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Spanische Regierung vermutet „andere Motive“ hinter Absage des MWC 2020

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Die spanische Regierung bezweifelt, dass die Absage des MWC 2020 aus Sorge um die Gesundheit der Besucher erfolgte.

Spanische Offizielle machen aus ihrer Unzufriedenheit mit der Absage der weltweit wichtigsten Mobilfunkmesse, dem Mobile World Congress (MWC), keinen Hehl. Die wirtschaftlichen Folgen sind gewaltig.

Besonders das Gastgewerbe in der katalanischen Hauptstadt Barcelona sieht einem Verlust von rund einer halben Milliarde Euro entgegen. Der kurzfristige Ausfall von erwarteten 110.000 Besuchern wirkt sich unmittelbar auf geschätzt 14.000 Arbeitsplätze aus. Da ist es nachvollziehbar, dass die Nerven blank liegen.

Einhellige Unzufriedenheit und unterschwellige Vorwürfe

Die spanische Handels-, Industrie- und Tourismusministerin Reyes Maroto zeigte sich wenig amüsiert und forderte die Firmen der Branche, die zur Absage des Events beigetragen hatten auf, zu erklären, weshalb sie nicht zum MWC kommen, aber an „ähnlichen Events“ teilnehmen wollen. Vizeregierungschefin Carmen Calvo ging sogar so weit, die Motivation für die Absage der Messe in Zweifel zu ziehen. Nach ihrer Auffassung sei der MWC „nicht aus gesundheitlichen Gründen“ abgesagt worden. Vielmehr gebe es andere Motive. Welche das sein könnten, ließ Calvo unausgesprochen.

Jordi Mestre, Präsident des Hotelierverbands von Barcelona, warf der Mobilfunkanbieter-Vereinigung GSMA „unbegründete Panikamche“ vor. Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau zeigte sich ebenso enttäuscht. Immerhin sei Barcelona darauf vorbereitet gewesen, „die beste Messe aller Zeiten zu organisieren.“

GSMA-Offizielle schwören hehre Motive

So sieht sich GSMA-Chef John Hoffman als Veranstalter des MWC massiver Kritik ausgesetzt. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, letztlich aber auch eine Verschiebung der Messe verwerfen müssen. Schließlich sei derzeit nicht seriös vorherzusagen, wann sich die Situation rund um das Coronavirus ändern werde.

GSMA-Generaldirektor Mats Granryd springt Hoffman bei und bekräftigt, es gehe nicht um Geld, sondern um die Sicherheit und Gesundheit der Menschen. Das bezweifelt indes sogar Spaniens profiliertester Epidemiologe Antoni Trilla. Er konstatiert: „Die Angst hat irgendwie die Wissenschaft besiegt.“

Passend dazu: Wegen Coronavirus: Mobilfunk-Messe MWC 2020 abgesagt



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Leipzig ist der Standort von Europas leistungsstärkstem Schnellladepark

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Porsches neuer Schnellladepark in Leipzig. (Foto: Porsche)

An seinem sächsischen Produktionsstandort hat Porsche einen neuen Ladepark ans Netz gebracht. Dessen Gesamtleistung beträgt sieben Megawatt und ist damit in Europa führend.

Im Porsche-Kundenzentrum nahe Leipzig stehen Elektromobilisten ab sofort zwölf Schnellladesäulen mit 350 Kilowatt (Gleichstrom) und vier Ladepunkte mit 22 Kilowatt (Wechselstrom) zur Verfügung. Der Betrieb läuft rund um die Uhr und an allen Wochentagen. Dabei ist die Nutzung während der Pilotphase bis Ende März 2020 zunächst kostenlos. Danach will Porsche die Abrechnung zu den jeweiligen Ladekarten-Konditionen der verschiedenen Mobilitätsanbieter vornehmen.

100 Kilometer in 5 Minuten laden

Mit seiner Gesamtleistung von sieben Megawatt handelt es sich beim Leipziger Ladestützpunkt um den leistungsstärksten Schnellladepark Europas, der zudem noch vollständig mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird.

Durch die Platzierung im Dreieck zwischen den Autobahnen 9, 14 und 38 erweise sich der Schnellladepark auch für den Transitverkehr als attraktive Bereicherung, so Porsche-Leipzig-Chef Gerd Rupp. Dabei stehe der Ladepark für Fahrzeuge aller Marken zur Verfügung. Voraussetzung sei indes das Vorhandensein eines Combined-Charging-System-Anschlusses (CCS). Kann das angeschlossene Fahrzeug die volle Leistung abrufen, soll das Aufladen einer Reichweite von 100 Kilometern in nur rund fünf Minuten möglich sein.

Ladepark auf dem Werksgelände

Der Ladepark ist nicht vollkommen frei zugänglich. Er muss vielmehr am Porsche-Kundenzentrum über die Besucherpforte nahe der Autobahnabfahrt Leipzig-Nord angefahren werden. Rund um den Ladepark können Stromkunden weitere Angebote des Herstellers in Anspruch nehmen. Dazu gehört etwa der Besuch der historischen Fahrzeugausstellung oder des angegliederten Shops. Ebenso können sogenannte Fahrerlebnisprogramme auf der hauseigenen Rundstrecke gebucht werden.

Diese bereits verfügbaren Angebote will Porsche-Vertriebsleiter Jens Walther künftig noch stärker auf die Ladekunden zuschneiden. Damit soll „Stromtanken bei Porsche zum Erlebnis“ werden. Auch Tesla hatte bereits vor zwei Jahren eine Art Raststätten-Konzept für seine neuen Supercharger-Standorte angekündigt.

Porsche baut Leipzig weiter zum Stromerstandort um

Zudem wird das Leipziger Werk weiterhin für die Produktion der Elektrofahrzeuge des Herstellers umgebaut. So entsteht unter anderem ein weiterer Karosseriebau für die nächste Generation des Macan, der als rein elektrisch betriebene Modellreihe vom Band laufen soll.

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Porsches Schnellladepark in Leipzig ist Europas leistungsstärkster Ladestandort

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Porsches neuer Schnellladepark in Leipzig. (Foto: Porsche)

An seinem sächsischen Produktionsstandort hat Porsche einen neuen Ladepark ans Netz gebracht. Dessen Gesamtleistung beträgt sieben Megawatt und ist damit in Europa führend.

Im Porsche-Kundenzentrum nahe Leipzig stehen Elektromobilisten ab sofort zwölf Schnellladesäulen mit 350 Kilowatt (Gleichstrom) und vier Ladepunkte mit 22 Kilowatt (Wechselstrom) zur Verfügung. Der Betrieb läuft rund um die Uhr und an allen Wochentagen. Dabei ist die Nutzung während der Pilotphase bis Ende März 2020 zunächst kostenlos. Danach will Porsche die Abrechnung zu den jeweiligen Ladekarten-Konditionen der verschiedenen Mobilitätsanbieter vornehmen.

100 Kilometer in 5 Minuten laden

Mit seiner Gesamtleistung von sieben Megawatt handelt es sich beim Leipziger Ladestützpunkt um den leistungsstärksten Schnellladepark Europas, der zudem noch vollständig mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird.

Durch die Platzierung im Dreieck zwischen den Autobahnen 9, 14 und 38 erweise sich der Schnellladepark auch für den Transitverkehr als attraktive Bereicherung, so Porsche-Leipzig-Chef Gerd Rupp. Dabei stehe der Ladepark für Fahrzeuge aller Marken zur Verfügung. Voraussetzung sei indes das Vorhandensein eines Combined-Charging-System-Anschlusses (CCS). Kann das angeschlossene Fahrzeug die volle Leistung abrufen, soll das Aufladen einer Reichweite von 100 Kilometern in nur rund fünf Minuten möglich sein.

Ladepark auf dem Werksgelände

Der Ladepark ist nicht vollkommen frei zugänglich. Er muss vielmehr am Porsche-Kundenzentrum über die Besucherpforte nahe der Autobahnabfahrt Leipzig-Nord angefahren werden. Rund um den Ladepark können Stromkunden weitere Angebote des Herstellers in Anspruch nehmen. Dazu gehört etwa der Besuch der historischen Fahrzeugausstellung oder des angegliederten Shops. Ebenso können sogenannte Fahrerlebnisprogramme auf der hauseigenen Rundstrecke gebucht werden.

Diese bereits verfügbaren Angebote will Porsche-Vertriebsleiter Jens Walther künftig noch stärker auf die Ladekunden zuschneiden. Damit soll „Stromtanken bei Porsche zum Erlebnis“ werden. Auch Tesla hatte bereits vor zwei Jahren eine Art Raststätten-Konzept für seine neuen Supercharger-Standorte angekündigt.

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Sind Startup-Jobs Fluch oder Segen? Was euch diese Woche erwartet

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Neue Woche, neue Themen. Weil vieles einfach so an einem vorbeirauscht, verraten wir hier schon einmal, was euch in der kommenden Woche auf Gründerszene erwartet.

Wer in einem Startup arbeiten möchte, hat derzeit gute Karten. Durchschnittlich sollen laut der letzten Ausgabe des Deutschen Startup Monitors im laufenden Jahr pro Startup 7,95 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden. Das sind immerhin 1,4 geplante Neueinstellungen mehr als im vorangegangenen Jahr. Insgesamt wollen alle an der Studie teilnehmenden Unternehmen knapp 14.000 neue Personen innerhalb eines Jahres einstellen. Im Regionalvergleich zeigt sich, dass insbesondere die Unternehmen in Berlin (15,2) und München (14,7) mit vielen Neueinstellungen planen.

Gleichzeitig hat die bunte Tischtennis-Kicker-Plüscheinhornromantik, die lange das Bild des Startup-Lebens geprägt hat, in den vergangenen Monaten und Jahren etwas an Glitzer verloren. In vielen Fällen ist das positiv: Sie ist einer realistischeren Vorstellung gewichen, weil gemeinhin verstanden wird, dass große Finanzierungsrunden auch mit entsprechenden Erwartungen verbunden sind. Manchmal hat der Druck auch zu unschönen Extremen geführt. Hinter vorgehaltener Hand ist mitunter zu hören, dass vor allem Praktikanten und junge Mitarbeiter regelrecht ausgebeutet werden: lange Arbeitstage, Hire-and-fire-Mentalität. Klar, man könnte einfach kündigen. Aber wie sieht das dann im Lebenslauf aus? Als Jobhopper möchte man ja auch nicht gelten.

Beim Verständnis der Gründer in Sachen Startup-Jobs fallen ebenfalls Ungereimtheiten auf. So wird in der Szene zum Beispiel gern gejammert, dass es zu wenige Entwickler gibt. In vielen Teilen Deutschlands (auch in Berlin) kommen auf eine Ausbildungsstelle für Fachinformatik zwei bis drei Interessent*innen, wie unsere Redakteurin Elisabeth Neuhaus recherchiert hat. Eigentlich könnten Startups die Lücken also selbst schließen – nur müssten sie dann etwas Zeit dafür investieren.

Nichts hat sich bei all dem an den weiteren, eigentlich wichtigen und richtigen Gründen geändert, warum die Arbeit in einem Startup sinnvoll ist: junge Teams, schnelle Entscheidungen, digitale Geschäftsmodelle und die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Eher als in anderen Bereichen der Wirtschaft jedenfalls. Deswegen wollen wir auf Gründerszene in der kommenden Woche einmal einen genaueren Blick darauf werfen, wie der Jobeinstieg im Startup gut gelingen kann.

  • Wir haben mit der HR-Chefin des Mobility-Startups Omio darüber geredet, wie der Jobeinstieg gut gelingt. Ihre Antworten und Tipps hört ihr ab Dienstag im Gründerszene-Podcast.
  • Wie schädlich ist Jobhopping wirklich? Unser Redakteur Daniel Hüfner hat sich dieser Frage angekommen. Was er herausgefunden hat, wie Karriereberater Startup-Lebensläufe beurteilen und ob man trotz mehreren Startup-Stationen noch einen Konzernjob landen kann, lest ihr in seinem Feature.
  • Im anonymen Jobprotokoll berichtet ein Gründer, warum er in seinem Unternehmen gleich ganz auf Praktikanten verzichtet hat.
  • Wir haben mit Azubis und ausbildenden Startups darüber gesprochen, ob angelernte Mitarbeiter für Startups womöglich mehr wert sind als frisch gebackene Uni-Absolventen.

Diese und weitere Texte zur Arbeit in Startups könnt ihr in den kommenden Tagen auf Gründerszene lesen. Wir wünschen euch viel Spaß bei der Lektüre!

Zum Schluss wie immer noch ein Lesetipp aus der vergangenen Woche: 


VC-Analyse:

Diese 10 deutschen Startups könnten bald Unicorns sein

Prominente VCs haben 400 Startups analysiert, die demnächst die Milliardenbewertung knacken könnten. Wir zeigen euch die deutschen Unicorn-Hoffnungen.

 

Bild: Westend61 / Gettyimages





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