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USA wollen Strafzölle wegen Frankreichs Digitalsteuer – Wirtschaft

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Die USA drohen Frankreich wegen der Einführung einer umstrittenen Digitalsteuer mit neuen Strafzöllen. Die Steuer diskriminiere gezielt große amerikanische Internetunternehmen wie Amazon, Google und Facebook, hieß es in einem Bericht des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Daher werde nun das Verhängen von Strafzöllen von bis zu 100 Prozent auf französische Importe im Wert von etwa 2,4 Milliarden Dollar vorgeschlagen.

Davon betroffen könnten demnach unter anderem Champagner, bestimmte Käsesorten, Joghurt, Butter, einige Kosmetikprodukte und Handtaschen sein. Ob die Strafzölle eingeführt werden, soll nach Anhörungen im Januar entschieden werden.

Nationalversammlung stimmt für Digitalsteuer

Das Unterhaus des Parlaments segnet trotz Kritik aus den USA einen Gesetzentwurf des Finanzministers ab. Die sogenannte Gafa-Steuer richtet sich vor allem gegen Google, Amazon, Facebook und Apple.


Handelsbeauftragter Lighthizer nannte es „ein klares Signal, dass die Vereinigten Staaten gegen Digitalsteuern vorgehen werden, die US-Firmen diskriminieren oder anderweitig unzulässig belasten“. Auch Steuerinitiativen von Österreich, Italien und der Türkei könnten auch einer Prüfung unterzogen werden. Die US-Regierung werde sich gegen den „zunehmenden Protektionismus“ aus Europa gegen US-Internetkonzerne wehren.

Mangels einer europäischen oder globalen Lösung hatte Paris die Digitalsteuer im Alleingang eingeführt. Internetfirmen, die in Frankreich mehr als 25 Millionen Euro Umsatz erzielen, sollen demnach unter anderem Steuern auf lokale Online-Werbeerlöse zahlen. Viele der betroffenen Unternehmen haben ihren Firmensitz in den USA.

Trump: Wenn jemand die US-Unternehmen besteuere, dann die USA

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire verteidigte die Steuer. „Wir werden den Willen, die digitalen Riesen fair zu besteuern, um ein faires Steuersystem des 21. Jahrhunderts zu haben, nie, nie, nie aufgeben“, sagte der Minister dem Sender France Inter.

Das Büro des Handelsbeauftragten argumentierte hingegen, die französische Digitalsteuer verstoße aus mehreren Gründen gegen geltende Besteuerungsgrundsätze. Die Steuer diskriminiere US-Unternehmen, ziele auf Umsätze und nicht Gewinne ab und werde unabhängig von einer physischen Präsenz in Frankreich erhoben, hieß es in dem Bericht.

Die US-Regierung hatte bereits nach der Verabschiedung des Steuergesetzes im französischen Senat am 11. Juli eine Prüfung der Auswirkungen auf den US-Handel angekündigt. Wenn jemand die großen US-amerikanischen Internet-Unternehmen besteuere, dann sollten es die USA sein, teilte US-Präsident Donald Trump damals mit.

Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron werden sich am Dienstag während des Nato-Gipfels in Großbritannien treffen. Auf dem G-7-Gipfel im August hatte Macron bereits bekannt gegeben, dass er und Trump ein Abkommen erzielt hätten, das einen direkten Konflikt zwischen den beiden Ländern verhindern soll. Gespräche zu einer internationalen Vereinbarung einer Digitalsteuer hatten bislang noch keinen Erfolg.

Nato Bangen vor dem Frühstück

Bangen vor dem Frühstück

Generalsekretär Jens Stoltenberg muss zwischen so kontroversen Interessen vermitteln wie selten zuvor. Mit Frankreichs Präsident Macron ist er zum Einzelgespräch verabredet.


Von Matthias Kolb




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Abverkauf gescheitert. Spenden helfen mir und finanziell angeschlagenen Kunden/ Vielen Dank an Marco

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Eigentlich sollte Ende 2019 alle Geräte verkauft sein und mein Geschäft geschlossen werden.

Die bittere Realität:
Zwar viele Kaufanfragen, aber die meisten davon:
Haben kein Geld.

Zahlreiche Haushalte können sich keine billige neue Waschmaschine/Trockner leisten und auch kein gebrauchtes Gerät vom Händler.

Hier scheitert es oft an 10 oder 20 Euro.

Da meine Geräte mit 0 Gewinn /kostendeckend raus gehen zum Abverkauf,
würde bedeuten, das ich bei weiteren Preisnachlässen Verlust mache.
Nebst: Gewährleistung für den Kunden und allen Rechtspflichten.

Hier könnt Ihr helfen.
Bitte spendet für Menschen die bei mir als Kunde kommen, aber zu wenig Geld haben.

Jede Spende hilft !

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Vorteile Franchise – Mit System zum Erfolg – Expertenrunde DOGSTYLER / Franchiseblog #0017

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Warum FRANCHSING? Welche Vorteile bietet die Selbständigkeit innerhalb eines erprobten Systems? Oli Petszokat hat auf der Franchise Expo 2019 folgende Gesprächspartner eingeladen:

BERT DESTROOPER
Investor und Mitgesellschafter der Marke DOGSTYLER
„Du brauchst Leidenschaft für Dein Unternehmen“

BERND PLÖCKER
Firmenkundenbetreuer der Bürgschaftsbank Hessen
„Viele verlassen sich nur auf den Franchisegeber“

MAIK WENCKSTERN
Erfinder und Inhaber der Marke WENCKSTERN, HOT ROD FUN
„Eine gute Marke zieht die Medien an“

HOLGER BLAUFUß
Franchise Manager bei MC DONALD’S, seit über 30 Jahren im Unternehmen
„Unternehmer-Gen kann man nicht vererben“

STEFFEN KESSLER
Geschäftsführer FranchisePORTAL
„Franchise birgt viele Vorteile, weil viele Fehler bereits gemacht sind“

OLI PETSZOKAT
Moderator, Schauspieler und Sänger sowie Inhaber von 2 DOGSTYLER-STORES in KÖLN und auf SYLT
„Ich hatte das Gefühl, schon bei der Eröffnung bereits 3 Jahre weiter zu sein“

www.dogstyler.de

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Chancenkontinent: Zweites Afrikaforum in Rostock

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Afrikanische Märkte besitzen für die deutsche Wirtschaft viel Potenzial, schreibt der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein in seiner Einladung zum zweiten Afrikaforum. Am 3. Dezember trafen sich Vertreter Afrikas mit Politik und Wirtschaft aus Mecklenburg-Vorpommern in der IHK zu Rostock. Das Thema: der Chancenkontinent Afrika.

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