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Olympische Fussballturnier 2020 – Männer – Nachrichten – Trio qualifiziert sich in hochklassigem AFC-Turnier für Tokio

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  • Korea Republik, Saudiarabien und Australien sichern sich Tickets für Tokio 2020
  • AFC-U-23-Meisterschaft geprägt von hart umkämpften Spielen
  • Das Olympische Fussballturnier der Männer findet vom 23 Juli. bis 8 August statt

Die AFC-U-23-Meisterschaft ist zu Ende gegangen. Nach einem hart umkämpften Turnier mit 16 Teilnehmern konnten sich die Republik Korea, Saudiarabien und Australien durchsetzen und nehmen neben Gastgeber Japan am Olympischen Fussballturnier der Männer Tokio 2020™ teil.

Ursprünglich waren im März letzten Jahres 44 Nationen in die Vorrunde gestartet. Am Ende sicherte sich die Republik Korea in Thailand zum ersten Mal den Titel der AFC-U-23-Meisterschaft. Dies war erst die vierte Auflage des Turniers und die zweite, die gleichzeitig als Qualifikationsturnier für Olympia fungierte. Zuvor waren Asiens Teilnehmer in den letzten Jahrzehnten über einen traditionellen Qualifikationswettbewerb ermittelt worden, wie wir ihn von FIFA Fussball-Weltmeisterschaften™ kennen.

Das Turnier war ausgesprochen hochklassig und hart umkämpft. Nur zwei Spiele der K.-o.-Runde endeten mit mehr als einem Tor Differenz. Noch überraschender ist, dass es auch in der Gruppenphase sehr eng zuging, in der nur ein einziges von 24 Spielen mit mehr als zwei Toren Vorsprung gewonnen wurde.

Dieser Trend setzte sich bis zum Finaltag fort, an dem die Republik Korea sich im Endspiel erst nach Verlängerung gegen das resolute Team aus Saudiarabien durchsetzen konnte. Einen Tag zuvor hatte sich Australien mit einem 1:0-Sieg gegen Usbekistan das dritte Ticket für Japan gesichert.

Die größte Überraschung des Turniers war vielleicht, dass Japan nicht in die K.-o.-Runde einziehen konnte, wobei mehrere wichtige Akteure im Kader fehlten. Der zehnmalige Olympiateilnehmer ist als Gastgeber von Tokio 2020 zwar automatisch qualifiziert, dennoch war es überraschend, dass die Japaner hinter Saudiarabien, Syrien und Katar das Tabellenschlusslicht ihrer Gruppe bildeten.

Bei Usbekistan war die Enttäuschung derweil groß, denn ähnlich wie das A-Nationalteam in den letzten WM-Qualifikationswettbewerben schrammte auch die U-23 des Landes knapp an einer Qualifikation für die Weltbühne vorbei. Der U-23-Meister von 2018 hatte zweimal die Chance, die erste Olympiateilnahme perfekt zu machen, scheiterte jedoch knapp mit 0:1 gegen Saudiarabien und Australien.

Die Olympia-Teilnehmer

Die Republik Korea kann im modernen Fussball von allen AFC-Nationen die beste Bilanz verbuchen. Die Südkoreaner waren nämlich seit ihrer Gastgeberrolle im Jahr 1988 bei jeder Auflage des Olympischen Fussballturniers vertreten. In Thailand legte das Team mit sechs Siegen einen nahezu makellosen Auftritt hin und kassierte lediglich in zwei Spielen Gegentreffer. Der Mittelfeldspieler Won Dujae wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Saudiarabien überzeugte mit einem disziplinierten Auftritt und viel Einsatz. Die Schützlinge von Saad Al Shehri mussten nur zwei Gegentreffer hinnehmen und konnten mit der besten Abwehr des Turniers aufwarten. Saudiarabien beeindruckte gleich zum Auftakt mit einem 2:1-Sieg gegen Japan und beendete eine 24-jährige Abwesenheit von der olympischen Bühne.

Australien konnte sich zum ersten Mal seit 2008 wieder für Olympia qualifizieren, obwohl dem Kader mehrere A-Nationalspieler fehlten. Bei beiden Gelegenheit war Graham Arnold am Ruder. Nicholas D’Agostino sorgte mit seinem Siegtreffer gegen Usbekistan für Schlagzeilen, den er im Alleingang erzielte. Damit machte er die Qualifikation pünktlich zum Start des australischen Nationalfeiertags perfekt.

Schon gewusst?

Duo will Bestleistung aufstocken
Japan und die Republik Korea führen die Rangliste des Kontinents beim olympischen Fussballturnier an, nachdem sie 2012 in London im Männerwettbewerb den dritten und vierten Platz belegten. Das Duo hat nun die Möglichkeit, in vertrauterer Umgebung an diese Leistungen anzuknüpfen.

Enges Rennen an der Spitze der Torjägerliste
Gleich fünf Spieler führen die Torjägerliste der AFC-U-23-Meisterschaft mit je drei Treffern an, nämlich Zaid Al-Ameri (Vereinigte Arabische Emirate), Nicholas D’Agostino (Australien), Islom Kobilov (Usbekistan), Mohammed Nassif (Irak) und Jaroensak Wonggorn (Thailand).

Doppelerfolg?
Sowohl Australien als auch die Republik Korea haben noch die Möglichkeit, in Tokio ebenso wie Japan zwei Fussballteams ins Rennen zu schicken. Beide Nationen nehmen nämlich nächsten Monat am AFC-Qualifkationsturnier für das Olympische Fussballturnier der Frauen teil. Die beiden bestplatzierten Teams jeder Gruppe spielen im März um zwei Tickets für Tokio.



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ጠንቒ ነብሰ ቕትለትን መፍቲሒኡን ኣብ መንእሰያትና -Eritrean Motivational Video 2020

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✅ Germany: Nine people shot dead at two shisha bars in far-right plot

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✍ The gunman who killed nine people in shisha bars in Germany had a xenophobic motive, the interior minister has said. Police in Hanau found the suspected 43-year-old gunman dead in his flat, along with the body of his 72-year-old mother which also had gunshot wounds. Peter Beuth said the perpetrator was in legal possession of arms and was a sports marksman. A website believed to be the suspect’s is being evaluated and Mr Beuth said: „Initial analysis of the webpage of the suspect indicate a xenophobic motivation.“ The attack is being treated as an act of domestic terrorism. German news agency dpa reported, citing unnamed security officials, that a written claim of responsibility and a video were found and are being examined by police. Bild daily reported that some of the victims were of Kurdish descent and others are thought to have been Turkish. Turkey’s Foreign Minister Mevlut Cavusoglu said the consulate in Frankfurt and the embassy in Berlin were trying to obtain information …
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SC Paderborn im Vergleich mit FC Bayern München

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Chancenlose Ostwestfalen? Von wegen.

Wenn der SC Paderborn am Freitagabend beim FC Bayern München zum Bundesliga-Duell antritt, könnten böse Zungen behaupten, der SCP könnte sich die Reise in die Allianz Arena gleich sparen. (Bundesliga: FC Bayern – SC Paderborn, ab 20.30 Uhr im SPORT1-LIVETICKER)

Doch das stimmt nicht, denn die Paderborner sind beim Rekordmeister alles andere als chancenlos!

Im Hinspiel verlor der Aufsteiger mit 2:3 nur äußerst knapp. Darüber hinaus besitzt die Elf von Trainer Steffen Baumgart ganz besondere Qualitäten. Ein paar davon dürften auch die Bayern zu spüren bekommen.

SPORT1 erklärt mit einem Augenzwinkern, wieso Paderborn in München eigentlich nur gewinnen kann.

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Paderborn deutlich effektiver

Bayern hat die bessere Offensive? Nicht unbedingt. Die wahre Qualität eines Stürmers zeigt sich schließlich nicht allein in den Toren, die er macht, sondern in den Chancen, die er nicht auslässt. Und hier sind die Paderborner titelreif – ganz im Gegensatz zu den großen Bayern.

Bisher vergab das Baumgart-Team laut Datenanbieter opta lediglich 25 Großchancen. Das Team von Hansi Flick liegt da bei 60 (!). Selbst Robert Lewandowski vergab mit 19 dicken Möglichkeiten fast soviel wie die komplette Mannschaft des Aufsteigers.

Trifft eine Mannschaft Latte oder Pfosten, spricht der allgemeine Fußballfan von Pech. Doch wenn ein Team so oft am Aluminium scheitert wie der Rekordmeister, kann das nicht mehr nur Pech sein. Mit 15 Alu-Treffern ist der Bundesliga-Tabellenführer Schlusslicht. Paderborn ist mit nur zwei Alu-Treffern hingegen Spitzenreiter. In Sachen Präzision macht dem Baumgart-Team niemand etwas vor.

Bessere Neuzugänge

Geld schießt Tore? Die Paderborner beweisen das Gegenteil. 13 Treffer bei den Ostwestfalen gingen auf das Konto von Neuzugängen. Und das bei einem äußerst schlanken Investitionsvolumen von 300.000 Euro.

Die Bayern gaben auf dem Transfermarkt über 475 Mal soviel aus, zahlten 143,5 Millionen Euro für neue Spieler. Das Ergebnis? Nur zwölf Treffer durch Neuzugänge.

Besonders deutlich wird es im Vergleich der Defensivreihen. In Sachen Geschicklichkeit glänzt ebenfalls der Stern des SCP heller. Nur drei Strafstöße verursachte die Paderborner Abwehr, die Münchener verschuldeten gleich vier Elfmeter.  

Auch in der Luft hat Paderborn die absolute Hoheit. Gegen 215 gewonnene Kopfballduelle sehen die Bayern alt aus. Mit nur 123 siegreichen Luftduellen muss sich der Rekordmeister bei hohen Bällen anschnallen.

SCP trumpft mit jüngerem Kader auf

In der Breite des Kaders gibt es ebenfalls Auffälligkeiten. Während Paderborn in dieser Bundesligasaison bereits 24 verschiedene Spieler einsetzte, schickten die Bayern bloß 23 unterschiedliche Spieler auf den Rasen.

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Folglich konnte SCP-Trainer Baumgart auch mehr Einwechslungen vornehmen. Die Paderborner schöpften bisher alle ihre 66 Wechselmöglichkeiten aus – die Münchener wechselten 62 Mal.

Vielleicht liegt das aber auch am Alter des Kaders. Mit einem Durchschnitt von 25,1 Jahren ist Paderborns Mannschaft etwas jünger als die der Bayern (25,2 Jahre).

Jung läuft schnell, jung läuft viel. Mit 119 gelaufenen Kilometern pro Spiel weiß der SC Paderborn auch in der Rubrik Laufstärke zu überzeugen. Der FC Bayern legt im Schnitt nur 115 Kilometer zurück. An Bissigkeit mangelt es den Ostwestfalen, die 121 Zweikämpfe pro Spiel bestreiten, definitiv nicht. Während Paderborn damit auf Rang drei der Liga rangiert, stehen die Bayern (104 Zweikämpfe pro Spiel) in dieser Statistik derzeit auf Relegationsplatz 16.

In der Not ist Paderborn konsequenter

Fußball kann nicht immer nur schön sein. Ab und zu müssen auch mal Zeichen gesetzt und Fouls begangen werden.

Der SC Paderborn hat das verstanden und führt in Person von Klaus Gjasula die Rangliste der Gelben Karten der Bundesliga an. Mit 10 Gelben Karten übertrumpft er jeden Bayern-Akteur (Joshua Kimmich und Thiago mit jeweils 6 Verwarnungen) locker.

Schlüsselduell auf den Trainerbänken

Den wohl entscheidenden Vergleich findet man an den Seitenlinien. Hier kann der SC Paderborn auf den deutlich erfahreneren Input seines Trainers zurückgreifen. Steffen Baumgart hat bereits 22 Bundesligaspiele in seiner Vita stehen. Bei Bayern-Coach Hansi Flick sind es gerade einmal 12 Partien.

Egal wie klar die Fronten beim Blick auf die aktuelle Tabelle scheinen, der SC Paderborn geht alles andere als chancenlos in das Duell beim FC Bayern.



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