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Richtungswahl in Kanada: Prognosen sehen Regierungschef Trudeau vorn

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Familie Trudeau trifft am Wahllokal ein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Konservativen fahren einen Anti-Trudeau-Wahlkampf. Der kanadische Ministerpräsident liefert aber auch genug Ansatzpunkte dafür. Dennoch scheinen seine Liberalen ersten Prognosen zufolge wieder die stärkste Kraft im Parlament zu werden.

Die Liberalen von Premierminister Justin Trudeau sind bei der Parlamentswahl in Kanada erneut stärkste Kraft geworden. Die Partei werde die meisten Stimmen bekommen, prognostizierte der öffentliche TV-Sender CBC. 2015 hatten die Liberalen die absolute Mehrheit gewonnen.

Im Vorfeld war ein knapper Wahlausgang zwischen den Liberalen von Trudeau und dessen konservativem Herausforderer Andrew Scheer prognostiziert worden. Rund 27 Millionen Bürger waren in dem G7-Land dazu aufgerufen, neue Abgeordnete zu wählen. Umfragen sahen Liberale und Konservative bis zuletzt mit jeweils 30 bis 34 Prozent in etwa gleichauf.

Für eine absolute Mehrheit von 170 Sitzen im Parlament in der Hauptstadt Ottawa würde es damit eher nicht reichen. Die Abgeordneten werden per Direktwahl nach dem Mehrheitsprinzip gewählt. Besonders wichtig sind traditionell die dicht besiedelten Gebiete um die Großstadt Toronto, in denen sich die Abstimmung mit entscheidet. Mit ersten Wahlergebnissen wird am Dienstagmorgen deutscher Zeit gerechnet. Die letzten Wahllokale sollten gegen 04.00 Uhr MESZ an der Westküste Kanadas schließen.

Falls eine Minderheitsregierung nötig würde, wären Trudeau oder Scheer auf die Duldung durch kleinere Parteien angewiesen. Unter ihnen waren die Sozialdemokraten von Jagmeet Singh zuletzt im Aufwind. Sie stehen – wie die Grünen – den Liberalen politisch näher. Auch die erstarkte Regionalpartei Bloc Québécois könnte am Ende ausschlaggebend sein.

Trudeau mit Problemen

Trudeau führt die Regierung des nordamerikanischen Landes mit 37 Millionen Einwohnern seit 2015 mit einer absoluten Mehrheit. Seine Bilanz nach vier Jahren ist durchwachsen. Zwar hat er wie versprochen Marihuana legalisiert und mehr als 25 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. Einige seiner Wahlversprechen wie eine Wahlrechtsreform oder einen ausgeglichenen Haushalt bis 2019 konnte er aber nicht halten.

In den vergangenen Monaten hatte Trudeau zudem mit Skandalen für Aufsehen gesorgt. Zunächst wurde bekannt, dass er Ermittlungen gegen das kanadische Unternehmen SNC-Lavalin wegen Bestechung in Libyen unterdrücken wollte – eine Ethik-Kommission bescheinigte ihm falsches Verhalten. Im September dann tauchte ein 20 Jahre altes Bild auf, das Trudeau mit dunkel geschminktem Gesicht – verkleidet als Aladdin – auf einer Party zeigte. Der Ministerpräsident entschuldigte sich für sein «rassistisches» Verhalten.

Er habe trotzdem wieder für Trudeau gestimmt, sagte ein Taxifahrer in Montreal. „Alles in allem war er ein guter Premierminister in den vergangenen vier Jahren und ich bin und bleibe einfach ein Liberaler.“

Anti-Trudeau-Wahlkampf der Konservativen

Die Konservativen führten einen Anti-Trudeau-Wahlkampf. Scheer beschimpfte den Premier unter anderem als «Betrüger», der das kanadische Volk hinters Licht führe. Inhaltlich versprach er angesichts der Sorge um steigende Preise den Bürgern „mehr Geld in den Taschen“. Die Wählerbasis der Konservativen sitzt traditionell eher im ländlichen Raum, vor allem in den zentralen Provinzen Alberta und Saskatchewan.

Auch der Klimawandel spielte im Wahlkampf eine große Rolle: Während die Konservativen die von den Liberalen eingeführte CO2-Steuer zurückdrehen wollen, geht die Politik der Trudeau-Regierung vielen anderen nicht weit genug. Kanada schickt sich an, seine eigenen Klimaziele deutlich zu verfehlen. Zudem nehmen viele Kanadier dem einst als „Sonnyboy“ gefeierten Trudeau übel, dass er, obwohl er sich stets als Umweltschützer und Kämpfer gegen den Klimawandel präsentiert, eine neue Öl-Pipeline quer durch das Land genehmigte. „Er ist scheinheilig“, sagte die Studentin Ève Gaboury der „New York Times“.

Das sähen viele Kanadier so, sagte Jean-Marc Léger, Chef eines kanadischen Umfrageinstitutes, der Zeitung. „Die Kanadier haben Mr. Trudeau nicht verziehen. Aber viele sehen den Premierminister als die am wenigsten schlechte Option.“



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Es ist ein Karnevals-Baby: Oliver Pochers Frau bringt Jungen zur Welt

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Ausgerechnet am 11.11. kommt das fünfte Kind von Comedian Oliver Pocher zur Welt und beweist damit echten kölschen Humor. Bei Instagram verkünden die Eltern voller Stolz die Ankunft des Nachwuchses.

Im Mai verkündeten Oliver Pocher und Amira Aly bei Instagram, dass sie Eltern werden. Eben dort machen sie nun auch die Geburt ihres Sohnes öffentlich.

„Das wichtigste VIP-Bändchen der Welt ist verteilt“, schreibt Pocher zu einem Foto, auf dem neben der winzigen Hand des Nachwuchses auch die Hände der Eltern zu sehen sind. Dasselbe Foto hatte Aly kurz zuvor auf ihrem Instagram-Profil hochgeladen. „Der neue Pocher am 11.11. um 11:11 … Humor hat er schon mal“, schreibt er dazu und freut sich offenbar, dass der Junge ausgerechnet zum Start der fünften Saison das Licht der Welt erblickte. Immerhin lebt die kleine Familie in der Karnevalshochburg Köln.

Prominente Glückwünsche

Unter dem Bild finden sich natürlich zahlreiche Glückwünsche, darunter auch viele prominente Kollegen wie die RTL-Moderatorinnen Katja Burkhard und Marlene Lufen, Sternekoch Frank Rosin, Musiker Xavier Naidoo und Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt. Und auch auf Alys Seite gratulieren bekannte Namen wie Dschungelkönigin Evelyn Burdecki, GNTM-Kandidatin Sarah Knappik und DSDS-Jurorin Oana Nechiti.

Für Oliver Pocher ist es bereits das vierte Kind, aber das erste mit seiner neuen Ehefrau Amira Aly. Die zwei sind seit Ende 2018 offiziell ein Paar, heirateten im Oktober auf den Malediven. Erst kürzlich hatte das 27-jährige Model im Gespräch mit dem Magazin „Gala“ verraten: „Ein Baby war nicht unbedingt geplant, damit musste ich erst mal klarkommen. Das hat sich aber nach wenigen Tagen ins komplette Gegenteil gewandelt. Jetzt können wir es kaum erwarten.“.

Aus einer früheren Beziehung mit Alessandra Meyer-Wölden hat Pocher bereits eine Tochter und Zwillingssöhne. Laut Aly haben auch sie sich schon sehr auf ihr Geschwisterchen gefreut. „Ollis Kinder sind immer mehrere Wochen am Stück hier. Sie lieben Babys und auf sie achtzugeben. Ich hatte erst ein bisschen Sorge, ob die Kinder uns auch als Familie ansehen. Ich hatte befürchtet, sie sehen mich eher als ‚die Frau, die bei Papa wohnt‘. Aber da habe ich mich komplett getäuscht. Es kam schon die Diskussion, wer mit dem Baby in einem Zimmer schlafen darf“, sagte sie zu Gala.



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Ex-Präsident Morales geht ins Exil nach Mexiko

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Parteien haben Angst vor AfD! Bundestagsvize Wahl erneut erfolglos | Harte Worte von SPD vs Merkel

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Parteien haben Angst vor AfD! Bundestagsvize Wahl erneut erfolglos | Harte Worte von SPD vs Merkel
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