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Weniger stark, als Promotoren vorspiegeln

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Die Promotoren der Bezahl-App feiern den starken Anstieg der Nutzerzahlen. Im Alltag spielt die App aber weiterhin nur eine Nebenrolle. Und das Umfeld wird in den nächsten Monaten noch schwieriger.

Die Bezahl-App Twint wird von vielen Kunden nur aus Neugierde heruntergeladen und selten verwendet.

Christian Beutler / Keystone

Rund 2 Millionen Nutzer, und das in einem verhältnismässig kleinen Land wie der Schweiz – das tönt auf den ersten Blick nach viel. Die Promotoren von Twint, der Bezahl-App von Schweizer Banken, streichen ihre Leistung in einem Communiqué denn auch wortreich heraus. Weniger eindrücklich sieht dagegen die Zahl der Transaktionen aus, welche diese Nutzer mit Twint tätigen: Im Dezember 2019 waren es insgesamt rund 5 Millionen, was 2,6 Bezahlvorgängen pro Kunde entspricht. Nun ist es zwar so, dass die Twint-Nutzer die App ganz unterschiedlich oft verwenden. So gibt es Konsumenten, welche die App aus Neugierde heruntergeladen haben und sie nur selten verwenden. Andere lassen möglicherweise ihr Portemonnaie mittlerweile zu Hause und bezahlen nur noch mit dem Handy. Besser sieht die durchschnittliche Nutzung der App deswegen nicht aus: Wenn man bedenkt, wie viele Einkäufe ein Konsument allein pro Tag tätigt, hat Twint noch sehr viel Potenzial.

Allerdings wird für die Bezahl-App der Schweizer Banken das Umfeld eher noch anspruchsvoller, als es sich derzeit präsentiert. Die Herausgeber von Kredit- und Debitkarten sowie die Anbieter weiterer Mobile-Payment-Lösungen wie Apple, Samsung und Google kämpfen alle um die Gunst der Konsumenten. Dabei dürften die kommenden 24 Monate entscheidend sein: Lange Zeit waren die Bewohner der Schweiz sehr dem Bargeld verhaftet, jüngst haben alternative Bezahlformen aber stark an Beliebtheit gewonnen – die Frage ist nun, wer die Oberhand gewinnt. Der Konkurrenzdruck wird sich noch verschärfen, wenn grosse Banken im Herbst eine Debitkarte auf den Markt bringen werden, mit der man Online-Käufe tätigen kann. Die Debitkarte ist bei den Schweizer Konsumenten beliebt, und die Ausweitung der Funktionen wird ihre Stellung festigen.

Twint war eben nie bloss ein Produkt wie jedes andere. Vielmehr verfolgte die Lancierung auch den Zweck, die Mobile-Payment-Lösungen von Apple und Samsung abzuwehren, und dieser Kampf war den Banken viel Geld wert. Apple Pay und Samsung Pay kommen allerdings auch kaum vom Fleck. Das liegt aber wohl weniger an Twint als an der Zurückhaltung der Konsumenten gegenüber Mobile Payment.



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German cabin crew union plans further strikes at Lufthansa

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FILE PHOTO: A Lufthansa Airbus A380-800 aircraft lands at Frankfurt Airport in Frankfurt, Germany April 29, 2019. REUTERS/Ralph Orlowski/File Photo

BERLIN (Reuters) – German cabin crew union UFO said on Saturday it was planning further strikes at Lufthansa (LHAG.DE) to increase pressure on management after talks with Germany’s largest airline and two potential mediators did not yield any results.

The union will announce more details on Wednesday at 1400 CET (8.00 a.m. ET), a UFO spokesman told Reuters.

The flight attendants’ union had said earlier it was looking into the possibility of staging strikes lasting for an indefinite period.

The dispute includes pay and working conditions at Lufthansa and led to walkouts staged by UFO last year.

Reporting by Klaus Lauer; Writing by Michael Nienaber; Editing by Catherine Evans

Our Standards:The Thomson Reuters Trust Principles.



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You’re stealing our water: Germans protest against Tesla gigafactory

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BERLIN (Reuters) – Around 250 Germans on Saturday protested in the outskirts of Berlin where electric car startup Tesla is planning to build a gigafactory, saying its construction will endanger water supply and wildlife in the area.

Demonstrators hold anti-Tesla posters during a protest against plans by U.S. electric vehicle pioneer Tesla to build its first European factory and design center in Gruenheide near Berlin, Germany January 18, 2020. REUTERS/Pawel Kopczynski

The U.S. carmaker announced plans last November to build its first European car factory in Gruenheide, in the eastern state of Brandenburg.

Politicians, unions and industry groups have welcomed the move, saying it will bring jobs to the region, but environmental concerns drove hundreds of locals to the streets on Saturday.

“We are here, we are loud, because Tesla is stealing our water,” protesters called.

Saturday’s protest came after a Brandenburg water association on Thursday warned against “extensive and serious problems with the drinking water supply and wastewater disposal” for the proposed factory.

Anne Bach, a 27-year-old environmental activist, said Tesla’s plans published earlier this month showed it would need more than 300 cubic meters of water per hour which would drain the area’s declining reserves.

“I am not against Tesla … But it’s about the site; in a forest area that is a protected wildlife zone. Is this necessary?” Bach said.

“In such an ecological system like the one here and with the background that climate is changing, I cannot understand why another location was not selected from the beginning,” said Frank Gersdorf, a member of “Citizens’ Initiative Gruenheide against Gigafactory”, a local group that organized Saturday’s protest.

Environmentalist protests in Germany have previously halted and delayed major companies’ plans such RWE’s lignite mining at the Hambach forest, near Cologne, which has become a symbol of the anti-coal protests.

Saturday’s protest, which Gersdorf and Bach said developed spontaneously from a 50-people forest walk demonstration, highlighted the deforestation of around 300 hectares to build the factory and its impact on wildlife, including birds, insects and bats.

People were also protesting against an expected “enormous” increase in traffic on a nearby highway and through the villages.

Next to the protest, on the other side of the street, around 20 people carried banners welcoming Tesla in their village, with children chanting, “We are here, we are loud, because Tesla is building our future.”

Bernd Kutz, a Gruenheide local, said Tesla would bring improvement to the area, create jobs and give chances to young people.

“I am here because I don’t understand those demonstrators who shout and show us the finger,” Kutz said. “Why has it always to be negative?”

Reporting by Riham Alkousaa; editing by Christina Fincher

Our Standards:The Thomson Reuters Trust Principles.



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Proteste gegen Weltwirtschaftsforum in Bern

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In Bern protestieren am Samstag mehrere hundert Personen gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Tags zuvor hatte US-Präsident Donald Trump seine Teilnahme am WEF bekräftigt. Dort wird er auch vier Bundesräte treffen. Die wichtigsten News zum WEF im NZZ-Blog.

(sda) Geschätzt um die tausend Personen haben sich am Samstag in der Berner Innenstadt an einer unbewilligten Kundgebung gegen das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos und gegen das kapitalistische System teilgenommen. Zur Kundgebung aufgerufen hatten linksautonome Kreise. Angeführt wurde die Kundgebung von etwa 50 schwarz gekleideten Vermummten. Dahinter schlossen sich auch verschiedene kurdische Gruppen an, die gegen die militärische Offensive der Türkei in Nordsyrien demonstrierten.

Kapitalismusgegner brandmarkten in kurzen Ansprachen das Weltwirtschaftsforum in Davos als «Eispalast der Sozialen Kälte». Am WEF würden nicht Lösungen für die Konflikte in der Welt gesucht, sondern die Probleme geschaffen. Die Hauptgäste des Forums seien die Verursachenden von Unterdrückung.

Die Kundgebungsteilnehmer versammelten sich am Nachmittag auf dem Berner Bahnhofplatz. In der Innenstadt war die Polizei mit einem grösseren Aufgebot präsent. Über Lautsprecher wurden die Kundgebungsteilnehmenden von der Polizei angewiesen, friedlich zu bleiben und keine Sachbeschädigungen zu begehen, ansonsten werde man eingreifen. Beim Marsch durch die Stadt wurden Rauch- und Knallpetarden gezündet und Slogans skandiert. Bei einer Credit Suisse-Filiale klebten Aktivisten Plakate auf das Schaufenster, auf denen die Bank als «War Lord» – also als Kriegsherr, bezeichnet wurde. Kurz nach 16 Uhr zog der Kundgebungszug von der Innenstadt Richtung Länggasse.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, im Bild neben Finanzminister Ueli Maurer, wird die Bundesratsdelegation anführen

Peter Schneider, KEYSTONE

fab.

Am Freitagmittag hat die Bundeskanzlei das Programm der Bundesräte am WEF bekanntgegeben. Sämtliche sieben Magistraten werden nach Davos reisen. Eine Premiere ist das nicht: Das letzte Mal hat die Landesregierung 2015 in corpore Präsenz markiert. Das Programm ist reich befrachtet. Bereits am Montag, noch vor Eröffnung des Forums, findet das vermutlich wichtigste Treffen statt: Zum ersten Mal kommt der Bundesrat mit Ursula von der Leyen zusammen, der neuen Präsidentin der EU-Kommission. Angeführt wird die Schweizer Delegation durch Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, die von Aussenminister Ignazio Cassis begleitet wird sowie von Karin Keller-Sutter, die für die Personenfreizügigkeit zuständig ist. Das Treffen gibt dem Bundesrat Gelegenheit, auf höchster Ebene über das weitere Vorgehen beim Rahmenabkommen zu sprechen. 

Das zweite grosse Treffen ist für Dienstag anberaumt: Bei der Zusammenkunft mit US-Präsident Donald Trump werden seitens der Schweiz sogar vier Bundesräte anwesend sein. Sommaruga wird hier eskortiert von Finanzminister Ueli Maurer, von Guy Parmelin, der als Wirtschaftsminister für die erhofften Freihandelsgespräche mit den Amerikanern zuständig ist, sowie von Aussenminister Cassis.

Insgesamt haben die Bundesräte rund 60 bilaterale Treffen vereinbart. Weitere werden womöglich kurzfristig noch hinzukommen. Der Bundesrat lässt in der Mitteilung vom Freitag keinen Zweifel daran, welch grossen Wert er dem WEF beimisst. Gleich vorneweg spricht er dem Forum, dessen Gründer Klaus Schwab sowie den Mitarbeitern ganz offiziell seinen Dank aus. Die Bundespräsidentin wird den Anlass denn auch gemeinsam mit Schwab am Dienstag eröffnen.

Die Landesregierung erweist dem WEF nicht nur mit der siebenfachen Präsenz die Ehre. Zusätzlich hat sie beschlossen, die Dépendance der offiziellen Schweiz in Davos – das «House of Switzerland» – nach dem Pilotprojekt letztes Jahr bereits weiter auszubauen. Das Schweizer Haus an zentraler Lage im Eisstadion wird für die diesjährige Ausgabe räumlich erweitert. Hinzu kommen neue Sitzungszimmer für bilaterale Gespräche der Bundesräte sowie Veranstaltungsräume.

Darüber hinaus macht der Bundesrat dem WEF ein hübsches Geschenk: Zur 50. Durchführung wird der Bund einen Bildband über das Forum herausgeben. Titel: «Hosting the world» (zu deutsch: die Welt beherbergen). Die Buchvernissage findet am Dienstag im Schweizer Haus statt.

Bildlegende....17 year-old Swedish climate activist Greta Thunberg gives a speech during a environmental  "Fridays for Future" climate strike demonstration to protest a lack of climate awareness, in Lausanne, Switzerland, Friday, January 17, 2020.

Bildlegende….17 year-old Swedish climate activist Greta Thunberg gives a speech during a environmental „Fridays for Future“ climate strike demonstration to protest a lack of climate awareness, in Lausanne, Switzerland, Friday, January 17, 2020.

Gabriel Monnet / KEYSTONE

(sda) Über 10 000 Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben sich am Freitag in Lausanne zu einem Klimaprotest versammelt. Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg, die bereits im letzten Sommer die Hauptstadt des Kantons Waadt besucht hatte, war erneut dabei. Sie wird kommende Woche das WEF besuchen.

Das Schweizer Klimastreikkollektiv hatte alle Aktivisten des Landes eingeladen, an der nationalen Demonstration in Lausanne anlässlich des ersten Jahrestages der Bewegung teilzunehmen. Auch ein Jahr später kritisieren die Klimastreikenden noch immer «die Untätigkeit der Regierungen und Wirtschaftsführer». In der Menschenmenge waren alle Generationen vertreten. Die Jugendlichen stellten aber die überwiegende Mehrheit.

Auf Schildern und Bannern waren Slogans zu lesen wie zum Beispiel «Keine zwei Planeten wie diesen», «Stoppt den Kapitalismus» oder «Ich habe einen grünen Traum».



Thunberg kritisiert Regierungen

Die Parade verliess gegen 11 Uhr den Bahnhofsplatz und marschierte die  2,6 Kilometer lange Strecke durch die Strassen der Stadt bis zur Place de la Riponne. «Wir befinden uns nun in einem neuen Jahr und sind in ein neues Jahrzehnt eingetreten. Bisher haben wir in diesem Jahrzehnt keinerlei Anzeichen dafür gesehen, dass echte Klimaschutzmassnahmen kommen», sagte Thunberg in ihrer Rede. Das müsse sich ändern.  Das sei die Botschaft, die sie nächste Woche ans Weltwirtschaftsforum nach Davos bringen werde.

Thunberg war bereits im vergangenen August nach Lausanne gekommen. Die junge Frau, die gerade 17 Jahre alt geworden ist, nahm damals am einwöchigen «Smile For Future»-Gipfel an der Universität Lausanne teil. Auch der Gipfel endete mit einer Kundgebung durch die Strassen der Waadtländer Hauptstadt.



Aktive Bewegung

Auf Schweizer Ebene ist dies die zehnte Mobilisierung für eine Klimademo seit einem Jahr und die siebte, die seit dem 18. Januar 2019 an einem Freitag in Form eines «Klimastreiks» stattfindet. Auf dem Höhepunkt der Mobilisierung, am 2. Februar und 15. März, marschierten rund 10 000 Personen durch Lausanne. Die Klimademonstrationen brachten landesweit bis zu 50 000 Menschen (nach Angaben der Polizei) und 66 000 (nach Angaben der Organisatoren) zusammen.

(dpa) Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Donnerstag kommender Woche nach Davos. Am Nachmittag hält sie vor dem Plenum eine Rede. Während ihres Aufenthalts wird sie ausserdem Gespräche mit Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern von Unternehmen führen, wie die Bundesregierung am Freitag mitteilte.

Donald Trump ist entschlossen, nächste Woche nach Davos zu reisen.

Donald Trump ist entschlossen, nächste Woche nach Davos zu reisen. 

Laurent Gillieron / Keystone

tsf. US-Präsident Donald Trump bestätigt, dass er für das World Economic Forum (WEF) kommende Woche in die Schweiz reise, obwohl inzwischen das Impeachment-Verfahren Amtsenthebungsverfahren angelaufen ist. «Ich gehe nach Davos», sagte Trump in einem Interview mit dem TV-Kanal «Fox News». Er werde sich dort mit den grössten Konzernchefs der Welt treffen. Das Amtsenthebungsverfahren nannte Trump einen «Witz» («It’s a hoax, it’s a complete hoax»). Und gab sich überzeugt, dass der Senat die Angelegenheit schnell zum Abschluss bringen werde. 

Das Wirtschaftsforum WEF findet vom 21. bis 24. Januar in Davos statt. Seit 1971 treffen sich in Davos jährlich Staatschefs, Manager, Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten zum Weltwirtschaftsforum. Diskutiert wird über Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik. Zur 50. Ausgabe wollen mehr als 3000 Teilnehmer kommen, darunter alle Schweizer Bundesräte. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, US-Präsident Donald Trump, die deutsche Kanzlerin Merkel und die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.



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