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Trailer „The devil next door“

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Die limitierte Serie „The devil next door“ – zu deutsch „Der Teufel wohnt nebenan“ – erzählt in fünf Folgen die Geschichte von John Demjanjuk, einem aus der Ukraine stammenden Automechaniker, der in den 1980er-Jahren als Rentner ein friedliches Leben in einem Vorort von Cleveland im US-Bundesstaat Ohio führte. Doch das sollte jäh unterbrochen werden, als eine Gruppe Holocaust-Überlebender den inzwischen alten Mann als „Iwan den Schrecklichen“ wiedererkannten – einen der grausamsten KZ-Aufseher der Nazi-Zeit, der für das Foltern und Töten von über einer Million Juden verantwortlich gewesen sein soll. Demjanjuk wurde nach Israel ausgeliefert und vor Gericht gestellt – der Beginn eines der medienwirksamsten Gerichtsprozesse der israelischen Geschichte.



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Vor 30 Jahren: Pilot landet im Havelland auf dem Acker | Umschau | MDR

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30 Jahre nach der spektakulären Landung einer ausrangierter IL-62 erinnert sich nicht nur die Umschau an den besonderen Moment. In Stölln kommen alle Beteiligten zum Jubiläum zusammen, auch Pilot Heinz-Dieter Kallbach.

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So wird man Donald Trump nicht schlagen | ZEIT ONLINE

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Ach, es war so schön. Damals, als dieser aufstrebende, unbekannte Politiker die Massen begeistert hat. Mit Reden voller „hope“ und „change“. Viel mehr musste auch gar nicht auf die kunstvollen Wahlplakate geschrieben werden. Der junge Senator aus Illinois war die Botschaft für Amerika, ein Versprechen, dass alles anders werden könnte nach acht Jahren George W. Bush, einem konservativen Rechtsruck im Land, zwei Kriegen und viel Frust. Elf Jahre ist es her, dass Barack Obama in der Nacht des 4. November 2008 in Chicago seine Siegesrede hielt. 

„Hallo Chicago, wenn es da draußen immer noch jemanden gibt, der daran zweifelt, dass in Amerika alles möglich ist, wenn es jemanden gibt, der glaubt, der Traum unserer Gründerväter sei nicht mehr lebendig, der an der Kraft der Demokratie zweifelt – dann ist diese Nacht unsere Antwort darauf“, begann der erste afroamerikanische Präsident der USA seine Rede.

Diese Novembernacht ist lange her. Heute spricht bei seinen exzellent bezahlten Vorträgen ein anderer Obama. Einer, der seine Partei vor einem radikalen Linksschwenk warnt. „Der Durchschnittsamerikaner ist nicht der Ansicht, dass wir das ganze System niederreißen und neu aufbauen müssen“, sagte er bei einer Veranstaltung Ende vergangener Woche. Ein zu linker Kandidat, so die nicht neue These, werde zu viele Wählerinnen und Wähler verschrecken, die dann ihre Stimme Donald Trump geben. Ein Alptraumszenario für die Demokraten. Aber eins, das man nicht lösen wird, indem man sich weiter ständig der Frage widmet: „Wie links ist zu links?“

Obama war ein guter Präsident, aber wahrlich nicht der linke Heilsbringer, zu dem ihn sein Wahlkampfteam gemacht hat und den so eine Mehrheit der Amerikaner gewählt hat. Er war ein moderater Demokrat, einer, der Kompromisse gemacht hat. Ein Präsident, der – frustriert durch die Mühen der Ebene der Washingtoner Politik und einen Kongress, der in weiten Teilen seiner beiden Amtszeiten republikanisch dominiert war – getan hat, was möglich war. Darunter eine historische Gesundheitsreform, Obamas wohl größter Erfolg. Darunter aber auch Rettungspakete für Banken, ausgeweitete Drohnenkriege, die Förderung der Öl- und Gasindustrie.

Auf Obamas Aussagen folgte am Wochenende, was folgen musste: unzählige Artikel über die Frage, wo sich die einzelnen Präsidentschaftsbewerber nun einsortieren innerhalb des linken Spektrums. Ein Hashtag #TooFarLeft, unter dem auf Twitter vermeintlich zu linke Inhalte wie Mindestlohn und Gesundheitsversorgung geteilt werden. Und Spekulationen darüber, ob Obama mit seinen Äußerungen nicht nur die weiter links stehenden Kandidaten Bernie Sanders oder Elizabeth Warren treffen, sondern gleichzeitig seinen ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden stärken wollte – dem er bis jetzt eine offizielle Unterstützung verwehrt hat.

Mit einem „Alles ist möglich“-Gefühl allein gewinnt man das Weiße Haus nicht

Das alles wird den Demokraten nur überhaupt nicht helfen, Trump im kommenden Jahr zu schlagen. Dass „in Amerika alles möglich ist“, wie Obama es einst formulierte, hat nicht nur seine Wahl gezeigt, sondern auch die von Donald Trump. Und es wäre naiv zu glauben, dass die Demokraten nur dank dieses „Alles ist möglich“-Gefühls das Weiße Haus zurückerobern.

Wahlen funktionieren in Amerika zwar stark über Bilder, Projektionen, Versprechen und Verheißungen – Obama wie Trump haben das bewiesen. Aber sie hängen eben auch in einem hohen Maße von einer kleinen Gruppe Wählerinnen und Wähler in wenigen Staaten ab, die politisch nicht festgelegt sind und sich alle vier Jahre neu entscheiden. 

Dafür ist es natürlich wichtig, inwieweit Umfragen darauf hinweisen, dass Menschen von umfassenden Bildungsideen, tiefgreifendem Klimaschutz und anderen, aus demokratischer Sicht sehr linken Ideen abgeschreckt werden. Aber für die Demokraten muss es darum gehen, diese Wählerinnen nicht darüber zu erreichen, ihnen eine vermeintlich linke Idee als akzeptabel zu verkaufen. Sondern es muss darum gehen, eine gute inhaltliche Idee eben als genau das zu präsentieren: eine gute Idee. Egal mit welchem Label. Und deutlich zu machen, warum diese Politik unterstützenswert ist.

Ein Mindestlohn, ein gerechteres Bildungssystem und umfassender Klimaschutz sollten unbedingt dazu gehören. Das richtig zu verkaufen, nicht über eine verschreckendes „Achtung links“, muss die Aufgabe sein. Elizabeth Warren hat übrigens nach Obamas Äußerung nicht darauf reagiert, ob sie nun zu links sei oder nicht. Und ihn für seine umfassende – für konservative Wähler unerträgliche – Gesundheitsreform gelobt.

Der Kohlearbeiter im Mittleren Westen hat seinen Job schon seit Jahren verloren. Trump wird ihn nicht zurückbringen, und egal ob Biden, Sanders oder Warren gegen ihn antreten, auch sie werden ihn nicht zurückbringen. Viele Menschen in den USA haben Angst um ihre Zukunft. Die Demokraten haben Angst vor einer falschen Richtung und damit vor vier weiteren Jahren Donald Trump. Mit Ängsten ist das so seine Sache: Sie machen starr, unbeweglich und unfrei. Antworten auf die Ängste der Menschen formulieren, das ist die Aufgabe der Demokraten, wollen sie die Präsidentschaftswahl gewinnen. In Sachen Verkaufe können sie dabei durchaus von Obama lernen. Aber sie müssen sich dafür vor allen Dingen von unnötigen Debatten und den darin liegenden Ängsten endlich befreien.





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Alles in eigener Sache | ZEIT ONLINE

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Ihre zweite Seite widmen die Journalisten der Berliner
Zeitung
traditionell dem „Tagesthema“. An diesem Montag ist das
ein eher ungewöhnliches: die Berliner
Zeitung
selbst. Online haben die Journalisten sogar die Rubrik „In eigener Sache“ angelegt. Die füllt sich vor
allem mit Texten zur Spitzelvergangenheit
des Neueigentümers
Holger Friedrich.

Rechercheure
der Welt am Sonntag
hatten den IT-Unternehmer, der zusammen
mit seiner Frau Silke Friedrich im September überraschend als Käufer der
Berliner Zeitung
auftrat, mit seiner eigenen Stasiakte konfrontiert. Friedrich gab in einem am Freitag veröffentlichten Text zu, als Soldat Berichte über Kameraden geschrieben zu haben,
sprach allerdings auch von einer „Notsituation“: Das DDR-Regime habe
ihn erpresst. Die Alternative sei der Knast gewesen. Er habe sich zudem bei der
ersten sich ihm bietenden Gelegenheit „der Zwangssituation durch
aktive ‚Dekonspiration‘ entzogen“ und fortan „die Kooperation mit dem
MfS verweigert“. Dennoch ist die Empörung nun groß. Der Bild-Chefredakteur Julian Reichelt nutzte diese Vorlage gar, um auf Twitter den
gesamten Titel zu
diskreditieren
: „Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist die Berliner
Zeitung
wieder in Stasihand.“

Die Redaktion erklärte am Sonntag, sie wolle „diesen Fall
journalistisch aufbereiten (…), Fakten sammeln, die Akten – die Opfer- und die
Täterakte – einsehen (…), sich ein Bild machen und auch Experten bitten, sich
ein Bild zu machen, (…) versuchen, mit Menschen zu reden, die in den Akten
auftauchen“. Die Redaktion muss ihre journalistische Energie jetzt also
nicht zuletzt ihrem eigenen Besitzer widmen – 30 Jahre nach dem Mauerfall und
in einer Zeit, in der sie nach langjähriger Ausdünnung ohnehin kaum weiß, wo
sie Ressourcen für Langzeitrecherchen hernehmen soll.

Ihr Neueigentümer hat den Redakteurinnen und Redakteuren
aber noch weiteren Ärger gebracht. Die Zeitung hatte am 8. November auf ihrer Titelseite
über eine „Ostdeutsche Erfolgsstory in der Medizin“ berichtet: Die Firma Centogene
aus Rostock ging in den USA an die Börse. So weit, so berichtenswert – auch andere Medien wie die ARD taten das. Es fehlte jedoch eine
Information, die der Spiegel spitzbekam
und am Freitag veröffentlichte: Friedrich, der
einst mit dem Verkauf eines IT-Unternehmens nach eigenem Bekunden zu „viel
zu viel Geld“ kam, sitzt im Aufsichtsrat der Firma, die seine Redaktion
bejubelte.

Ja, der Hinweis auf Centogene sei von Friedrich gekommen, erklärt die
Redaktion nun im hauseigenen „Tagesthema“ und betont: „Weder der Chefredaktion noch den beiden Wissenschaftsredakteuren war zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass Holger Friedrich an dem Unternehmen beteiligt ist.“ Man werde
die Berichterstattung fortan „ausnahmslos darauf prüfen, ob geschäftliche
Interessen des Unternehmerehepaares Friedrich oder unseres Hauses davon
berührt sind – und dies öffentlich machen“.

„Wir sind wie ein schönes Stahlboot“

Und dann ist da noch die „Berliner Botschaft“ der
Friedrichs, wie ihr
Editorial
in der gedruckten Ausgabe vom 8. November betitelt war. Darin hatten sie
einerseits nach Tempo und Fortschritt gerufen und sich etwa gefragt, ob Wahlen
nicht öfter und via Smartphone machbar wären. Andererseits erklärten sie aber
auch, sie wollten „einen Beitrag“ leisten zur „außerparlamentarischen Opposition in neuem Format, auch im Sinne bürgerlicher Selbstermächtigung“. Für Irritationen sorgten weiter ihre Äußerungen zum Thema Russland („Warum etwa haben wir 2001 die ausgestreckte Hand von
Herrn Putin nicht ergriffen?“) und ihre Huldigung des letzten Generalsekretärs des
SED-Zentralkomitees, Egon Krenz („Wir sind ihm dankbar und
möchten fragen, ob es in gleichem Maße groß war, ihn neben anderen zu
viereinhalb Jahren Haft zu verurteilen“).

Seit Erscheinen dieses Editorials rätseln viele, was die
Mission der Neuverleger ist. „Bürgerliche Selbstermächtigung:
Ist das etwa nicht der Sound von Pegida?“, fragt etwa der frühere Chefredakteur der Berliner
Zeitung
Uwe Vorkötter in
seiner Horizont-Analyse
. Der SPD-Nachwuchsstar Kevin Kühnert twitterte
wiederum
mit einem Link zum Editorial, es habe „zuletzt
wehgetan, die Entwicklung der Zeitung zu verfolgen“, die er gelesen habe
wie keine andere. „Diese narzisstische Horrorshow hat sie nicht
verdient.“ Redakteure bettelten
mithin
: „Bitte, bitte, uns nicht abschreiben. Wir sind noch da!“

In einem ausführlichen Interview
mit dem rbb-Sender radioeins
, das der Autor dieses Textes mitgeführt hat, sagte Silke Friedrich kurz nach Bekanntwerden des
Eigentümerwechsels, die beiden seien auf Langfristigkeit aus: „Wir machen
keinen Sprint, sondern wir sind wie ein schönes Stahlboot, ein schöner
Verdränger, der aus dem Wasser gleitet.“ Ihr Mann Holger ergänzte, sie seien
„interessiert, eine Institution für Berlin so aufzustellen, dass sie auch
im 21. Jahrhundert ihre Bedeutung hat“. Allein: Wie passen die jüngsten
Eskapaden zur Zukunftssicherung?





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