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Mohammed bin Salman soll Smartphone von Jeff Bezos gehackt haben – „Guardian“-Recherche

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Das Handy des Amazon-Gründers Jeff Bezos soll im Jahr 2018 gehackt worden sein – nachdem er eine verschlüsselte WhatsApp-Nachricht des saudischen Kronzprinzen Mohammed bin Salman erhalten habe. Das berichtet der britische „Guardian“. Demnach habe die Nachricht von der Nummer, die Bin Salman zugeordnet wird, eine Datei mit mutmaßlicher Spyware enthalten, die Bezos‘ Smartphone „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ausspionierte. Das gehe aus Ergebnissen einer forensischen Untersuchung hervor, schreibt die Zeitung.

Der „Guardian“ bezieht sich in seinem Artikel auf anonyme Quellen, die unter anderem aussagen, dass Bezos und Bin Salman einen freundlichen Austausch über den Messenger gepflegt haben sollen, ehe die mutmaßliche Spyware gesendet worden sei. Eine große Menge an Daten sei daraufhin von Bezos‘ Smartphone gezogen worden, schreibt die Zeitung.

Nach dem mutmaßlichen Hack geriet das Privatleben von Jeff Bezos in Verruf. Neun Monate später, im Januar 2019, veröffentliche das US-Boulevardmagazin „National Enquirer“ intime Details aus Bezos‘ Privatleben: Er habe unter anderem eine Affäre gehabt, titelte das Blatt damals. Bezos leitete private Ermittlungen ein, um zu erfahren, wie der „National Enquirer“ an die sensiblen Daten gelangt war. In Verdacht stand lange der Bruder seiner neuen Lebensgefährtin, der jedoch als Bauernopfer galt.

Die Rolle des David Pecker

Bezos‘ Sicherheitschef, Gavin de Becker, schrieb bereits im vergangenen März im Magazin „Daily Beast“ unter anderem über „die enge Beziehung“ des saudischen Kronprinzen mit dem CEO der American Media INC (AMI), David Pecker. Dem Medienunternehmen gehört unter anderem der „National Enquirer“. Sowohl Saudi-Arabien als auch der „National Enquirer“ bestreiten laut „Guardian“, dass Saudi-Arabien etwas mit den Enthüllungen um Bezos‘ Privatleben zu tun hat. Saudi-Arabien hatte auch stets bestritten, dass es das Telefon von Bezos im Visier hatte.

Pecker geriet schon einmal in die Kritik, nachdem er im US-Wahlkampf 2016 die Affären seines Freundes, des heutigen US-Präsidenten Donald Trump, aus den Schlagzeilen hielt, obwohl der „National Enquirer“ die Exklusivrechte an der Geschichte eingekauft hatte. In den USA wird ein solches Verhalten eines Medienhauses „catch and kill“ genannt. Bezos soll eigenen Angaben zufolge von dem Magazin zudem mit Nacktfotos erpresst worden sein. Bezos gilt als großer Trump-Gegner.

Die Enthüllungen des „Guardian“ werfen auch ein neues Licht auf den Mord an dem saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi. Er hatte die letzten Jahre seines Lebens in den USA verbracht und für die „Washington Post“ geschrieben, die 2013 von Bezos gekauft worden war. Nur fünf Monate, nachdem Bezos‘ Smartphone gehackt worden sein soll, wurde Khashoggi im Oktober 2018 in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul ermordet. Der Kronprinz gilt als möglicher Auftraggeber für den Mord.

Khashoggi schrieb in seiner Kolumne in der „Washington Post“ regelmäßig kritisch über das saudische Königreich. Saudi-Arabien verlegte sich auf die Verteidigungslinie, dass der Mord an Khashoggi das Ergebnis einer „Schurkenoperation“ gewesen sei. Im Dezember verurteilte ein saudi-arabisches Gericht acht Personen wegen Beteiligung an dem Mord nach einem geheimen Prozess, der von Menschenrechtsexperten kritisiert worden war.

Nach dem Tod von Khashoggi setzte die „Washington Post“ ein Team ein, um die näheren Umstände seiner Ermordung herauszufinden. Bezos zeigte sich zudem öffentlich mit Khashoggis Frau Hatice Cengiz.

Icon: Der Spiegel



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WELT THEMA: Warum Umweltschützer Rodungsarbeit für Tesla Gigafactory 4 blockieren

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Nach dem vorläufigen Rodungsstopp auf dem Gelände des geplanten Tesla-Werks in Grünheide bei Berlin wird nun mit Spannung erwartet, wie es in dem Streit vor Gericht weitergeht. Die Rodungen, die seit Donnerstagabend liefen, hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg am Wochenende gestoppt. Grund war die Beschwerde der Grünen Liga.

Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, warnte nun vor weiteren Verzögerungen. «Bei dieser Ansiedlung schauen uns weltweit Industrieunternehmen und Investoren besonders zu», sagte er dem «Handelsblatt» (Montag). Nach dem Imageschaden für Deutschland durch die jahrelangen Verzögerungen beim Berliner Großflughafen müsse die Hauptstadtregion ein sauberes Verfahren mit erfolgreichem Ausgang liefern.

Auch der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic mahnte im «Handelsblatt»: «Unser Land wird an allen Ecken und Enden blockiert, wir brauchen mehr Tempo bei Planen und Bauen.» Um Planverfahren zu beschleunigen, müsse auch das Verbandsklagerecht auf den Prüfstand
gestellt werden. «Nur wenn die Belange eines entsprechenden Verbands auch direkt betroffen sind, sollten Klagen möglich sein», betonte er.

Die Grüne Liga war mit dem Verein für Landschaftspflege und Artenschutz Bayern beim Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) gescheitert, mit Eilanträgen die Baumfällarbeiten zu verhindern. Das OVG wiederum begründete in zweiter Instanz den von ihm nun verfügten Stopp damit, dass die fortgeschrittenen Rodungsarbeiten die vorläufige Untersagung der Baumfällarbeiten erforderlich mache. Zudem sei nicht davon auszugehen, «dass das Rechtsschutzbegehren der Grünen Liga von vornherein offensichtlich aussichtslos» sei. Zunächst sind nun bis zum morgigen Dienstag Einwendungen beim Gericht möglich.

Der Vorsitzende der Grünen Liga Brandenburg, Heinz-Herwig Mascher, versicherte: «Wir wollen aber Tesla nicht verhindern.» Allerdings sollte das Unternehmen nStolpersteine füricht anders als andere behandelt werden. Die Landesregierung in Potsdam gab sich angesichts des gerichtlich verfügten Rodungsstopps gelassen: «Wir warten unaufgeregt die Entscheidung des OVG ab», sagte der Brandenburger Regierungssprecher Florian Engels am Sonntag.

Ab Juli 2021 will Tesla die Produktion starten und jährlich 500 000 Fahrzeuge vom Band laufen lassen. Im Genehmigungsverfahren für die Ansiedlung sind noch bis 5. März Einwendungen möglich. Am 18. März werden diese dann öffentlich erörtert. Erst nach anschließender Prüfung gibt es eine Genehmigung. Der Kaufvertrag ist bereits unterschrieben, jedoch floss noch kein Geld. Bislang war eine Summe von 41 Millionen Euro für das insgesamt 300 Hektar große Gelände angesetzt. Ob der Preis jedoch richtig berechnet wurde, soll ein unabhängiges Gutachten klären, mit dem zu Wochenbeginn zu rechnen ist.

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Neues Album von Justin Bieber: Durch Monogamie und Gott die Kurve gekriegt

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So baust Du Dein eigenes Business auf – Interview mit Unternehmer Pascal Feyh

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Er hat studiert. 1 Tag. Danach erstes Unternehmen gegründet und seitdem keine Uni mehr von innen gesehen.
Seit rund 2 Jahrzehnten führt er mehrere Unternehmen im Bereich E-Commerce, Online Marketing, Vertrieb und Offline Marketing.
Unternehmen generieren zusammen mehr als 30.000.000 Euro Umsatz im Jahr.
Pascal ist der Experte für Online Marketing, internationaler Top-Speaker zu den Themen Onlinemarketing, Unternehmertum und Digitalisierung.

Mir selbst hat Pascal schon unzählige Tipps gegeben, wie ich mein Business im Internet noch optimieren kann!
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Themen der Folge:
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