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Was Lastminute von der bankrotten Firma Thomas Cook unterscheidet

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Traditionelle Reiseunternehmen leiden unter den zahlreichen Unwägbarkeiten des Reisegeschäfts. (Bild: David Ramos / Getty Images)

Traditionelle Reiseunternehmen leiden unter den zahlreichen Unwägbarkeiten des Reisegeschäfts. (Bild: David Ramos / Getty Images)

Die Tessiner Internet-Reisefirma wächst stark, während sich die etablierten Unternehmen schwertun. Im Reisegeschäft findet ein epochaler Wandel statt.

Daniel Imwinkelried

Im Reisegeschäft vollzieht sich gerade ein Umbruch, wie er in dieser Geschwindigkeit wohl in keiner anderen Branche zu beobachten ist. Einerseits hat vor etwas mehr als einem Monat Thomas Cook, Europas zweitgrösstes Reiseunternehmen, Konkurs anmelden müssen. Anderseits gelang es der in Chiasso ansässigen Online-Reisefirma Lastminute.com in den ersten neun Monaten des Jahres, den Betriebsgewinn (Ebitda) um 66% zu steigern. Dabei sagt eine zweite Kennzahl viel über das Geschäftsmodell von Lastminute.com aus: In den ersten drei Quartalen des Jahres betrug die Umsatzzunahme «bloss» 19%. Das Unternehmen profitierte also von einem starken Leverage-Effekt, wie er typisch ist für Internetfirmen: Ein Umsatzanstieg ging mit einer überproportionalen Erhöhung des Gewinns einher.

Dagegen litt Thomas Cook unter den zahlreichen Unwägbarkeiten des traditionellen Reisegeschäfts. Die vielen Billigfluganbieter setzten die eigene Airline unter Druck, und Thomas Cook wurde wie viele Konkurrenten von den sich rasch ändernden Reisepräferenzen auf dem falschen Fuss erwischt. Die Anbieter hatten sich in den zwei vergangenen Sommersaisons mit Kontingenten in Spanien eingedeckt, weil diese Region zuvor gut gelaufen war. Jüngst zog es aber wieder mehr sonnenhungrige Nordeuropäer in die Türkei, nachdem sie dieses Land zuvor gemieden hatten. Teilweise blieben die Reiseveranstalter auf ihren Spanien-Kontingenten sitzen.

Solche abrupten Richtungswechsel der Reiseströme können Lastminute.com und anderen Internetfirmen nicht viel anhaben. Sie erwerben keine Flug- und Hotelkontingente, sondern schnüren gleichsam in Echtzeit Reisepakete, wenn die Kunden solche nachfragen.

Der Generationenwechsel im Reisegeschäft spiegelt sich auch im Aktienkurs von Lastminute.com. Im laufenden Jahr hat sich dieser fast verdreifacht. Als die Firma am Donnerstag ihr Quartalsergebnis präsentierte, sank der Kurs vorerst um 4%, bei Börsenschluss stand noch ein Verlust von 2,3% zu Buche. So rasant waren die jüngsten Kursgewinne von Lastminute.com, dass die Kursziele der meisten Aktienbroker pulverisiert wurden. Eine Bewertung von Firmen mit hohem Wachstum und Leverage-Effekt ist eben immer schwierig. Lastminute.com hat jedenfalls die Chance, den Umsatz weiter zu erhöhen. Thomas Cook hat im Reiseveranstaltergeschäft einen Umsatz von 7,5 Mrd. £ erzielt, und dieses Volumen gelangt nun zumindest teilweise zur Verteilung. Als Internetfirma muss Lastminute.com nicht mehr Leute anstellen, um sich einen Teil des Kuchens zu sichern. Und dann wird das Unternehmen im Frühling wahrscheinlich zum ersten Mal eine Dividende ausschütten. Diese werde fällig, so sagte der Verwaltungsrat, sobald der Jahresgewinn mindestens 20 Mio. € betrage. Diese Schwelle hat das Unternehmen nun bereits nach neun Monaten erreicht.



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HP down 5% after Xerox bid rejection, counter offer hints

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(Reuters) – Shares of HP Inc (HPQ.N) fell as much as 5% on Monday after the personal computer maker rejected a buyout offer from Xerox Holdings Corp (XRX.N), and indicated it might instead make its own offer to take over the U.S. printer maker.

HP stock has gained about 10% and those of Xerox around 7% since Nov. 5, when the first news reports surfaced on Xerox’s $33.5 billion cash-and-stock offer to buy bigger rival HP.

The printer industry has been in decline for years as growth in purely electronic communication cuts the need for printed letters and documentation. Both HP and Xerox earn a chunk of their revenue from selling printers and related accessories.

HP said in a statement on Sunday that it recognized the potential benefits of consolidation and added that with access to diligence information on Xerox it could quickly evaluate the merits of a potential transaction.

Xerox has a market value of $8.4 billion and HP is valued at nearly $30 billion.

“We continue to believe consolidation within the printing industry makes sense given a mature and secularly challenged end demand backdrop,” Credit Suisse analysts wrote in a client note.

Activist investor Carl Icahn, who has a stake in Xerox, told the Wall Street Journal last week that he was not set on a particular structure for a deal with HP, as long as a combination is achieved.

Icahn, who also owns shares in HP, is yet to issue a statement on the latest developments.

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In its letter to HP’s board, Xerox outlined about $2 billion in savings it said could be achieved within two years of the deal.

“HP and Xerox’s portfolios are largely complimentary given different focus areas, and see opportunity for significant cost takeout if the two companies were to combine,” Credit Suisse said.

HP shares were at $19.10 in premarket trading, while those of Xerox were down 4% at $37.38.

Reporting by Supantha Mukherjee in Bengaluru; editing by Patrick Graham and Maju Samuel

Our Standards:The Thomson Reuters Trust Principles.



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Negativzinsen bei Raiffeisen vorerst vom Tisch, HP lehnt Übernahmeangebot von Xerox ab – und weitere Wirtschaftsmeldungen

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Negativzinsen für Kunden bei Raiffeisen vorerst vom Tisch

Die Raiffeisen-Banken werden ihre Kunden auch künftig von Negativzinsen verschonen. Dies sagte der Verwaltungsratspräsident der drittgrösste Bankengruppe der Schweiz, Guy Lachappelle, in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen vom Montag. Auf die Frage, ob auch die Raiffeisen-Gruppe künftig Strafzinsen verrechnen will, erklärte der 58-jährige Lachappelle: «Ich kann mir das nicht vorstellen.» Wenn bei Sparkonti Negativzinsen eingeführt würden, sei die Gefahr gross, dass es zu einem «bank run» komme – also dass die Sparer ihr Geld von den Banken abziehen.

Im Privatkundengeschäft erhebt unter anderem die UBS Negativzinsen für Sparer ab 2 Mio. Fr. Die Credit Suisse will per Anfang 2020 nachziehen. Bei der Raiffeisen-Gruppe hingegen gibt es keine solche Schwelle für Privatkunden. «Aber wir achten darauf, dass Kunden nicht einfach ihr Geld von anderen Banken mit Negativzinsen zu uns bringen», sagte Raiffeisen-Präsident Lachappelle weiter.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im September den Leitzins unverändert bei -0.75% belassen. Allerdings erhöhte sie per Anfang November die Freibeträge, ab denen Banken für ihr bei der SNB geparktes Geld Negativzinsen bezahlen müssen. Bei der Raiffeisen-Gruppe hiess es im September, der Druck auf die Banken, die Negativzinsen an Kleinsparer weiterzugeben, sei damit fürs Erste entschärft. Eine generelle Entwarnung wollte die Bank damals nicht geben. Sollten die Zinsen weltweit weiter fallen, so sei eine weitere Zinssenkung auch in der Schweiz nicht ausgeschlossen.

HP lehnt Übernahmeangebot von Xerox ab

Der PC-Konzern HP hat das Übernahmeangebot des Kopierer- und Druckerspezialisten Xerox abgelehnt – lässt aber die Tür für einen Deal offen. HP legt möglicherweise ein Gegenübernahmeangebot vor. Der HP-Verwaltungsrat sei zu dem Schluss gekommen, dass die Offerte den Wert von HP nicht ausreichend widerspiegelt und nicht im besten Interesse der HP-Aktionäre sei, teilte HP am Sonntag mit. Allerdings bleibe HP offen für Gespräche über einen Zusammenschluss.

Zuletzt war in Medien von einem fast 33 Mrd. $ schweren Gebot die Rede. Xerox, das selbst nur rund 9 Mrd. $ auf die Waage bringt, bot demnach vor zwei Wochen pro HP-Aktie 17 $ plus jeweils 0,137 eigene Anteilsscheine – was einem Gesamtwert von rund 22 $ entsprechen soll. Zum US-Handelsschluss am Freitag lag der HP-Kurs bei gut 20 $.

HP zeigte sich nun unter anderem darüber besorgt, dass der Deal nach bisherigen Xerox-Plänen mit Krediten finanziert werden sollte – was dann die Schuldenlast für das gemeinsame Unternehmen hochgeschraubt hätte. Im Gegenzug deutete HP an, dass für die Firma auch ein Angebot für Xerox infrage kommen könnte. Man wolle mehr über den aktuellen Zustand von Xerox wissen, zumal die geschäftliche Entwicklung der Firma angesichts des jüngsten Umsatzrückgangs Fragen aufwerfe, hiess es. Es sei zudem wichtig, dass ein Sparpotenzial im Zuge einer Fusion genau geprüft werden müsse. Der Schritt setzt Xerox unter Druck, seine Bücher offen zu legen. Das Technologie-Unternehmen reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme, ob es als Erwerber oder als potenzielles Übernahmeziel mit HP in Verhandlungen gehe.

Xerox ist stark im Geschäft mit grossen Druckern und Kopiergeräten. HP ist vor allem als einer der führenden PC-Hersteller bekannt, hat aber auch ein lukratives Geschäft mit kleineren Druckern.

Saudi Aramco legt Preisspanne seiner Aktien fest

(dpa)

Beim womöglich grössten Börsengang aller Zeiten hat der saudische Ölriese Aramco die Preisspanne seiner Aktien zwischen 30 und 32 Riyal festgelegt. Dies entspricht einer Spanne zwischen 8,00 und 8,53 $. Aramco will 1,5% oder etwa drei Mrd. seiner Anteile verkaufen, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Damit könnte Aramco bis zu 25,6 Mrd. $ einnehmen und den Rekord für den grössten Börsengang knapp brechen, den derzeit die chinesische Handelsplattform Alibaba mit Einnahmen von 25 Mrd. $ hält.

Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden. Es wird erwartet, dass die Aramco-Aktien einige Tage später erstmals an der saudiarabischen Wertpapierbörse Tadawul gehandelt werden. Ein internationales Angebot soll im Jahr 2020 oder 2021 folgen. Der Gang aufs Parkett war ursprünglich schon vergangenes Jahr geplant gewesen und dann mehrfach verschoben worden.

Streit zwischen Google und Oracle beschäftigt oberstes US-Gericht

(afp) Das Oberste Gericht der USA wird sich mit dem milliardenschweren Urheberrechtsstreit zwischen dem Software-Hersteller Oracle und dem Internetkonzern Google befassen. Das Gericht liess am Freitag eine Berufungsklage von Google zu. Das Urteil könnte Auswirkungen auf die gesamte Softwarebranche haben.

Oracle, seit dem Kauf der Firma Sun Microsystems im Jahr 2010 Eigentümer der Programmiersprache Java, hatte noch im selben Jahr gegen Google geklagt. Oracle wirft dem Internetgiganten vor, Elemente von Java für sein Handy-Betriebssystem Android verwendet zu haben und deshalb für eine Nutzerlizenz zahlen zu müssen. Der Software-Hersteller fordert mehr als 9 Mrd. $ Entschädigung von Google. Google hingegen argumentiert, Java sei eine frei zugängliche Programmiersprache und Sun Microsystems habe die Nutzung einst begrüsst. Die Klage sei erst erhoben worden, nachdem Sun Microsystems von Oracle gekauft worden sei.

Der Streit geht seit Jahren durch die Instanzen. Angesichts der hohen Summen und der möglichen Folgen für das Urheberrecht wird der Streit in der Technologiebranche mit grossem Interesse verfolgt.

S&P stuft den Libanon weiter herab

(reu) Die Rating-Agentur S&P hat die Kreditwürdigkeit des Libanon herabgestuft. Angesichts gestiegener finanzieller und geldpolitischer Risiken werde das Rating auf «CCC/C» von bisher «B-/B» gekappt, teilte S&P am Freitagabend mit. Damit rutscht die Einstufung tiefer hinein in den «Ramschbereich», was eine Refinanzierung potenziell teurer macht. Der Ausblick sei negativ, hiess es zudem, was eine weitere Herabstufung nach sich ziehen könnte.

Das Mittelmeerland steckt in einer tiefen wirtschaftlichen Krise, die mit finanziellen Belastungen und täglichen Entbehrungen einhergehen – wie zuletzt im Bürgerkrieg zwischen 1975 und 1990. Mitte Oktober hatten landesweite Proteste gegen die wirtschaftlichen und politischen Eliten begonnen. Ministerpräsident Saad al-Hariri ist inzwischen zurückgetreten.

Ex-BMW-Vorstand Duesmann wird Audi-Chef

(dpa) Der ehemalige BMW-Vorstand Markus Duesmann (50) ist zum neuen Audi-Chef berufen worden. Duesmann werde den Vorstandsvorsitzenden Bram Schot zum 1. April ablösen, teilte VW am Freitag in Wolfsburg mit. VW-Konzernchef Herbert Diess, der auch den Audi-Aufsichtsrat leitet, hatte den Maschinenbau-Ingenieur schon im Sommer 2018 kurz nach der Verhaftung des damaligen Audi-Chefs Rupert Stadler bei BMW abgeworben. Der Münchner Autobauer hatte Duesmann sofort freigestellt, hob aber erst jetzt seine vertragliche Sperrfrist für einen Wechsel zur Konkurrenz auf.

Audi hatte nach Stadlers plötzlichem Abgang den damaligen Vertriebschef Schot zunächst kommissarisch mit der Leitung des Unternehmens betraut, erst im Januar wurde er auch offiziell zum Vorstandschef ernannt. Aber Audi hat viele Probleme und ist deutlich hinter Daimler und BMW zurückgefallen. Der Betriebsrat vermisste eine klare Strategie, die die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm sichert.

Umweltverbände begrüssen klimafreundlichere Strategie der Investitionsbank

(dpa)

Umweltverbände haben weitgehend positiv auf die neue Klima-Förderstrategie der Europäischen Investitionsbank (EIB) reagiert. Die Entscheidung, in zwei Jahren aus der Finanzierung von Kohle, Öl und Gas auszusteigen, sei gut, sagte Ann-Kathrin Schneider, Klimaexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). «Noch besser wäre es gewesen, die Bank hätte sich sofort aus der Finanzierung von klimaschädlichen Projekten zurückgezogen.» Mit der Entscheidung, die Förderung fossiler Energieprojekte stark einzuschränken, unternehme die EIB den ersten Schritt, um Europas «Klimabank» zu werden, sagte Markus Trilling von der Klimaschutzorganisation CAN (Climate Action Network). Dafür müsse sie allerdings auch jenseits der Energieförderung die Klimaneutralität ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen.

Die EU-Staaten hatten am Donnerstagabend beschlossen, ab Ende 2021 die direkte Förderung fossiler Energien wie Kohle, Öl und Gas durch die EIB weitgehend einzustellen. Die EIB – als grösste multilaterale Förderbank der Welt – gehört den derzeit 28 EU-Staaten, ihre Anteile am Kapital der Bank richten sich nach ihrem wirtschaftlichen Gewicht innerhalb der EU zum Zeitpunkt ihres Beitritts.

SNB sieht Lösungen für Klimawandel nicht in ihrer Kompetenz

(awp/sda) Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erachtet es liege nicht in ihrer Zuständigkeit, den Herausforderungen des Klimaerwärmung zu begegnen. Aufgabe der Nationalbank sei die Gewährleistung der Preisstabilität, sagte SNB-Direktorin Andréa Maechler. Es sei nicht wünschenswert, dass die SNB «spezifische struktur- oder gesellschaftspolitische Ziele anstrebe».

Das Bestimmen der Ziele und der Lösungsansätze für den Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft müsse «im Rahmen eines Dialogs und aufgrund politischer Präferenzen» geschehen, sagte Maechler am Donnerstag laut Redetext am Geldmarkt-Apéro in Genf. «Den SNB-Auftrag mit Blick auf die Verwirklichung anderer Ziele wie die Förderung einer grünen Wirtschaft zu erweitern, würde den Weg für Interessenkonflikte frei machen und zu einer Politisierung der Geld- und Währungspolitik führen», warnte sie.

Die SNB setze sich allerdings im Rahmen ihres geldpolitischen Auftrags intensiv mit den Klimarisiken auseinander, betonte Maechler. In ihrer Lagebeurteilung berücksichtige sie «möglichst alle» relevanten Risiken, einschliesslich derjenigen, die mit dem Klima verbunden seien, so Maechler. Letztere könnten etwa schwere Sturmschäden umfassen oder eine Verkleinerung der Schneedecke in der Schweiz mit Auswirkungen auf den Tourismus.

Zurzeit schienen die Klimarisiken, die in der Schweiz die Stabilität der Wirtschaft und des Finanzsystems beeinflussen könnten, aber noch «mässig» zu sein, so die SNB-Direktorin. «Diese Risiken und deren Beurteilung können sich allerdings ändern, weshalb die SNB wachsam bleibt.»

Gleichzeitig beteilige sich die SNB aber am nationalen wie am internationalen Dialog. So tauschten sich die Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht Finma regelmässig zum Thema Klimarisiken für den schweizerischen Finanzsektor aus. Zudem seien beide Institutionen dem «Network for Greening the Financial System» (NGFS) beigetreten.

Bei der Bewirtschaftung der umfangreichen SNB-Devisenreserven lasse die Nationalbank ihre Überlegungen zur ökologischen Nachhaltigkeit einfliessen, sagte der stellvertretende SNB-Direktor Thomas Moser: Die SNB beziehe in ihren Investitionen ESG-Kriterien («Environmental, Social und Governance»») ein. Allerdings sei die Bewirtschaftung klar den geldpolitischen Anforderungen untergeordnet, betonte er.



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SIX will spanische Börse übernehmen

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Die Betreiberin der Schweizer Börse bietet rund 3 Mrd. Fr. für Bolsas y Mercados Españoles (BME). Allerdings gibt es noch andere Interessenten.

(dba. / dpa) Die SIX Group, Betreiberin der Schweizer Finanzmarktinfrastruktur, will ein freiwilliges Barangebot von rund 3 Mrd. Fr. für die spanische Börsen- und Finanzmarktinfrastrukturgruppe Bolsas y Mercados Españoles («BME») lancieren. Damit würde der drittgrösste europäischen Finanzmarktinfrastrukturanbieter zu schaffen.

Allerdings ist die SIX nicht die einzige Interessentin: Der Börsenbetreiber Euronext hat Gespräche mit dem spanischen Konkurrenten Bolsas y Mercados Espanoles (BME) über eine mögliche Übernahme bestätigt. Diese könnten eventuell zu einem Angebot führen, teilte Euronext am Montag in Paris mit.

Euronext betreibt derzeit die Börsen in Amsterdam, Brüssel, Dublin, Lissabon und Paris. Euronext ist Berichten zufolge zudem am italienischen Börsenbetreiber Borsa Italiana interessiert, falls dieser von der London Stock Exchange (LSE) im Zuge der geplanten 27 Mrd. $ teuren Übernahme des Datenanbieters Refinitiv verkauft werden sollte.

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