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Pay for cleaners, babysitters and dogwalkers hangs in the balance

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NEW YORK (Reuters) – Lily Reiche has lost nearly half of her dogwalking clients in Los Angeles because of California’s coronavirus stay-at-home order. Of the 40 or so accounts at My Dog Spot, which dried up because people are either working from home or have lost income, just five clients are continuing to pay.

FILE PHOTO: A person walks her dog on the fourth day of California Governor Gavin Newsom’s implemented statewide „stay at home order“ directing the state’s residents to stay in their homes in the face of the fast-spreading coronavirus disease (COVID-19) in Pasadena, California, U.S., March 23, 2020. REUTERS/Mario Anzuoni/File Photo

“They all say, ‘You mean so much to us, this is something we need to do for you,’” Reiche said.

As state and federal governments work on macro solutions for sick pay, unemployment benefits and business bailouts tied to the economic meltdown resulting from the coronavirus, many Americans are faced with a tough financial – and very personal – decision: do you keep caregivers, housekeepers, dogwalkers, gardeners and other workers on the payroll if you do not need their services or if they cannot come to work right now?

There is not much guidance available other than the discussion on social media on figuring out the right thing to do.

The general consensus is that if you are still getting paid, you keep paying the people in your life as long as you can, even if they are not able to come to work.

However, the question that ominously remains to be answered: for how long?

“I think it’s pretty universal in terms of the nanny discussion, that if you’re still getting paid, that you compensate them,” said Roger Ma, a certified financial planner in New York.

Ma has a newborn at home and had just hired a nanny before all of this started. Last week, he handed her four weeks pay in advance and sent her home. Ma is also paying his bi-weekly housekeeper and not having her come.

But should the coronavirus crisis last for months, Ma has no idea how he will handle this financial conundrum.

“Let’s just take it day-by-day,” Ma said.

Some people are going to great lengths to get pay to workers they usually compensate in cash when they show up, using electronic payment services or even driving cash to the provider’s house.

Garrett Smallwood, chief executive of Wag!, an on-demand dog service app, has been using Apple Pay more than ever before. Smallwood is also leaving cash in his mailbox in envelopes for people he needs to pay.

“It’s a time to be sensitive and thoughtful. To anyone involved in my life or my kids’ life, we say: ‘Please take care of yourself. We’re going to continue paying you,’” Smallwood said.

Wag’s usage is down about 50% across the country, with dog boarding the hardest hit because of the lack of travel, Smallwood said. Some work-from-home clients are still having their dogs walked because they cannot leave during the day, and others are leaving tips for regular walkers even though they are not booking.

But not everyone is stepping up. Jack Thompson, co-owner of LA House Cleaning, which coordinates the services of about 10 independent contractors, only has enough business right now to keep about three cleaners going. Not a single customer who canceled has offered to keep paying.

“It’s pretty bad,” Thompson said. “If this goes on for a few months, I’m not sure we’ll still be in business.”

DECREASED HOURS

Child care services are also seeing a decrease in booking hours. At Care.com’s division that handles payroll services for clients, 20% of employers reduced hours to zero, said Eva MacCleery, director of client services at Care.com.

Because those workers have been paid as domestic employees with proper taxes taken out, they should be eligible for unemployment benefits. Those who are still employed would be eligible for whatever sick pay and family leave benefits get approved.

Care.com also is working on help for workers who are paid in cash.

“We know families would like to continue to pay, but some don’t know what will happen with their own jobs,” MacCleery said.

Follow us @ReutersMoney or here Editing by Lauren Young and Steeve Orlofsky

Our Standards:The Thomson Reuters Trust Principles.



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Ölpreis steigt nach Aussagen Trumps kurzfristig stark an

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Schweizer Hausbesitzer nutzen die tiefen Ölpreise, um ihren Tank zu füllen.

Martin Ruetschi / KEYSTONE

(dpa) Die Ölpreise haben als Reaktion auf Äusserungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni sprang binnen weniger Minuten um rund 40 Prozent auf 36,29 US-Dollar und fiel dann auf 30,32 Dollar zurück. Das sind aber immer noch 5,58 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI kletterte um 5,04 auf 25,34 Dollar. Kurzzeitig war er bis auf 27,39 Dollar gestiegen.

Vorausgegangen waren Aussagen Trumps, laut denen Russland und Saudi-Arabien ihre Ölproduktion absenken wollen. Russland hat die Darstellung jedoch umgehend zurückgewiesen, was die Euphorie an den Märkten etwas gebremst haben dürfte. Trump hatte am Donnerstag unter Berufung auf ein Gespräch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman erklärt, er «erwarte und hoffe», dass Russland und Saudi-Arabien ihre Produktion um zehn oder möglicherweise sogar 15 Millionen Barrel kürzen könnten. Das werde für die Öl- und Gasindustrie «grossartig» sein, schrieb Trump auf Twitter. Er gab jedoch keinen Zeitraum dafür an.

Kremlsprecher Dmitri Peskow dementierte jedoch. Bisher sei kein Gespräch mit dem saudischen Kronprinzen geplant, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax.

(awp/sda) Das Preisniveau in der Schweiz ist binnen Jahresfrist wegen der Coronakrise deutlich gesunken. Vor allem die deutlich tieferen Erdölpreise haben eingeschenkt.

Im Vergleich zum Vormonat stieg im März zwar die Teuerung um 0,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Das lag aber unter anderem daran, dass Kleider und Schuhe nach Abschluss des Winterausverkaufs wieder mehr kosteten.

Dagegen sank das Preisniveau in der Schweiz innert Jahresfrist relativ deutlich um 0,5 Prozent. Im Januar und Februar 2020 hatte die Jahresteuerung noch bei plus 0,2, beziehungsweise minus 0,1 Prozent gelegen.

Erdölprodukte wurden binnen Jahresfrist um ganze 10,1 Prozent billiger, gegenüber dem Vormonat sanken die Preise um 5,7 Prozent. Mit dem weitgehenden Stillstand der Wirtschaft in vielen Ländern verringert sich auch die Nachfrage nach Rohöl. Hinzu kommt ein Preiskampf zwischen den wichtigen Öl-Förderstaaten Russland und Saudi-Arabien. Der Erdölpreis hat sich in den letzten Wochen mehr als halbiert.

Der Rückgang fällt in der Schweiz zudem besonders ausgeprägt aus, weil Ölkontrakte immer noch vorwiegend in US-Dollar abgeschlossen werden. Und der «Greenback» hat sich im letzten Jahr deutlich zum Franken abgewertet.

Entsprechend verbilligten sich die in die Schweiz importierten Güter gegenüber dem März 2019 um 2,2 Prozent.

Was die Ölprozenten schmerzt, freut den Einzelnen. Herr und Frau Schweizer nutzen die die tiefen Heizölpreise, um ihre Tanks zu füllen.

«Wir stellen einen klaren Anstieg an Heizölbestellungen fest», sagte der Geschäftsführer des Verbands Swissoil, Ueli Bamert, auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Dies habe eine Umfrage bei den Verbandsmitgliedern ergeben.

Dabei sei das Frühjahr am Ende der Heizperiode üblicherweise nicht die Jahreszeit, in der die Tanks gefüllt würden. Mit genauen Zahlen Absatzzahlen für den Monat März kann Bamert aber nicht aufwarten. Diese würden erst mit ein paar Wochen Verzögerung geliefert.

(sda) Die Arbeitslosenquote steigt – im März von 2,5 auf 2,7 Prozent. Allein seit Mitte März sind 26’000 Arbeitslose dazugekommen. Dabei gäbe es bei den Bauern Arbeit genug.

«Geht auf die Felder den Bauern helfen!», sagte Landwirtschaftsminister Guy Pamelin der «Schweizer Illustrierten». Das Frühlingsgemüse müsse bald geerntet werden, und die Einreise der Saisonniers aus dem Ausland sei erschwert.

Doch viele, die wegen der Coronakrise nicht arbeiten können, profitieren derzeit von Kurzarbeitsentschädigung. Nach Angaben von Eric Scheidegger vom Staatssekretariat für Wirtschaft sind inzwischen 1,2 Millionen Gesuche um Kurzarbeitsentschädigung von rund 100’000 Unternehmen eingegangen. Damit ist etwa jede fünfte Stelle betroffen. Wie viele Gesuche abgelehnt werden, ist laut Scheidegger nicht bekannt.

(sda/Reuters) Der Basler Pharmakonzern Novartis und der Generikahersteller Aurobindo Pharma haben ihren Vertrag über den Verkauf der Sandoz US-Generika- und Dermatologie-Sparten im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst.

Diese Entscheidung sei getroffen worden, da die Genehmigung der US-Handelskommission für die Transaktion nicht innerhalb der vorgegebenen Frist eingeholt werden konnte, so die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sandoz werde sein Geschäft mit generischen Arzneimitteln und im Dermatologie-Sektor weiterhin als Teil des US-Geschäfts von Sandoz betreiben.

Der Kaufpreis hätte nach früheren Angaben 0,9 Milliarden US-Dollar in bar betragen. Dazu wäre eine mögliche erfolgsabhängige Zahlung von 0,1 Milliarden Dollar gekommen. Das Geschäft hatte im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 0,6 Milliarden Dollar erzielt. Es umfasste rund 300 Produkte sowie Entwicklungsprojekte. Rund 750 Mitarbeitende hätten ihre Arbeitgeber gewechselt.

Novartis hatte Anfang September 2018 bekannt gegeben, dass sich der Konzern von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA trennen wolle und eine Vereinbarung mit Aurobindo Pharma erzielt worden sei.

  • Der Sandoz-Chef im Interview (5.12.2019)
  • Indische Firma zeigt Novartis den Meister

(dpa) Der japanische Technologiekonzern Softbank sieht vom geplanten Kauf von WeWork-Aktien in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar (rund 2,74 Mrd Euro) ab. Softbank hatte eigentlich im vergangenen Jahr zugestimmt, die Anteile vom früheren Chef des Büroraum-Anbieters,Adam Neumann, von Benchmark Capital und weiteren Investoren als Teil eines Rettungspakets zu kaufen.

Der Sonderausschuss des WeWork-Verwaltungsrates reagierte enttäuscht. «Der Sonderausschuss ist überrascht und enttäuscht von der Entwicklung und arbeite weiter an einer Lösung, die im besten Interesse von WeWork ist», zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg aus einem Statement. Es würden nun auch rechtliche Schritte erwogen. Die Softbank-Aktie legte in Tokio um bis zu 4,5 Prozent zu.

Softbank stehe aber weiter voll hinter seinem Plan, WeWork erfolgreich zu machen und habe seit Oktober wichtige Schritte eingeleitet, um das Unternehmen zu stärken, sagte Rob Townsend, der bei Softbank für rechtliche Fragen zuständig ist. Die Beendigung der Offerte habe keinerlei Einfluss auf WeWorks Geschäft oder Kunden, versicherte er.

(awp/sda) Der Industriekonzern Georg Fischer tritt wegen der Coronakrise hart auf die Bremse. Die Gesellschaft führt Kurzarbeit ein und das Management verzichtet auf einen Teil seines Lohns.

«Im Zuge der Covid-19-Pandemie haben mehrere Kunden von GF ihre Kapazitäten reduziert oder in einigen Fällen ihre Betriebe vorübergehend geschlossen», teilte das Traditionsunternehmen am Donnerstag mit. Während die Standorte in China auf Erholungskurs seien und die Auftragseingänge in wichtigen Werken bereits auf Vorjahresniveau liegen würden, sei das Geschäft in Europa und Amerika von landesweiten oder regionalen Stilllegungen betroffen.

Daher passe Georg Fischer die Produktionskapazitäten in Europa an, und es werde – wo möglich – Kurzarbeit eingeführt. Verschiedene europäische Werke würden für die nächsten Wochen teilweise oder ganz geschlossen. Die Produktion von systemrelevanten Geschäftseinheiten inklusive entsprechender Services werde jedoch sichergestellt, unter anderem im Gesundheitsbereich und in der Medizinaltechnik.

Für die Schweiz bedeutet das: Auch hierzulande wurde an mehreren Standorten, darunter auch am Hauptsitz in Schaffhausen, stufenweise Kurzarbeit eingeführt. Die Werke im Tessin sind gemäss der kantonalen Verordnung geschlossen. Das Geschäft in Nord- und Südamerika werde derweil intensiv beobachtet, angemessene Massnahmen seien eingeleitet, hiess es.

(awp/sda) Der Solarzulieferer Meyer Burger führt an seinen beiden Standorten in der Schweiz ab dem 6. April Kurzarbeit ein. Wegen der wirtschaftlichen Situation aufgrund der Coronakrise verzichten Verwaltungsrat und Konzernleitung zudem auf Teile ihres Salärs.

Die Corona-Pandemie wirke sich erheblich auf die globale Wirtschaft und damit auch auf die Solarindustrie aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Deshalb werde an den beiden Standorten von Meyer Burger in Thun und Hauterive ab der kommenden Woche Kurzarbeit eingeführt. Mit dieser Massnahme will das Unternehmen die Folgen der Corona-Pandemie kompensieren und Personalkosten senken.

Zudem verzichten die Mitglieder des Verwaltungsrats per sofort auf 15 Prozent ihrer Bezüge und die Geschäftsleitung auf 15 Prozent ihres Gehalts. Damit wollten sie während der Zeit der Coronakrise ein Zeichen der Solidarität setzen, hiess es weiter.

(Reuters) Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) wird laut einem Medienbericht voraussichtlich eine Suspendierung von etwa 36 000 Mitarbeitern ankündigen.

Die Fluggesellschaft habe eine umfassende Vereinbarung mit der Gewerkschaft Unite getroffen, die die Aussetzung von 80% der Arbeitsplätze, umfasse, berichtet BBC News. Betroffen seien vor allem Kabinen- und Bodenpersonal, sowie Ingenieure und Beschäftigte in der Zentrale.

 Der Check-in-Bereich von British Airways am Londoner Flughafen Heathrow ist am 1. April infolge der Auswirkung der Coronavirus-Pandemie leer.

Der Check-in-Bereich von British Airways am Londoner Flughafen Heathrow ist am 1. April infolge der Auswirkung der Coronavirus-Pandemie leer.

Paul Childs / Reuters

Nach Angaben des Senders sollen keine Entlassungen erfolgen. Die Gespräche mit der Gewerkschaft seien noch nicht abgeschlossen, erklärte British Airways.

British Airways hatte am Dienstag erklärt, dass sie die Flüge vom Flughafen Gatwick, dem zweitgrössten Flughafen Grossbritanniens, vorübergehend aussetzt, da der Luftfahrtsektor unter der Coronavirus-Krise leidet.

(dpa) Wegen der Coronavirus-Krise stellt die ohnehin angeschlagene Restaurantkette Vapiano beim Amtsgericht Köln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das habe der Vorstand der Vapiano SE entschieden, teilte das Unternehmen am späten Mittwochabend in Köln mit. Zugleich werde geprüft, ob Insolvenzanträge für Tochtergesellschaften der Vapiano-Gruppe gestellt werden müssten.

Ein geschlossenes Vapiano-Lokal in Freiburg am 20. März.

Ein geschlossenes Vapiano-Lokal in Freiburg am 20. März.

Ronald Wittek / EPA

Das Unternehmen hatte am 20. März seine Insolvenz mitgeteilt und erklärt, der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit sei aufgrund des drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgangs eingetreten. Zugleich hatte das Unternehmen einen «dringenden Appell an die Bundesregierung zur schnellen Umsetzung der wirtschaftlichen Hilfen in der Covid-19-Krise» gerichtet. Damit hoffte der Vorstand, den innerhalb einer Frist von drei Wochen gebotenen Insolvenzantrag doch noch abwenden zu können.

Nun teilte Vapiano SE mit, es sei keine Lösung für den zuletzt aufgrund der Covid-19-Krise nochmals signifikant gestiegenen Liquiditätsbedarf von insgesamt zusätzlich ca. 36,7 Mio. € gefunden worden. «Insbesondere konnte keine abschliessende Einigung mit den finanzierenden Banken und wesentlichen Aktionären über die Beiträge zu der angestrebten umfassenden Finanzierungslösung erzielt werden», schrieb Finanzvorstand Lutz Scharpe in der Pflichtmitteilung für die Börsen. Mangels Einigung über eine solche Finanzierungslösung hätten auch die in Aussicht stehenden Finanzmittel aus staatlichen Covid-19-Unterstützungsprogrammen nicht beantragt werden können.

Deutsche und internationale Franchisenehmer seien aber von der Insolvenz der Vapiano SE unmittelbar nicht betroffen. Die Vapiano SE betreibt weltweit eigenen Angaben zufolge 230 Restaurants, in Deutschland 55. Das gilt laut Medienberichten auch für die Franchise-Geschäfte in der Schweiz. Vapiano betreibt unter anderem Restaurants in Bern, Basel und Zürich. Sämtliche durch die Vapiano SE betriebenen Restaurants blieben wegen der Corona-Krise weiterhin vorerst geschlossen.

(dpa) Nach dem Abflachen der Coronavirus-Epidemie in China sehen deutsche Unternehmen zwar eine Verbesserung ihrer Lage, jedoch werden noch immer grosse Herausforderungen ausgemacht. Das geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen einer Befragung unter den Mitgliedern der Deutschen Handelskammer in China hervor. «Deutsche Unternehmen in China sind technisch in der Lage, fast auf Vorkrisenniveau zu produzieren», sagte Maximilian Butek, Mitglied des Vorstands der Deutschen Handelskammer in der Region, anlässlich der Veröffentlichung der Studie.

Die Ergebnisse der März-Umfrage zeigten, dass sich Personalquote, Produktionskapazitäten und die interne Logistik für die meisten Befragten normalisiert haben. Die eigentliche Geschäftstätigkeit sei aber noch kaum wieder aufgenommen worden.

«Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Unternehmen sind nach wie vor gravierend», teilte die Kammer mit. Mehr als zwei Drittel der befragten Firmen prognostizierten demnach für das erste Halbjahr einen zweistelligen Umsatzrückgang. Das sind 20% mehr als bei einer Umfrage im Februar. Die meisten Unternehmen seien bestrebt, Investitionen zu verschieben oder sogar ganz abzublasen. Das Geschäft wird laut Kammer voraussichtlich erst zu Beginn des zweiten Halbjahres wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehren.

Mit der weltweiten Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 verlagerten sich die Herausforderungen für in China tätige deutsche Unternehmen. Problematisch seien etwa Reisebeschränkungen, da China aus Angst vor «importierten Infektionen» Ausländer vorerst nicht mehr ins Land lässt. Auch innerhalb der Volksrepublik werden Reisen durch weiterhin bestehenden Quarantänemassnahmen erschwert.

Weil das Virus nun im Rest der Welt grassiert, verringere sich die Nachfrage nach Dienstleistungen und Produkten aus China. Auch gebe es Störungen der globalen Lieferketten. Insbesondere aufgrund der globalen Wirtschaftslage sind laut Butek mehr Konjunkturmassnahmen in China wünschenswert. Konsum- oder Investitionsanreize könnten den Markt wiederbeleben und die Nachfrageseite stabilisieren.

Laut Angaben des Pekinger Statistikamtes vom Dienstag hat sich die Stimmung bei chinesischen Industriefirmen im März wieder aufgehellt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) des herstellenden Gewerbes machte im März einen Sprung von 35,7 auf 52 Punkte.

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs war die Stimmung in Chinas Industrie im Januar und Februar auf ein Rekordtief gesunken. Die strengen Massnahmen gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit  hatten die chinesische Wirtschaft praktisch zum Stillstand gebracht. Langsam nehmen Fabriken und Unternehmen jedoch die Arbeit wieder auf. Bereits seit Wochen werden kaum noch inländische Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

(dpa) Der deutsche Autobauer Volkswagen verlängert die Produktionspause in seinem Werk im amerikanischen Gliedstaat Tennessee angesichts der Coronavirus-Krise um eine weitere Woche. «Die Gesundheit und Sicherheit unseres Teams bleiben unsere oberste Priorität», teilte Werksleiter Tom du Plessis am Mittwoch (Ortszeit) in Chattanooga mit.

Alle Mitarbeiter würden vorerst weiter voll bezahlt. Nach derzeitigem Planungsstand soll die Produktion am 12. April wieder anlaufen. Die Werksleitung werde die Situation im Blick behalten und über Updates informieren, falls weitere Massnahmen nötig würden, teilte du Plessis mit. Die Bänder waren am 21. März angehalten worden.

Adidas will jetzt doch wieder Miete zahlen.

Adidas will jetzt doch wieder Miete zahlen. 

Jens Schlueter / EPA

(dpa) Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt nach harscher öffentlicher Kritik nun doch seine Mieten und entschuldigt sich für sein Vorpreschen. «Die Entscheidung, von Vermieter(innen) unserer Läden die Stundung der Miete für April zu verlangen, wurde von vielen von Ihnen als unsolidarisch empfunden», heisst es in einem offenen Brief, den Adidas am Mittwoch veröffentlichte. «Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von Adidas enttäuscht.» Adidas hatte im Zuge der Corona-Krise angekündigt, die Miete für die geschlossenen Läden in Europa ab April nicht mehr zu bezahlen. Man sei in Gesprächen mit den Vermietern. Daraufhin hatte es zum Teil harsche Kritik gehagelt.

(awp/sda) Die Anzahl neu zugelassener Autos ist im März aufgrund der Coronavirus-Pandemie eingebrochen. Nach leichten Rückgängen im Januar und Februar betrug das Minus im Jahresvergleich nun fast 40 Prozent.

Konkret wurden in der Schweiz und in Liechtenstein im März 17 556 Fahrzeuge neu immatrikuliert. Das erste Quartal insgesamt wies zum Vorjahr bei den Immatrikulationen ein Minus von 23 Prozent auf 55 452 Autos aus.

Neben der vom Bundesrat angeordneten Schliessung der Verkaufsräume wirken sich auch Rückgänge bei der Nachfrage und der Lieferbarkeit von Fahrzeugen negativ aus, wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, Auto-Schweiz, am Mittwoch mitteilte.

Auch für die kommenden Monate ist der Verband pessimistisch. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen haben viele Automobilbauer ihre Werke geschlossen. Daher sei absehbar, dass der Import neuer Fahrzeuge in die Schweiz und nach Liechtenstein stark zurückgehen wird – mit gravierenden Auswirkungen auf die Zahl der Neuimmatrikulationen, wie es weiter heisst.

Die Situation stelle die gesamte Schweizer Automobilbranche vor grosse Herausforderungen und für die kommenden Wochen rechnet Auto-Schweiz mit einem faktischen Shutdown des Marktes für neue Personenwagen.

Auch der Absatz und die Lieferbarkeit von Elektroautos und Plug-in-Hybriden könnten in den nächsten Monaten stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Das habe Auswirkungen auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoss. Darum will sich der Verband in der Schweiz für mögliche Erleichterungen bei den CO2-Vorschriften einsetzen, falls die EU hier Anpassungen vornehmen sollte.



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«Es ist ein Fehler, sich zu stark auf einen Standort zu konzentrieren»

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Für den Westschweizer Hersteller von Elektrokomponenten LEM spielt der Standort Peking eine zentrale Rolle. Und der Verwaltungsratspräsident Andreas Hürlimann blickt trotz der Covid-19-Krise optimistisch in die Zukunft.

«Ich bin der Letzte, der in den Abgesang auf die Globalisierung mit einstimmt», sagt der Verwaltungsratspräsident des aus der Westschweiz stammenden Elektrokomponenten-Herstellers LEM, Andreas Hürlimann, am Telefon. «Die Turbulenzen rund um die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 zeigen jedoch, dass es für Unternehmen ein Fehler gewesen ist, sich zu stark auf einen Standort zu konzentrieren», fügt er an.

LEM verfolgt seit Jahren eine andere Strategie. Das Unternehmen mit seinen weltweit rund 1500 Beschäftigten hat in Genf, Peking, Sofia und Tokio vier Produktionsstandorte. Eine kleinere Einheit befindet sich in Russland. Und die Planungen für eine weitere Niederlassung in Malaysia laufen auf Hochtouren. «Komponenten mit geringeren Stückzahlen können nur an einem Standort produziert werden. Aber sonst zielen wir darauf ab, unser Netz zu nutzen, um die Produkte mit grösseren Fertigungszahlen an mehreren Standorten herzustellen oder mindestens Back-up-Lösungen bereitzustellen», betont Hürlimann. Es sei die Strategie von LEM, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.



Glück im Unglück mit dem Personal in China

Eine zentrale Rolle in der Welt von LEM spielt der Standort Peking. Mehr als die Hälfte der weltweiten Belegschaft arbeitet in der chinesischen Hauptstadt, wo sich neben Produktionsanlagen auch eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung befindet. Während des nach dem Mondkalender berechneten chinesischen Neujahrsfestes steht die Arbeit jährlich im Januar oder Februar für zwei Wochen still. «In diesem Jahr sind die Ferien wegen des Ausbruchs von Covid-19 jedoch um eine Woche verlängert worden», sagt Hürlimann.

Am 10. Februar hat LEM in Peking die Produktion wieder langsam hochzufahren begonnen. Das Westschweizer Unternehmen hatte dabei Glück im Unglück. Die Mehrzahl des Personals lebt in Peking oder in der nahe gelegenen Provinz Hebei. «Eine Minderheit unserer Angestellten kommt aus entfernt gelegenen Provinzen. Diese mussten sich vor Arbeitsantritt zunächst einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen», betont Hürlimann.

Vor Aufnahme der Produktion hatten die Behörden LEM im Februar strikte Hygienevorschriften erteilt. Hinzu kamen weitere Massnahmen wie die tägliche mehrmalige Messung der Körpertemperatur sowie die Ausstattung des Personals mit Masken und Schutzkleidung. Sie haben offenbar gefruchtet. Bei LEM in Peking ist zumindest bisher kein Fall einer Covid-19-Infektion bekanntgeworden.

Und laut Hürlimann hat auch der Standort Genf von den Erfahrungen in Peking profitiert: «Es gibt dort derzeit zwar nur wenige Besucher. Aber bei allen wird am Eingang zunächst die Körpertemperatur gemessen.» Und auch an der notwendigen Schutzkleidung hat es an den diversen Standorten des Elektrokomponenten-Herstellers nie gemangelt. «Falls nötig, haben wir Masken oder Desinfektionsmittel von einem Ort an den anderen, wo Bedarf bestand, versandt.»



Die Krise als Chance

Hürlimann hält sich bei Prognosen für das laufende Jahr bedeckt, weil sich die Risiken nicht quantifizieren lassen. So ist nicht absehbar, ob in einer späteren Phase Zulieferer oder Kunden noch unter den Folgen von Covid-19 besonders stark zu leiden haben. Und die bisherigen Zahlen liefern noch kein einheitliches Bild. So sind die Neuwagenverkäufe im Februar in China gegenüber der Vorjahresperiode um 80% eingebrochen. Aber es gibt auch Sektoren wie erneuerbare Energien, die laut Hürlimann entgegen dem Trend gut laufen. Dennoch werde es ein herausforderndes Jahr werden.

Hürlimann, der sich selbst als Optimisten bezeichnet, sieht in der Covid-19-Krise auch Chancen. Er sieht sie als Härtetest für internationale Unternehmen. «In solchen Phasen zeigt sich, wie gut ein Unternehmen aufgestellt ist», betont er. Wer zuvor die Hausaufgaben gemacht hat und nun trotz der angespannten Lage die Wünsche der Kunden erfüllt, kann gestärkt aus der Krise hervorgehen und der Konkurrenz Marktanteile abluchsen, lautet Hürlimanns Credo. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man weiterhin produzieren darf. – Bei einem staatlich verordneten Stillstand nützt die beste Aufstellung nichts.



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Neuer Krypto-Boom durch Corona?: Blockchain-Papst Philipp Sandner: „Bitcoin in Krisenzeiten womöglich interessante Anlageklasse“ Seite 1

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Der Bitcoin wurde in der Vergangenheit von Krypto-Experten oft als Krisenwährung angepriesen und mit physischem Gold verglichen. Bisher konnte die nach Marktkapitalisierung größte
Kryptowährung der Welt jedoch nicht von der Corona-Krise profitieren. Doch das könnte sich laut dem deutschen Blockchain-Papst Philipp Sandner ändern, wenn es zu einer echten Weltwirtschaftskrise
und einer stärkeren Inflation kommen sollte.

Exklusiv gegenüber der Redaktion von wallstreet:online erklärte der renommierte Blockchain-Experte und Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers: „Der Corona-Virus wird weltweit zu
einer Wirtschaftskrise führen. Dies ist bereits erkennbar. Eine Phase der Inflation im Anschluss daran ist denkbar. In Krisen schichten Investoren ihr Portfolio oftmals um hin zu Sachwerten und
Vermögensgegenständen, die einer Knappheit unterliegen. Daher ist anzunehmen, dass der Goldpreis steigen könnte in den kommenden Monaten. Bitcoin kann als
„digitales Gold“ angesehen werden, da er konzeptionell wie Gold sehr ähnlich ist – nur digital. Mithin ist es auch denkbar, dass der Bitcoin eine interessante Anlageklasse sein wird in
Krisenzeiten.“



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