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Torsten Sträter: In meinem Leben gab es Leere und Hoffnungslosigkeit Comedian litt jah

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Osnabrück – Torsten Sträter: In meinem Leben gab es Leere und Hoffnungslosigkeit

Comedian litt jahrelang unter Depressionen / „Ich habe nie viel Kohle gehabt“

Osnabrück. Torsten Sträter ist derzeit einer der beliebtesten deutschen Komiker und erfolgreicher Autor, kennt aber auch ganz andere Zeiten in seinem Leben. Jahrelang litt der 53-Jährige unter Depressionen. „Bei mir gab es diese Leere und Hoffnungslosigkeit, ich konnte über nichts lachen und nichts fühlen. Absolut entsetzlich“, sagte Sträter in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Depression ist eine tiefschwarze, unendliche Traurigkeit, die dir Dinge plausibel macht wie Suizid. Du denkst: Wenn du es geschickt anstellst, kannst du alle Probleme auf einen Schlag lösen. Wenn sich diese Plausibilität der schwarzen Gedanken einschleicht, musst du unbedingt etwas dagegen unternehmen.“

Sträter begab sich mehrmals in Behandlung: „Ich habe eine Therapie angefangen, zwischendurch eine gemacht und gehe auch jetzt ab und zu zum Therapeuten. Ich habe damals vor 20 Jahren Antidepressiva bekommen. Vor vier Jahren habe ich die noch einmal genommen, weil mich der Tod meiner Mutter so erwischt hat. Jetzt ist aber alles gut.“

Seine Vergangenheit sei insgesamt nicht gerade rosig gewesen: „Nach der Scheidung meiner Eltern verarmten wir. Ich habe nie viel Kohle gehabt. Irgendwann kommt es dir normal vor, nur mit den paar Euro auszukommen und zu wissen, an Urlaub ist gar nicht zu denken, und ich muss noch zehn Tage warten, bis ich mir dies oder das leisten kann – wie zum Beispiel essen gehen.“ Über diese Erfahrung sei er heute froh: „Wenn ich mit 30 viel mehr Geld verdient hätte, wäre ich wahrscheinlich durchgedreht. Und ich hätte versucht, all meine pubertären und postpubertären Fantasien finanziell zu erfüllen. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Ich brauche ganz viele Sachen nicht.“

Das gilt allerdings nicht für Schuhe: „Ich habe ein Faible für Schuhe entdeckt, also für schöne Stiefel. Weil ich immer billige Schuhe hatte, trage ich jetzt teurere. Das gönne ich mir einfach. Genauso geht es mir mit Klamotten. Wenn ich irgendwo in einer netten Boutique etwas sehe und es mir dann auch noch passt, also wo ich die Plauze drunterkriege, dann kaufe ich das. Das ist ein reiner Lustkauf.“

Nach seinem Wehrdienst machte Sträter in den 1980er-Jahren eine Ausbildung zum Herrenschneider. „Fand ich gut“, sagte der Comedian im „NOZ“-Interview. „Ich war und bin ein großer Kostüm- und Maskenfreund. Batman, Zorro, all diese Charaktere haben mich als Kind sehr geprägt. Ich habe als Jugendlicher versucht, etwas zu nähen, und dabei die Bluse meiner Mutter kaputt geschnitten. Die fand das mäßig geil, also war richtig sauer. Ich war einer von den Jungs mit 14, von denen es hieß: Der ist bestimmt schwul. Weil ich oft in Stoffläden unterwegs war und nach billigen Stoffresten gefragt habe. Daraus habe ich dann etwas Brauchbares genäht.“

OTS: Neue Osnabrücker Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/nr/58964 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2

Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207





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Bild-„Tatort“-Inspektor – Was passiert einer Koks-Kommissarin? – TV

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Es war ein Geburtstag der besonderen Art.

Anlässlich ihres 30-jährigen Dienstjubiläums begegnet Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 58) einem alten Bekannten, mit dem sie nicht nur der Beruf verbindet.

Was passiert einer Koks-Kommissarin?

In ihrem Fall „Die Pfalz von oben“ konnte der „Tatort“-Zuschauer Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 58) beim Konsumieren einer weißen Substanz beobachten. Die Vermutung, dass es sich um Kokain handeln könnte, liegt nahe. Die Sache blieb folgenlos – im echten Leben undenkbar. Die hoheitlichen Aufgaben und Befugnisse eines Polizisten erfordern „eine unbedingte Rechtstreue“. Der Besitz von Rauschgiften in einer „nicht geringen Menge“ kann wie bei jedem anderen Bürger auch zu einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe führen. Außerdem droht ein Disziplinarverfahren, das eine Versetzung bis zur Suspendierung zur Folge haben kann.

Wie entstand die Idee einer Fortsetzung von
„Tod im Häcksler“?

Annette Gilcher vom SWR zu BILD: „Die Idee zu der Fortsetzung hatte der Redakteur Ulrich Herrmann. Er wollte gern zum Geburtstag des Formats die Geschichte zwischen Lena Odenthal und Stefan Tries weitererzählen. Mit Stefan Dähnert (dem Drehbuchautoren, Anmerkung der Redaktion) arbeiten wir ohnehin immer mal wieder zusammen, deshalb sprach er ihn an, ob er interessiert daran sei, noch mal mit Lena Odenthal die Westpfalz zu erkunden. Der Plan hing dann noch davon ab, ob Ben Becker sowohl Lust als auch Zeit haben würde mitzumachen. Als das klar war, wurde losgelegt.“


„Tod im Häcksler“ war 1991 der dritte Tatort von Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Damals auch dabei: Ben BeckerFoto: SWR/Johannes Hollmann

Dürfen Polizisten wirklich nur zu zweit Streife fahren?

Ja! Streifen sind aus Sicherheitsgründen beziehungsweise Eigenschutz grundsätzlich zu zweit durchzuführen. Ausnahmen bilden beispielsweise Kontaktbeamte.

Gibt es provisorische Reviere an Orten wie im „Tatort“ in einer Kegelbahn?

Das wäre allenfalls eine Ausnahme bei einer laufenden Lage. Im Regelfall würde die Polizei auf umliegende Reviere ausweichen.


Ulrike Folkerts spielt seit 30 Jahren die Rolle der „Lena Odenthal“ und zählt zu den beliebtesten Ermittlerinnen in Fernsehdeutschland
Ulrike Folkerts spielt seit 30 Jahren die Rolle der Lena Odenthal und zählt zu den beliebtesten Ermittlerinnen in FernsehdeutschlandFoto: picture alliance / Stephan Persc

Warum gibt es für den französischen Text keine Untertitel?

Annette Gilcher vom SWR zu BILD: „Die Redaktion hat darüber nachgedacht, kam aber zu dem Schluss, dass die wenigen Stellen sich durch den Kontext selbst erklären und man den Fluss nicht unterbrechen muss.“

Wie viele Fälle von Bestechlichkeit gibt es wirklich bei der Polizei in Rheinland-Pfalz?

Es sind keine bekannt. Ein Sprecher des LKA Rheinland-Pfalz zu BILD: In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) werden nur bei Opfern einer Straftat ausgewählte Berufsgruppen dezidiert erfasst. Der Beruf von Tatverdächtigen (in diesem Fall: Polizeibeamte) ist dagegen in keinem Fall ein Erfassungsparameter.“

Wie und wann geht es weiter mit Lena Odenthal?

Annette Gilcher vom SWR zu BILD: „Der nächste Lena-Odenthal-„Tatort – Leonessa“ ist bereits fertig, spielt in einer Ludwigshafener Hochhaussiedlung und erzählt eine auch wieder sehr bewegende Geschichte um drei einigermaßen haltlose, aber anrührende Jugendliche. Der ,Tatort‘ danach stammt wieder von Thomas Bohn, da geht es um den Betreiber einer Security-Firma, der sowohl Aufträge der öffentlichen Hand bekommt als auch Beziehungen zur dubiosen Türsteher-Szene unterhält.“





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Loredana – Genick (Cover Giuseppe Riggio)

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LOREDANA – GENICK (prod. Miksu & Macloud)
Loredana – Genick (Cover Giuseppe Riggio)
Das ist mein Cover zu dem Song von Loredana “Genick“
Giuseppe Riggio Cover.

Prod by. Noah Zane
Video by Tim Respondek

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Snapchat: GSEMusic

Es handelt sich hier um ein Cover. Ich habe keine Rechte an diesem Song.

Auf meinem Channel geht es um Musik, lustige Vlogs, Unterhaltungsvideos oder lustige Challenges.
Ich nehme euch mit auf meine Reise und ihr bekommt Einblicke hinter die Kulissen. Wie entsteht ein Song? Ihr bekommt Einblicke über mein Musikleben und über mein Leben als Youtuber.

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News im Video: Sauerstoff-Bar – In Neu Delhi zahlt man für frische Luft

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Sauerstoff aus der Dose. Wie war das noch mal mit der frischen Luft? Für die Bürger in Neu Delhi ist der Versuch an saubere Luft zu kommen gar nicht so einfach. Bilder von Donnerstag zeigen, wie die Luftverschmutzung in Indiens Hauptstadt Ausmaße annimmt, die eine klare Sicht kaum noch möglich macht. Wer davon genug hat, besucht die Sauerstoffbar, die es hier seit Juni dieses Jahres gibt. Für etwa sieben Euro gibt es hier 15 Minuten lang frischen Sauerstoff. In verschiedenen Geruchssorten. „Ohne sauberen Sauerstoff ist es sehr schwierig, auch für das Herz. Man kann gereinigtes Wasser trinken, aber die Luft ist ungenießbar. Hier bekomme ich 99 Prozent Sauerstoff, sie geben ihr bestes. Wir haben Glück. In den letzten Tagen schwankte die Luftqualität von der Kategorie „schlecht“ bis „stark plus“. Die Betreiber der Bar sagen, dass eine Sitzung den Körper schon entgiftet. Zudem werde man energetisiert und die Kunden fühlten sich entspannt.



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