arbeiter geblieben ist, der seine Fehler hatte.

Kobe. Es gibt nicht viele Menschen auf der Welt, bei denen der Vorname reicht, um sie eindeutig zu identifizieren: Marilyn, Serena, Denzel. Der Basketballspieler Kobe Bryant hat sich ein paar Spitznamen selbst gegeben, Black Mamba zum Beispiel wegen Beweglichkeit, Aggression und Giftigkeit der Schlange. Oder Vino, weil er mit zunehmendem Alter gerne noch besser und wertvoller werden wollte wie erlesener Rotwein. Kein Mensch wäre jemals auf die Idee gekommen, einen dieser Namen zu verwenden, Kobe war Kobe, und am Sonntag genügte dieser Vorname, um den Bewohnern von Los Angeles die Tränen in die Augen zu treiben.

Bei einem Hubschrauberabsturz in den Hügeln von Calabasas, eineinhalb Autostunden westlich vom Stadtzentrum der Metropole, sind neun Menschen gestorben, darunter Bryant und seine 13 Jahre alte Tochter Gianna. Es dürfte dauern, bis die genauen Umstände des Unglücks geklärt sind. Es ist neblig gewesen, womöglich hätte dieser Flug nie stattfinden dürfen, der nun symbolisch gesehen wird für dieses viel zu kurze Leben: immer in Bewegung, nie zufrieden sein, sich nicht von Widrigkeiten oder Wetter aufhalten lassen.

Die Leute ahmen den gedrehten Sprungwurf nach

Einen Spitznamen bekommt man geschenkt, das mit dem Vornamen muss man sich erarbeiten, und nirgends wird das so spürbar wie in dieser Arena im Stadtzentrum, in der Bryant 20 Jahre lang für die Los Angeles Lakers gespielt hat. Am Abend wird der Musikpreis Grammy vergeben, gegen Mittag, während die Popstars Ariana Grande und Billie Eilish gerade ihre Auftritte proben, kommen die ersten Leute zur Halle, legen Kobe-Trikots ab und erzählen sich gegenseitig Kobe-Geschichten: wie er in den Playoffs 2000 diesen Lobpass auf Shaquille O’Neal gespielt hat. Wie er 2013 mit gerissener Achillessehne zwei Freiwürfe versenkt hat. Wie er, der alte Wein, bei der letzten Partie seiner Karriere im Frühling 2016 noch mal 60 Zähler geschafft hat. Sie ahmen die Bewegungen nach, den gedrehten Sprungwurf, die Körpertäuschungen, den Blick, was süß und traurig gleichermaßen ist.

Wenn Leute über Verstorbene reden, erzählen sie immer auch ein bisschen über sich selbst. Es geht nicht um die fünf NBA-Titel von Kobe bei alle den Geschichten, die beiden Olympia-Goldmedaillen, 33.643 Karriere-Punkte. Zahlen sind wichtig im Sport, daran lässt sich messen, wie weit es einer objektiv gebracht hat. Erinnerungen sind subjektiv, sie handeln davon, wie der Verstorbene einen begeistert, inspiriert, geprägt hat, und dazu passt, was sie drinnen nach der Nachricht vom Ableben getan haben. Alle Trikots, alle Rekordbanner unter dem Dach sind verhüllt, nur die beiden von Kobe sind zu sehen und werden beleuchtet, so wie in Kirchen die Bilder von Heiligen illuminiert sind: Los Angeles hat einen seiner Engel verloren.

Karriere von Kobe Bryant

Der Basketballer, der 81 Punkte in einem Spiel erzielte


Die Stadt an der Pazifikküste ist bekannt dafür, dass Schein mindestens so wichtig ist wie Sein. Wo sich Leute operieren lassen, bis beim Dauerlächeln keine Falten mehr zu sehen sind. Wo öffentlich selbst Erzfeinde gepriesen werden. Wo jeder ein Gewinner sein muss, das Gewinnen aber keinesfalls schwer fallen darf, sondern locker und leicht und lächelnd passieren sollte. Die Lakers haben diesen Showtime-Gedanken wie kein anderer Sportverein verinnerlicht. Bryant hätte diesem Mantra nicht ferner sein können, und genau deshalb hat er diese Stadt geprägt.

Er ist vor 41 Jahren in der Arbeiterstadt Philadelphia zur Welt gekommen, er hat als Kind sieben Jahre lang in Italien gelebt, weil Vater Joe dort Basketballprofi gewesen ist – den nun berühmten Vornamen haben die Eltern gewählt, nachdem sie die japanische Stadt als Fleischsorte auf der Speisekarte entdeckt hatten. Als er 1996 ohne College-Aufenthalt in die NBA wechselt, sagt er, dass er keine Herzen gewinnen wolle, sondern Titel. Oder: „Es gibt kein ‚fast‘. Es gibt Gewinnen und Verlieren, dazwischen gibt es nichts.“ Oder: „Ich mag faule Leute nicht, ich will deren Einstellung nicht kapieren.“ Oder – nochmal, es ist L.A.: „Nachtleben und Partys sind uninteressant.“



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ጠንቒ ነብሰ ቕትለትን መፍቲሒኡን ኣብ መንእሰያትና -Eritrean Motivational Video 2020

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✅ Germany: Nine people shot dead at two shisha bars in far-right plot

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✍ The gunman who killed nine people in shisha bars in Germany had a xenophobic motive, the interior minister has said. Police in Hanau found the suspected 43-year-old gunman dead in his flat, along with the body of his 72-year-old mother which also had gunshot wounds. Peter Beuth said the perpetrator was in legal possession of arms and was a sports marksman. A website believed to be the suspect’s is being evaluated and Mr Beuth said: „Initial analysis of the webpage of the suspect indicate a xenophobic motivation.“ The attack is being treated as an act of domestic terrorism. German news agency dpa reported, citing unnamed security officials, that a written claim of responsibility and a video were found and are being examined by police. Bild daily reported that some of the victims were of Kurdish descent and others are thought to have been Turkish. Turkey’s Foreign Minister Mevlut Cavusoglu said the consulate in Frankfurt and the embassy in Berlin were trying to obtain information …
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SC Paderborn im Vergleich mit FC Bayern München

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Chancenlose Ostwestfalen? Von wegen.

Wenn der SC Paderborn am Freitagabend beim FC Bayern München zum Bundesliga-Duell antritt, könnten böse Zungen behaupten, der SCP könnte sich die Reise in die Allianz Arena gleich sparen. (Bundesliga: FC Bayern – SC Paderborn, ab 20.30 Uhr im SPORT1-LIVETICKER)

Doch das stimmt nicht, denn die Paderborner sind beim Rekordmeister alles andere als chancenlos!

Im Hinspiel verlor der Aufsteiger mit 2:3 nur äußerst knapp. Darüber hinaus besitzt die Elf von Trainer Steffen Baumgart ganz besondere Qualitäten. Ein paar davon dürften auch die Bayern zu spüren bekommen.

SPORT1 erklärt mit einem Augenzwinkern, wieso Paderborn in München eigentlich nur gewinnen kann.

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Paderborn deutlich effektiver

Bayern hat die bessere Offensive? Nicht unbedingt. Die wahre Qualität eines Stürmers zeigt sich schließlich nicht allein in den Toren, die er macht, sondern in den Chancen, die er nicht auslässt. Und hier sind die Paderborner titelreif – ganz im Gegensatz zu den großen Bayern.

Bisher vergab das Baumgart-Team laut Datenanbieter opta lediglich 25 Großchancen. Das Team von Hansi Flick liegt da bei 60 (!). Selbst Robert Lewandowski vergab mit 19 dicken Möglichkeiten fast soviel wie die komplette Mannschaft des Aufsteigers.

Trifft eine Mannschaft Latte oder Pfosten, spricht der allgemeine Fußballfan von Pech. Doch wenn ein Team so oft am Aluminium scheitert wie der Rekordmeister, kann das nicht mehr nur Pech sein. Mit 15 Alu-Treffern ist der Bundesliga-Tabellenführer Schlusslicht. Paderborn ist mit nur zwei Alu-Treffern hingegen Spitzenreiter. In Sachen Präzision macht dem Baumgart-Team niemand etwas vor.

Bessere Neuzugänge

Geld schießt Tore? Die Paderborner beweisen das Gegenteil. 13 Treffer bei den Ostwestfalen gingen auf das Konto von Neuzugängen. Und das bei einem äußerst schlanken Investitionsvolumen von 300.000 Euro.

Die Bayern gaben auf dem Transfermarkt über 475 Mal soviel aus, zahlten 143,5 Millionen Euro für neue Spieler. Das Ergebnis? Nur zwölf Treffer durch Neuzugänge.

Besonders deutlich wird es im Vergleich der Defensivreihen. In Sachen Geschicklichkeit glänzt ebenfalls der Stern des SCP heller. Nur drei Strafstöße verursachte die Paderborner Abwehr, die Münchener verschuldeten gleich vier Elfmeter.  

Auch in der Luft hat Paderborn die absolute Hoheit. Gegen 215 gewonnene Kopfballduelle sehen die Bayern alt aus. Mit nur 123 siegreichen Luftduellen muss sich der Rekordmeister bei hohen Bällen anschnallen.

SCP trumpft mit jüngerem Kader auf

In der Breite des Kaders gibt es ebenfalls Auffälligkeiten. Während Paderborn in dieser Bundesligasaison bereits 24 verschiedene Spieler einsetzte, schickten die Bayern bloß 23 unterschiedliche Spieler auf den Rasen.

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Folglich konnte SCP-Trainer Baumgart auch mehr Einwechslungen vornehmen. Die Paderborner schöpften bisher alle ihre 66 Wechselmöglichkeiten aus – die Münchener wechselten 62 Mal.

Vielleicht liegt das aber auch am Alter des Kaders. Mit einem Durchschnitt von 25,1 Jahren ist Paderborns Mannschaft etwas jünger als die der Bayern (25,2 Jahre).

Jung läuft schnell, jung läuft viel. Mit 119 gelaufenen Kilometern pro Spiel weiß der SC Paderborn auch in der Rubrik Laufstärke zu überzeugen. Der FC Bayern legt im Schnitt nur 115 Kilometer zurück. An Bissigkeit mangelt es den Ostwestfalen, die 121 Zweikämpfe pro Spiel bestreiten, definitiv nicht. Während Paderborn damit auf Rang drei der Liga rangiert, stehen die Bayern (104 Zweikämpfe pro Spiel) in dieser Statistik derzeit auf Relegationsplatz 16.

In der Not ist Paderborn konsequenter

Fußball kann nicht immer nur schön sein. Ab und zu müssen auch mal Zeichen gesetzt und Fouls begangen werden.

Der SC Paderborn hat das verstanden und führt in Person von Klaus Gjasula die Rangliste der Gelben Karten der Bundesliga an. Mit 10 Gelben Karten übertrumpft er jeden Bayern-Akteur (Joshua Kimmich und Thiago mit jeweils 6 Verwarnungen) locker.

Schlüsselduell auf den Trainerbänken

Den wohl entscheidenden Vergleich findet man an den Seitenlinien. Hier kann der SC Paderborn auf den deutlich erfahreneren Input seines Trainers zurückgreifen. Steffen Baumgart hat bereits 22 Bundesligaspiele in seiner Vita stehen. Bei Bayern-Coach Hansi Flick sind es gerade einmal 12 Partien.

Egal wie klar die Fronten beim Blick auf die aktuelle Tabelle scheinen, der SC Paderborn geht alles andere als chancenlos in das Duell beim FC Bayern.



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