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Tabuthema Hämorrhoiden | SWR rundum gesund

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Über unser nächstes Thema spricht man eher hinter vorgehaltener Hand – obwohl jeder Zweite davon betroffen ist. Es geht um Hämorrhoiden. Eigentlich sind Hämorrhoiden sehr nützlich, denn sie sind eine Art Gefäßpolster, das dafür sorgt, dass unser Darm weitgehend verschlossen bleibt.
Aber wenn sich diese Gefäßpolster vergrößern und entzünden, ist das sehr schmerzhaft und viele Betroffene gehen aus Scham lange nicht zum Arzt.

Rundum gesund in der Mediathek:

Gesund leben heißt auch: Bescheid wissen. Das neue SWR Gesundheitsmagazin mit Moderator Dennis Wilms spricht alles an: vom Herzinfarkt bis zur Depression, von der Zahnhygiene bis zur Medikamentenabhängigkeit.

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9 Bemerkungen

9 Comments

  1. Dietmar Rubin

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Darum trinke täglich Apfelsaft, dann kannst du kacken ohne Kraft…!

  2. xees

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Wenn es blutet und juckt, hat mir ein Chirurg empfohlen, nicht feuchtes Toilettenpapier sondern Einmalwaschlappen zu verwenden bei jedem Stuhlgang und ca 1 cm in den After rein reinigen. Der Einmalwaschlappen (Parfümfrei) ist Reißfest, kann aber im WC entsorgt werden. Seitdem kein Bluten oder Jucken mehr. Und nicht pressen, sondern mit Kopf zwischen den Knien, dann entweicht der Stuhl von selbst

  3. Charlie Harper

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Toll das es ihr besser geht seit sie aufgewacht hat .

  4. Charlie Harper

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Hab ich seit vielen Jahren Probleme mit ! Ich war 2 mal beim Gynäkologen , was nicht angenehm war ! Und da das nicht besonders half hab ich's gelassen weil wenn der Arzt nicht durch veröden helfen konnte ist halt Pech . Ab und an Blut auf dem Papier ansonsten muss man damit leben .

  5. Rosen Rot

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Ich habe leider seit der Geburt immer wieder Probleme damit. Kann sehr schmerzhaft sein und auch stark bluten. Teilweise ist es wieder besser und die Hämorrhoiden können sich etwas zurückbilden. Das wird wohl so bleiben.

  6. Marvin der Kleine

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Dass sie uns das so erzählt…

  7. Kn

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Ich hatte mal hart blutig geschissen. Wünsche ich niemandem

  8. Red Shadow

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Moinnn

  9. luiz guilherme moreira sales

    November 19, 2019 at 2:37 am

    Bom poxa que video Interressante eu gostei eu tenho que agradecer gratidão olá Do Brasil

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Youtubes größter Star: PewDiePie kündigt Pause für 2020 an – Leute

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Aktuell hat er unglaubliche 102 Millionen Abonnenten bei Youtube, ist millionenschwer – und hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Kontroversen zu kämpfen: Jetzt hat der Schwede Felix Kjellberg (30, „PewDiePie“) eine kleine Pause von seinem Youtube-Job für 2020 angekündigt. Grund: Er sei „sehr müde“.

In einem seiner letzten Videos, das er bereits am 14. Dezember hochlud, sagt der Schwede: „Ich werde nächstes Jahr eine kleine Pause von Youtube einlegen. Ich wollte es jetzt schon einmal ankündigen, weil ich mir sicher bin. Ich werde es später noch einmal richtig erklären.“

Ein Satz ließ Fans besonders aufhorchen, weil er andeutet, dass diese Pause auch etwas länger ausfallen könnte. „Es wird schön sein, das erste Mal seit zehn Jahren keinen Gedanken an Youtube im Kopf zu haben.“

Kjellberg ist vor allem für seine Videospiel-Clips bekannt: Er spielt, nimmt sich dabei auf, kommentiert und stellt das Video dann online. Der Youtuber hat ein Vermögen von 26 Millionen Euro und verdient mit seinen Videos im Jahr etwa 13 Millionen Euro!


Pewdiepie und Co: Die erfolgreichsten Youtuber im Vergleich – Grafik info.BILD.de

Das N-Wort und Antisemitismus-Vorwürfe

Einen Grund für seinen temporären Ausstieg könnte auch das harsche Feedback auf so manche kontroverse Aktion sein: 2017 benutzte Kjellberg das N-Wort in einem live gestreamten Video. Später entschuldigte er sich, sagte, es sei „nicht böse gemeint“ gewesen.

Ebenfalls 2017 geriet Kjellberg wegen antisemitischer Äußerungen in die Kritik. Folge: Konzern-Riese Disney kündigte die Zusammenarbeit mit ihm.

In einem Video zeigte PewDiePie zwei Männer, die ein Schild in die Kamera halten, auf dem steht: „Death to all jews“ (deutsch: „Tod allen Juden“). PewDiePie wehrte sich bereits kurz nach ersten Reaktionen in einem schriftlichen Statement gegen die Vorwürfe und entschuldigte sich. Er habe in dem Video lediglich zeigen wollen, wie „verrückt“ die moderne Welt sei. „In keiner Weise unterstütze ich irgendwelche hasserfüllten Einstellungen.“

Anfang 2019 dann ein Schock, für den Kjellberg selbst nichts konnte: 17 Minuten lang streamte der rechtsextreme Australier Brenton Tarrant (28) live auf Facebook, wie er Männer, Frauen und Kinder tötete. In zwei Moscheen in Christchurch (Neuseeland) starben 49 Menschen. Dabei ist zu hören, wie er vor der grausamen Tat „Remember lads, Subscribe to PewDiePie“ – „Denkt dran Jungs, abonniert PewDiePie“ – ruft. Wahrscheinlich weil er einfach Fan des Youtubers war …

Kjellberg äußerte sich bei Twitter: Ihn mache es „krank“, dass „diese Person meinen Namen in den Mund nahm“.

PewDiePie ist seit August 2019 außerdem verheiratet: Er und seine Frau Marzia Bisognin leben seit einigen Jahren im englischen Brighton.





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Auschwitz-Überlebende Bejarano: „Ich hatte großes Glück“ | NDR.de – Geschichte

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Stand: 15.12.2019 21:51 Uhr

von Oliver Diedrich, NDR.de


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Esther Bejarano engagiert sich auch mit Mitte 90 noch gegen Antisemitismus und Rassismus.

„Frech wie Oskar“, nannte ihr Vater sie, als Esther Bejarano ein kleines Kind war. Am 15. Dezember wurde Bejarano 95 Jahre alt – und „brav“ sein kann und will sie immer noch nicht: Wenn in ihrem Wohnort Hamburg ein Prozess gegen einen früheren KZ-Wächter läuft, sitzt sie im Saal und nennt die Verhandlung „eine Farce“ und „furchtbar“. Wenn in ihrer Stadt Flüchtlinge drangsaliert werden, schimpft sie öffentlich, das sei „eine Schande für die Stadt“. Und wenn irgendwo Neonazis aufmarschieren, singt sie laut mit Rappern gegen Rassismus und Antisemitismus an.

Bejarano mischt sich ein, weil sie aus Erfahrung weiß, dass allzu viele Menschen lieber weg gucken. Als junge Frau hat sie Auschwitz überlebt. Danach ging sie nach Palästina. In den 1960er-Jahren kehrte Bejarano nach Deutschland zurück. Damals merkte sie rasch, dass auch der Rechtsextremismus überlebt hatte. Seit Jahrzehnten engagiert sich Bejarano dafür, Auschwitz nicht zu vergessen. Sie ist eine vielfach ausgezeichnete Friedensaktivistin und bekam das Große Bundesverdienstkreuz.








Esther Bejarano feiert 95. Geburtstag

Hamburg Journal

Mit 18 Jahren wurde Esther Bejarano ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Sie überlebte und kämpft bis heute gegen das Vergessen. Nun wird Esther Bejarano 95 Jahre alt.

„Du wirst noch Schlimmeres erleben“

Bejarano wird als Esther Loewy im Saarland geboren. Ihre Mutter ist Jüdin, ihr Vater Halbjude und Kantor einer jüdischen Gemeinde. Esther ist die Jüngste von vier Geschwistern. In ihrem Buch „Erinnerungen“ beschreibt sie ihre unbeschwerte Kindheit in einem musikalischen Elternhaus. Doch als Esther zehn Jahre alt ist, ändert sich ihre Welt: „Der Antisemitismus machte sich breit.“ Sie und ihre Geschwister und alle jüdischen Kinder dürfen plötzlich nicht mehr auf „arische“ Schulen. Bejarano erzählt, wie damals die Repressionen zunehmen. Wie Freunde und Familienmitglieder ins Ausland fliehen vor der immer wilderen NS-„Rassenpolitik“.

Esther wird schließlich von ihren Eltern in ein Vorbereitungslager zur Auswanderung nach Palästina geschickt. Doch zur Emigration kommt es nicht mehr. 1941 stecken die Nazis sie und andere Auswanderungswillige in Zwangsarbeiterlager. Bei einer Konfrontation mit Polizisten bricht die 16-jährige Esther in Tränen aus. „Hab dich nicht so, du wirst noch Schlimmeres erleben“, sagt man ihr da.

Esther Bejaranos Leben in Bildern

Im Viehwaggon nach Auschwitz

Am 20. April 1943 steigt Esther in Auschwitz aus einem Viehwaggon. In Ihrem Buch erinnert sie sich, wie bei der Ankunft alle Kranken, Mütter mit kleinen Kindern, Schwangere und Ältere ausgesondert werden. „Sie fuhren in die Gaskammern, was wir damals noch nicht wussten.“ Die anderen Gefangenen müssen sich vor den SS-Männern ausziehen und nackt die Haare scheren lassen. Dann wird ihnen eine Nummer auf den Arm tätowiert. „Ich bekam die 41948. Namen wurden abgeschafft, wir waren nur noch Nummern.“ Sie und ihre Mitgefangenen schlafen auf Brettern, ohne Stroh und ohne Decken. Sie erhalten wenig Essen, müssen Steine schleppen. „Sie waren so schwer, dass einige Frauen schlapp machten.“ SS-Wächter prügeln auf die Geschwächten ein. Esther ist zierlich und nur 1,48 Meter groß. „Ich glaube, wenn ich nicht das Glück gehabt hätte, aus dieser Kolonne raus zu kommen, wäre ich elendig zugrunde gegangen.“

Esther muss die Musik zum Sterben spielen

Doch Esther hat Glück. Sie wird gefragt, ob sie im Lager-Orchester mitwirken kann. Gesucht wird eine Akkordeonspielerin. Obwohl sie das Instrument gar nicht beherrscht, sagt sie zu. Es gelingt ihr, die richtigen Töne zu treffen. Das ist ihre Rettung. Zwar ist die Verpflegung für die Orchestermitglieder genauso karg wie für alle anderen, doch die schwere, tödliche Arbeit in den Außenlagern von Auschwitz bleibt ihnen erspart. „Täglich sahen wir abgemagerte Leichen auf den Straßen liegen. Wir sahen tote Frauen am Stacheldraht hängend. Frauen, die aus ihrer Verzweiflung an den geladenen Zaun liefen, um ihrem Leben ein Ende zu machen.“ Das Orchester spielt, wenn die anderen zur Arbeit abmarschieren. Bejarano erzählt auch, wie sie am Tor stehen und Musik machen mussten, wenn neue Opfer für die Gaskammern angeliefert wurden. „Als die Menschen die Musik hörten, dachten sie sicher, wo Musik spielt, kann es ja so schlimm nicht sein.“

Das Akkordeon ist die Rettung


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Das Akkordeon bleibt auch nach dem Krieg ihr Instrument. 1946 spielt Esther (l.) in einem Kindergarten in Palästina.

Esther erkrankt an Typhus. Mit hohem Fieber kommt sie ins Lazarett. Wie alle jüdischen Häftlinge bekommt sie keine Medikamente. Sie ist dem Tode nah. Doch offenbar rettet sie ihre Bedeutung für das Orchester: Ein wichtiger SS-Mann sorgt dafür, dass Esther doch Medizin erhält und gesund gepflegt wird. Ihr Fürsprecher ist Otto Moll, der in Auschwitz-Birkenau die Gaskammern und Krematorien leitet. Ausgerechnet der gefürchtete Sadist Moll fühlt sich für die Musik im Lager verantwortlich. Ein Mann, der Gefangene von seinen Hunden zerfleischen lässt und Kinder bei lebendigem Leib verbrennt.

Nach einigen Wochen spielt Esther wieder im Orchester mit, wenn andere Gefangene zum Sterben abgeführt werden. Als eine bessere Akkordeonistin auftaucht, übernimmt sie die Blockflöte. Doch dann bekommt sie Keuchhusten und kann vorerst nicht mehr spielen. Moll sorgt dafür, dass sie eine Zeit lang nicht bei den Proben mitmachen muss. „Was ihn dazu bewegt hat, weiß ich nicht.“

Genug „arisches Blut“, um leben zu dürfen?

„Ich habe viel Glück in meinem Leben gehabt, ein ganz großes Glück, ein unheimliches Glück“, sagt Bejarano Jahrzehnte später. Eines Morgens werden die Gefangenen, die „arisches Blut in ihren Adern“ haben, aufgefordert sich zu melden. Sie sollen verlegt werden. Esther hat eine christliche Großmutter. Es sei ihr schwer gefallen, ihre Mithäftlinge zu verlassen, doch: „Meine Freundinnen meinten, ich hätte geradezu die Pflicht zu versuchen herauszukommen, damit ich erzählen könnte, was für schreckliche Verbrechen an uns begangen wurden.“ Esther wird mit 70 weiteren Frauen ins KZ im brandenburgischen Ravensbrück gebracht. Dort muss sie für die Siemens-Werke arbeiten. Als sich im April 1945 die Sowjettruppen nähern, zwingen die Nazis die Insassen zum „Todesmarsch“ ins mecklenburgische Malchow. Esther überlebt. In den Wirren der letzten Kriegstage kann sie entkommen. Sie wird von US-Soldaten gerettet. Diese hätten ihr sogar ein Akkordeon geschenkt. In ihren Erinnerungen beschreibt Bejarano, wie die Sieger auf einem Marktplatz ein großes Porträt von Adolf Hitler anzünden. „Die Soldaten und die Mädchen aus dem KZ tanzten um das Bild herum, und ich spielte Akkordeon.“

Nach 15 Jahren Israel Rückkehr nach Deutschland


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In Hamburg eröffnet Esther Bejarano Anfang der 1960er-Jahre eine Wäscherei.

Erst nach dem Krieg erfährt Esther, dass ihre Eltern und ihre Schwester Ruth umgebracht wurden. Sie verbringt die nächsten 15 Jahre in Israel, macht eine Ausbildung als Sängerin. Sie heiratet Nissim Bejarano und bekommt zwei Kinder. Ihr Mann ist Kommunist – er kommt mit den politischen Verhältnissen immer weniger zurecht. Und Esther erträgt die Hitze in Israel nicht. 1960 beschließen sie, das Land zu verlassen. Trotz vieler Zweifel entscheiden sie sich, nach Deutschland zu gehen. Sie ziehen nach Hamburg, weil sie von Freunden hören, dass die Stadt schön sei und die Menschen freundlich. Sie eröffnen eine kleine Wäscherei. Nissim arbeitet zusätzlich in einem Hähnchengrill auf der Reeperbahn, später eröffnet er in Uetersen eine Diskothek. Doch sie müssen den Club dort wieder schließen, laut Bejarano werden sie von antisemitischen Einwohnern vertrieben. Zurück in Hamburg geht es aufwärts. Esther eröffnet eine Boutique, ihr Mann wird Feinmechaniker, ihr Sohn Versicherungskaufmann, ihre Tochter Sängerin.

Vergangenheit holt sie ein

In den 70er-Jahren holt ihre Vergangenheit sie wieder ein. Bejarano erzählt, wie in der Nähe ihres Ladens Mitglieder der rechtsextremen NPD einen Infostand aufbauen. Sie muss mit ansehen, wie die Polizei gewaltsam gegen Menschen vorgeht, die gegen die Neonazis protestieren. „Jetzt wusste ich, dass ich anfangen musste, antifaschistische Arbeit zu machen.“

Videos

118:38

Die 94-jährige Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano erzählt von ihrer Zeit im Konzentrationslager. In der Christuskirche in Hamburg-Othmarschen stellen ihr Schüler dazu Fragen.
Video (118:38 min)

Engagement gegen Rechts

Seitdem ist Esther Bejarano auf Hunderten Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus gewesen. Über ihr Leben schreibt sie gemeinsam mit anderen Autorinnen zwei Bücher. Sie erzählt in Schulen von ihrer Zeit in Auschwitz. Sie protestiert auf Demos gegen Neonazis. Sie übernimmt den Vorsitz des deutschen Auschwitz-Komitees. Sie ergreift das Wort für Flüchtlinge und singt mit der Band Microphone Mafia auf Konzerten gegen Rechts. Sie mischt sich ein, wo immer sie es für notwendig hält: Kurz vor ihrem 95. Geburtstag zum Beispiel schreibt sie einen offenen Brief an Finanzminister Olaf Scholz (SPD), nachdem der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) wegen des Verdachts des Linksextremismus die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. „Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!“, beklagt Bejarano. Sie ist Ehrenvorsitzende der VVN-BdA.

Obwohl sie hier lebe, sei Deutschland nie wieder ihre Heimat geworden, sagt Bejarano: „Weil noch zu viele Nazis hier herumlaufen, die mich an das Vergangene erinnern.“

Eine Jüdin in Deutschland – 30 Jahre nach Auschwitz

„Ich sah, wie Neonazis ihre Flugblätter verteilten, wie sie auf Gegner einschlugen. Ich sah, wie die Polizisten daraufhin die Antifaschisten verhafteten. Das war zu viel für mich. Die Polizisten schützten die Nazis. Ich sagte denen, ich sei im KZ gewesen und ich könne nicht begreifen, dass sie die Nazis schützten. Da sagte einer der Polizisten, in Russland gäbe es auch KZs und außerdem sollte ich nach Hause gehen, sonst würde ich noch einen Herzinfarkt bekommen.“
Erinnerungen der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano

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Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit – für viele junge Deutsche nur noch ein Kapitel im Geschichtsbuch. Warum ist es heute und in Zukunft wichtig, die Erinnerung zu bewahren?
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Mehr als sechs Millionen Juden wurden während der NS-Zeit von Deutschen systematisch ermordet. Jedes Jahr am 27. Januar erinnert ein Gedenktag an alle Opfer des Nationalsozialismus.
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Dieses Thema im Programm:

Kulturjournal |
28.01.2019 | 22:45 Uhr

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„Alman-Taxi“ mit Idil Baydar: „Deutsche Männer sind nicht sehr sexuell“

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Titel eines älteren Films gesucht

Hallo Filmfans,

seit Jahren suche ich nach einem älterem, vermutlich französischem Spielfilm, aber trotzt stundenlangem gesurfe leider ohne Erfolg.
Nun kam mir die Idee Sie zu kontaktieren, sollte sich doch niemand besser mit Filmen auskennen;-)

Leider kan ich mich nicht mehr an die Details erinnen.
Vom Stil her a la Chabrol, o.a.. Aber in den Filmographien der großen franz. Regisseure bin ich ebenfalls nicht fündig geworden.
Gedreht vermutlich irgendwann 1960 – 80.
Spielt eher auf dem Land, bzw. am Rande einer Kleinstadt.
Ein junger Mann kommt neu in den Ort (Reporter???) und lernt ein Ehepaar kennen, das eine ideale Ehe zu führen scheint. Das Ehepaar – beide irgendwas akademisches, mit modernerem Haus – unternimmt sehr viel mit dem Mann, sie werden vermeundliche Freunde.
Der Mann kann das Glück des Paares immer weniger ertragen und versucht einen Keil zwischen sie zu treiben.
Er verfolgt die Frau und findet heraus, dass sie fremd geht worauf er sie verrät. Daraufhin scheint er sein Ziel erreicht zu haben, denn das Paar trennt sich. Aber – und das fand ich so toll – sie trennen sich ohne großen Krach, würde- u. respektvoll und ließen auch dem Mann gegenüber keinen Zorn raus, nur Mißachtung. Sprich, auch in der „Niederlage“ waren sie ihm noch überlegen.

Was würde ich mich freuen, wenn die Suche nach diesem Film, nicht mehr regelmäßig in meinem Kopf „aufpoppen“ würde;-)

Gruß&Dank



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